Hallo Willi,also wir bauen die Granola schon seit ca. 20 oder 30 Jahren an und hatten noch nie größere Probleme mit Fäulnis. Ausgenommen 1 Jahr, wo Staunässe auf dem Acker aufgetreten ist, wie mir meine Oma sagte. Normalerweise verkorken bei der Granola die faulen Stellen. Ich denke wichtiger als Spritzen ist der Standort. Letztes Jahr(genauso verregnet wie dieses Jahr) hatten wir die Speisekartoffeln in einem leicht tonigen Lehmboden. Da konnte das Wasser schlecht ablaufen, so dass doch ein paar gefault sind. Außerdem haftete sehr viel Erde daran, so dass man oftmals Beschädigungen, Schneckenfraß und Fäulnis erst beim Sortieren bemerkte. Wobei bei den Jelly wesentlich mehr gefault sind als bei den Granola. Dieses Jahr haben wir die Granola auf einem sandigem Lehm, bis jetzt nur Proberodungen durchgeführt, alle sehr schön. Auf dem gleichen Acker waren auch Belana, Annabelle, Sissi und Selma (alles Salatkartoffeln). Aufgrund der vielen Niederschläge im Sommer in den letzten Jahren habe ich nur wenig Dünger gestreut, und dann 3 mal Blattdünger gespritzt. Ich hab da dieses Jahr nur sehr wenig Stickstoff, aber viel Kalium, Phosphor + Bittersalz gespritzt.Hat insgesamt gut funktioniert. Die Salatkartoffeln sind jetzt gerodet und in Größe, Form und Qualität gut bis auf die Selma. Die haben während der Trockenheit im Frühjahr nur wenige Knollen angesetzt und die massiven Niederschläge im Sommer ließen sehr viele zu Übergröße heranreifen. Außerdem waren doch einige Faulige dabei. Nächstes Jahr möchte ich alle Kartoffeln auf einem ziemlich leichten Boden anbauen. Wenn es ein trockenes Jahr wird, wäre der Ertrag wohl ziemlich schlecht, bei einem normalen oder feuchten gut und man hat den Vorteil, die Kartoffeln nicht von anhaftender Erde befeinen zu müssen. Bei uns sagt man: Bei Grombierä isch äll Johr äbbes ädersch ( bei Kartoffeln steht man jedes Jahr vor einem anderem Problem oder so) Gruß Christian