Rabe 2 Schaar Feldtaube 60 Volldrehpflug

Henry644

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Hallo,

ich habe mir einen Rabe Feldtaube 60 zugelegt.

Ich benötige dafür das Tiefenkontrollrad hinten. Es fehlt leider.

Kann mir da jemand weiterhelfen ??

Danke!
HEnry hnanemann
 
Hallo Henry,

ein gut eingestellter Pflug braucht kein Stützrad, der funktioniert auch so. Ich habe nen Taube 90( 3 Schar ) und auch kein Stützrad.

Ansonsten mal bei den Landmaschinenbuden vorbei fahren.

Gruß

Norbert
 
Hallo Zusammen,

mit was für einen Schlepper ziehst Du den Pflug.

Ich bin mit meinem 624 mit 16.9 nicht damit zurecht gekommen.

Stützrad braucht man eigentlich nicht.

Gruß Matthias
 
Hallo

also ich habe vor dem Pflug einen MF 4225 ( 65 PS ) vorher einen 745 XLA und davor einen 624. Mit der Spur kam ich immer klar. Mein Vater hatte früher einen 644 mit 16.9-34 Räder, auch erst nen Taube 60, Trecker war total überfordert :-), nachdem ich dann die Drehwelle gekappt habe gab es später nen Frost Mosel 100 3 Schar, damit ging das viel besser.

Gruß

Norbert
 
Hi Norbert,

dank erst mal für die Ausführung.

D.h. ich muß nur weiter fummeln um das hinzubekommen?

Gruß Matthias

PS: Da ich eigentlich nur Günland habe benötige ich den geschenkten Pflug nicht unbedingt, aber mein Sohn (7) möchte so gerne das wir mal Pflügen.
 
Hallo Matthias,

mit viel fummeln kann man auch viel kaputt machen und dann funzt nix mehr. Das der Pflug nicht geht, liegt selten an zu breiten Rädern. Klar kann man nicht in eine Furche mit Terrareifen fahren, aber unser 644 passte mit seinen 16.9 damals noch gut in die Furche.

Dass das Pflügen nicht geht liegt meistens an der Einstellung am Pflug. Beim Anhängen des Pfluges diesen auf einer waagerechten Stellen runterlassen und den Oberlenker soweit drehen, das beide Schare gleichmäßig auf dem Boden sind. Wichtig ist auch, das alle Einstellschrauben gangbar sind. Wenn du nun die erste Furche gepflügt hast, stellst du den Trecker mit Pflug in die Furche. Nun sollte der Pflug relativ Waagerecht stehen, der Trecker steht ja schon schräg, Das Einstellen geht mit den Schrauben am Dreipunktbock rechts und links. Wenn das passiert ist und gut ist, wird der Zugpunkt eingstellt. Dieses geht mit der Schraube im Rahmen zwishen 1. und 2. Pflugkörper. Du must dich hinter den Pflug stellen und dir rechts und links eine Linie zum Vorderen Teil des Schleppers denken. Diese sollte ungefähr unter de Vorderachse zusammenlaufen. Wenn dieses nicht so ist, merkst du es, weil du beim Pflügen immer gegen lenken mußt. Ein Pflug ist optimal eingestellt, wenn der Trecker geradeaus die Furche entlang fährt, und du das Lenkrad loslassen kannst. Wenn du nun Pflügst, sollte der Boden schön gleichmäßig an die gepflügte Seite angelegt werden. Ist diese zu uneben, die Einstellungen verfeinern, manchmal hilft schon eine halbe Umdrehung. Auch die Oberlenkereinstellung anpassen.

Wenn alles optimal ist, wird der Pflug leicht durch den Boden gezogen, der Spritverbrauch sinkt und der Trecker muß sich nicht quälen.

Du schaffst das schon

Gruß

Norbert

schau auch mal hier    www.landtechnik-schuster.at/upload/lemken-pflug-einstellen.pdf  ist zwar für große Pflüge aber einiges kann man gebrauchen an Info
 
Hallo Norbert ,

Klar kannst du mit Breitreifen pflügen ,und sah nicht mal schlecht aus

bei einer Vorführung von Lemken an der Landwirtsschaftsschule Triesdorf .

Habe selber nee Rabe Taube K60 3schar und K55  2schar .

Bilder in meiner Gallerie ,bereifung ist 16,9

wurde vorher mit 624 und 16,9 Reifen gefahren .

der K55 läuft hinterm 433 .  

gruss Karl
 
die Beschreibung von Norbert, wie ein Pflug eingestellt werden soll ist echt vorbildlich; (hierfür gibt’s 5 Punkte)

so und nicht anders hat es mir mein Schwiegervater vor 30 Jahren auch erklärt;

und es hat geklappt.

 

Gruß Reinhold
 
@ Karl: Nichts anderes habe ich geschrieben, das es damals gegangen ist.

@Reinhold: Danke für die 5 Punkte, Als gelernte Landmaschinenmechaniker und Bauer sollte man sowas wissen und auch können. Bei Youtube habe ich noch einen Film von Kverneland gefunden.

https://www.youtube.com/watch?v=TdyCQ5j25LM

Bei mir war es mein Onkel, der es mir erklärt hat.

Gruß

Norbert
 
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