353 bekomme 4/8 Gang nicht mehr raus

homi 40

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19 Februar 2011
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58640 Iserlohn
Ich fahre einen 353 BJ 70, habe heute mit dem kleinen einen vollen Anhänger Holz gezogen. Als ich aus dem 4/8 Gang runterschalten musste bekam ich den Gang nicht mehr raus! Habe nur unter größten Kraftanstrengungen den Gang rausgezerrt. Er tat mir schon sehr leid aber ich musste weiter und ich stand nicht sehr gut!
Daselbe passierte mir noch zwei Mal. Hin und wieder tat er es ohne Probleme, dann wieder nicht. Habe ebenfalls bemerkt, dass auch die Sperre zum 1. bzw. Rüchwärtsgang erheblich leichter ging. Wenn man nicht sehr aufpasst, dann rutscht man beim Schalten vom 2. zum 3. wieder über die Sperre. Ist die Feder kaputt? Schaltgestänge verbogen? Das Problem trat von jetzt auf gleich auf.

Über eine schnelle Rückantwort wäre ich sehr froh, brauche den Kleinen nächste Woche wieder.

Danke

Getriebe: normale 4+1 Gruppe zzgl. Untersetzung. 2. Kupplung für Zapfwelle
 
Hallo,

dieses Problem kann an der Feder liegen, oder an dem Zapfen unten am Schalthebel, wo die Schaltgabeln geführt werden bzw. die Schaltgabeln bewegt werden.
Dieser Zapfen muss nur wieder aufgeschweisst werden.
Hatte das Problem schon an vielen Schleppern auch am 423 aber das ist mit zunemendem Alter normal.

Unsere Fahrzeuge:
IHC 423
IHC 644
MAN 4S1
MAN 4N2
Allgaier A 22
Eicher ES 400
Eicher EM 235 S
Hanomag R 19
Hanomag Granit
Bungartz T 5
Lanz D 2816
Hanomag-Henschel/Mercedes L307

Und, und, und
 
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Hatte schon gadacht, dass ich das ganze Getriebe auseinanderbauen muss. Das blöde ist nur, nun muss ich das das Zusatzsteuergerät wieder abfummel.

Ich werde in den nächsten Tagen mal die Schraubenschlüssel fliegen lassen. Werde über Erfolg oder Mißerfolg berichten.

Danke
 
Übrigens eine schöne Auswahl an Schleppern, da kommt man nicht in Zeitdruck wenn mal einer nicht richtig funktioniert.

Danke nochmal für die einleuchtende Antwort.
 
Habe die Schaltkulisse ausgebaut und den wahrscheinlichen Fehler entdeckt. Die Feder unter dem Schalthebel war gebrochen. Ersatzteil ist bestellt und kostet keine 10 Euro. Kleiner Fehler große Wirkung!!

Hoffentlich war es das ganze Problem?!

schönes Wochenende
 
Hallo,
wieso sollte ich ein Rad aufbocken, wenn ich am Schalthebel und der ausgebauten Schaltkulisse rumschraube?? Entweder verstehe ich Dich nicht oder wir reden etwas aneinander vorbei?? Und was für Führungsstifte???

Du machst mich ein wenig durcheinader.
Evt. meinst Du nachher beim Zusammenbau des Deckels auf das Getriebe?? Und bei den Führungsstiften meinst Du sicherlich die Aufnahme im Deckel, oder.
Muss ich beim Zusammenbau die dicke Hydraulikleitung (Saugleitung) die unter den Sitz geht auch abschrauben?? Da ist es ein wenig eng und man bekommt den Deckel schlecht grade drauf.

Gruß
 
Danke für die schnelle Rückantwort!

Ja, so macht das Sinn. Werde mir wenn ich die Schaltstangen runter habe die Stifte mal ansehen.
Bzgl. der Hydraulikleitung hatte ich mir so ewas schon gedacht.

Danke und noch einen schönen Sonntag.
 
