Spiel in der ‘‘Bremswelle‘‘

tricho

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Guten Abend!

Ich habe heute Abend die Simmerringe an den Bremswellen ausgebaut.
Dabei fiel mir auf das die ‘‘Bremswelle‘‘ auf der linken Seite 3 mm spiel hat. Dieses Spiel lässt sich ganz leicht überwinden, ohne übermäßigen Zug/Druck.

Gehört das so?



Da sich der Simmerring auf der Linken Seite nicht demontieren lies habe ich mich dazu überreden lassen die zwei Sachrauben in der ‘‘Bremsscheibe‘‘ zu lösen um da besser bei zu kommen. Also habe ich da mit Gefühl etwas dran herumgehebelt und das Bauteil etwa nen halben Zentimeter gelöst. Am Ende hab ich es dann doch sein zu lassen weil sich das Lager dahinter mit bewegte. Da bekam ich dann etwas Muffe... Meint ihr die Geschichte wird wieder Dicht? Oder muss da jetz ne neue Dichtung rein und ich hab mir ne riesen Zusatzbaustelle aufgehalst?

Über ein paar fachmännische Aussagen würde ich mich sehr freun!

Grüße
Andi
 
Hallo Andi,

sowie ich in deiner Fotogallerei sah, handelt es sich bei deínem Schlepper um nen 453 oder sowas Ähnliches. Auf jeden Fall ist die Bremsanlage und das Differential nahezu gleich wie bei den 33er Getrieben. An diesen hab ich schon rumgeschraubt. Habe dabei auch dieses Axialspiel an den Bremswellen festgestellt. Ich weiss es nicht sicher, aber ich denke das ist normal, im WHB steht aber nichts genaues darüber. Aber der Schlepper fuhr hinterher wieder und so gesehen scheint mir dieses Spiel normal zu sein. Die Simmerringe kannt du evtl. mithilfe einer Spaxschraube rausziehen. Die zwei Schrauben die du gelöst hast, hätten nicht viel gebracht, da du das Lagergehäuse Teil 4 im Bild von Alfred nur rausbekommst, nachdem du das Hinterachszahnrad Teil 35 losgeschraubt und die Hinterachse entfernt hast.
Schraub das Lagergehäuse wieder fest, aber vergewissere dich, das nirgends Dreck dazwischen ist, ggf. alles säubern. Dichtung ist da keine drin, das ganze dichtet Metall auf Metall, auf keinen Fall Dichtungsmasse reinschmieren oder ähnliches, zwischen dem Lagergehäuse und dem Getriebegehäuse sind nämlich die dünnen Ausgleichsscheiben Teil 7. Diese dienen der Vorspannung der Kegelrollenlager Teil 8. Wenn da was dazwischenkommt, stimmt die Vorspannung nicht mehr. Also Metall auf Metall. Normalerweise sollte es hinterher wieder dicht sein.

Ich hoffe ich konnte etwas helfen,

MfG Georg
 
Guten Morgen! Alle schön an der Uhr gedreht?

Alles klar! Danke für die Hilfe(n)! Im chat hat auch schon jemand gesagt das spiel wäre ihm bei seinem schlepper auch aufgefallen. Ist alles in allem sehr beruhigend.
Die Metalldichtungen hab ich mit Bremsenreiniger gespült und hab die kiste wieder zu geschraubt...

Kann mir jetz noch jemand sagen wo ich die simmerringe für die bremsen her bekomm ohne nach timbuktu fahren zu müssen? Mein Lama stellt sich da bei der Beschaffung ziemlich bescheuert an...
Ich hab ihm den vorderen ring der Kurbelwelle aufn tisch gelegt, dann hat er in seinen Rechner geschaut und mir etwas von 130€ erzählt. da war ich dann doch etwas stuzig. den kurbelwellendichtring hab ich bei peterson gesehen, die ersatzteil nummer stimmt aber nicht mit meiner überein. wurde die geändert?

Schönen Sonntach wünsch ich
Andi
 
Moin,
wenn da achsiales Spiel in der Welle ist, scheint mir das auch unbedenklich. Mit den Ausgleichsscheiben wird ja das Lagerspiel des Kegelrollenlagers des Differentials eingestellt. Dadurch ändert sich der Abstand zwischen den Lagern Nr.6 und Nr.8. Insofern ist ein achsiales Spiel nicht zu vermeiden. Ich habe damals bei meinem D430 den Fehler gemacht, das Lagergehäuse ewas zu rustikal zu behandeln, daraufhin ist es mir zerbrochen, schöne Sch.....
Den Wedi bekommst Du, wie schon beschrieben, relativ einfach mit einer kleinen Spaxschraube raus.
Grüße
Frank
 
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