Umbereifung 844XL

Moin,

An Alwin, meine ja eher das man bei dem 30kmh Schlepper mit elektronischer Allradzuschaltung die Allradbremse recht einfach nachgerüstet kann.

Einfach das Stromsignal der Bremsleuchten mit auf das Ventil für den Allrad legen, dann würde automatisch beim Bremsen der Allradantrieb zugeschaltet werden.

Damit bei permanent eingeschaltetem Allrad die Bremsleuchten nicht mitleuchten müsste natürlich eine Diode verbaut werden.

Gruß Florian 
 
Hallo

Nee, so einfach ist das nicht dann würde man durch die Frontscheibe fliegen beim Bremsen. Bei diesen Schleppern mit 40 km/h wirkt der Allradantrieb nur mit einem gewissem Teil, dieses wird technisch durch Druckschalter, Magnetventile und Druckspeicher realisiert. Bei der 40 km/h Variante ist außerdem der Ölhaushalt am Getriebeangeschlossen und nicht an der Hinterachse wegen der höheren Wärmeentwicklung.

MfG

Alwin
 
...ich schließe mich auch der 4. Möglichkeit an: Weg mit der alten Karre u. einen (günstigen...) 40km Schlepper kaufen!

Gruß :-))

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Gaggenau / Neuss / Forstern
 
cvxdriver:

Hallo

Nee, so einfach ist das nicht dann würde man durch die Frontscheibe fliegen beim Bremsen. Bei diesen Schleppern mit 40 km/h wirkt der Allradantrieb nur mit einem gewissem Teil, dieses wird technisch durch Druckschalter, Magnetventile und Druckspeicher realisiert. Bei der 40 km/h Variante ist außerdem der Ölhaushalt am Getriebeangeschlossen und nicht an der Hinterachse wegen der höheren Wärmeentwicklung.

MfG

Alwin
ist das tatsächlich so? Wie wird die Regelung realisiert? Da müsste dann ja die Allradkupplung mit einem gewissen, geregelten Schlupf schleifen wenn ich das richtig verstehe. Kann ich mir kaum vorstellen dass sowas bei einem so alten Schlepper so gebaut wurde und auch noch bis heute funktionieren soll. Wie regelt sich das wenn die Allradkupplung im laufe der Zeit verschleißt? Hast da nähere Informationen über diese Technik?

Also ich hab immer an eine vollständige Allradzuschaltung geglaubt und geregelt wird die Bremskraft dann mit dem Fuß.

Bei meinem Fendt ist ´ne Scheibenbremse auf der Kardanwelle. Da wird´s auf jeden Fall mit dem Fuß geregelt (und über die Dimension des ganzen Systems).
 
achja...Reifen..

für mich wär auch als erstes die Zulassung einer Reifenkombi wichtig.

Und...es wird nicht soo extrem viel bringen, dass es die Investition und das Risiko rechtfertigt.
 
Hallo

Mal einfach erklärt ist es so wenn der Allrad zugeschaltet wird, entweder manuell oder über die Fußbremse, wird der Öldruck von 15 bar, welcher die Tellerfeder von der Lamellenkupplung zurück hält und somit die Allradkupplung gelößt hält, auf 0 bar zurück gefahren. In diesem Zustand drückt die Tellerfeder das Lammellenpaket von der Allradkupplung zusammen und Allrad ist eingeschaltet. 

Tritt man beim Fahren auf die Bremse passiert das gleiche, ist der Druck auf ca. 6 bar abgesunken wird der Rückfluss geschlossen und dieser Druck von 6 bar wird durch einen Druckspeicher gehalten und langsam durch Lecköl abgebaut so das der Druck nach ca. 10-15 sec. auf 0 bar gesunken ist.

Hiermit wird ein feinfühliges, dosiertes Bremsen realisiert.

Die Allradkupplung hält sehr lange, ich sage mal ewig. Die Lamellenkupplung für Vor-und Rückwärts von einem Lastschaltgetriebe rutsch ja auch in einer Tour bei Frontladerarbeiten und ist im Prinzip das gleiche wie so eine Allradkupplung. Diese ist oft etwas größer ausgelegt und bekommt permanent Kühlöl beim rutschen. 

Scheibenbremsen auf Kardanwellen sind so ausgelegt das da auch nur eine gewisse Kraft auftritt.

MfG

Alwin
 
Der Fragesteller dieses Themas scheint auf Tauchstation gegangen zu sein.

Fazit : Ohne größeren finanziellen Aufwand und sehr unsicherer Rechtslage der erforderlichen Eintragungen nicht zu realisieren.

Also einfach einen 40 Km/h Schlepper kaufen !

Gruß Zackie
 
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