Hallo,
habe nunmehr zwei Tage an dem Einbau verbracht. Das Herrichten der Schaltkulisse und Einsetzen der Turmfeder war ein Kinderspiel aber das Auflegen der Schaltkulisse auf das Getriebe ist mir nun schon drei Mal nicht gelungen. Der Schlepper fährt nun im 1. und Rückwärtsgang Rückwärts. Alle anderen Gänge lassen sich nicht mehr schalten.
Habe schon die Abstände zwischen den Schaltgabeln gemessen und auf die Schaltringe übertragen. Ebenfalls ohne Erfolg! Habe auch schon die Hydraulikleitung (Saugseite) abgeschraubt. Etwas im Weg sind aber auch noch Schrauben von der Regelhydraulik. Muss es genau grade aufgesetzt werden oder muss evt. erst hinten oder vorne aufgesetzt werden?
Muss der Hebel der Strassengruppe/Ackergruppe nach oben oder waagerecht gestellt werden. Sch............ Ding!

Mit der Bitte um Tipps und Tricks zur Erleichterung der mißlichen Lage!

Danke im Vorraus!
 
Moin,
das ist eine asige Fummelei, die Schaltklauen müssen im Leerlauf sein, und ganz wichtig: Du mußt den Getriebedeckel genau gerade von oben draufsetzen. Bei meinem D430, das ist ja im Prinzip das gleiche, war ich da auch 3h mit beschäftigt. Nebenbei: Im Werkstatthandbuch ist der Hydraulikblock runter, Du solltest zumindestens die Leitung vom Regelsteuerventil zum Zylinder abschrauben.
Grüße
Frank
 
Ja, wenn das Krafthebergehäuse runter wäre, dann wäre es einfach. :)
Die Hydraulikleitungen von der Regelhydraulik zum Zylinder habe ich schon abgeschraubt, auch die dicke Mutter für den Fühlstift mit dahinter liegener Feder. Am Ende muss ich jedoch immer noch etwas verkanten. Am Samstag werde ich noch eine Schraube vom Zylinder/ Kraftheber abschrauben und dann die Hoffnung.

Ich glaube daher greift die letzte Klaue nicht auf die Führung vom 1./5. bzw. Rückwärtsgang.
Wenn ich soweit immer alles drauf hatte konnte ich alle Gänge problemlos durchschalten, bis auf den Rückwärtsgang. Da denke ich er ist noch nicht zu 100% drin. Bei laufendem Motor drehen sich die Räder im Rückwärtsgang und auch im 1. Gang rückwärts!???? Alle anderen Gänge lassen sich schalten, wenn ich aber die Kupplung kommen lasse würge ich so den Motor ab! ???????????
Kann es mir nur so erklären, dass die Klaue für den 1./5./Rückwärtsgang nicht richtig aufsitzt und daher die anderen Gänge blockiert sind. Kann das so sein?
Wie muss die Stellung des Hebels für die Acker bzw. Strassengruppe beim Aufsetzen sein? Ich habe sie immer senkrecht gestellt bis es nicht mehr weiter ging und dann die Stellung in waagerecht verändert, so ging es dann sehr leicht runter!? War das richtig?

Gruß und danke für die Hilfe
 
Hurraaaa! Geschafft!/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

Für alle die dieses Problem auch irgend wann mal haben werden!!

Es ist unbedingt nötig den Leerlauf im Getriebe zu finden! Dies ging beim 353 nur wenn das Ritzel vom Rückwärtsgang und auch das vom 4. Gang in einer bestimmten Stellung zueinander stehen und auch dort bleiben und nicht verrutschen. Dann geht alles ziemlich einfach!!
Den linken Hinterreifen aufbocken um festzustellen, dass der Leerlauf wirklich drin ist. Dann den Gehäusedeckel mit zwei Mann genau Senkrecht auflegen. Der Zweite kann mit einer Taschenlampe von der Seite den Sitz der Ritzel überprüfen und ggf. nachbessern.
Fertig!!

Natürlich sind alle störenden Schrauben und Anbauteile abzunehmen.

Morgen wieder die Hydraulik/Steuerventil aufsetzen und montieren.

Puuuhhh und danke für alle die mir einige Tipps geschrieben haben.

Bis die Tage
Reiner
 
Hallo,
ja stimmt, nur mit dem Leerlauf habe ich es nie hinbekommen!
Und das ist wirklich entscheidend!!

Ich möchte mich auf diesem Weg noch einmal, für die Hilfe die mir wiederfahren ist, bedanken.

Immer weiter so!

Grüße an alle
Reiner
 
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