3D-Scan und Druck des Lichtmaschinenhalters

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14 Dezember 2025
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Servus Zusammen,

aktuell bin ich am Umbau von Gleichstrom auf Drehstromlichtmaschine an meinem 453.
Da ich jedoch nicht einsehe für einen gebrauchten Halter der Drehstromlichtmaschine 100€ oder mehr zu bezahlen, habe ich mich dazu entschieden, den Halter von einem Kollegen unter den 3D-Scanner zu legen und mir diesen dann 3D zu Drucken. Ich habe den Scan des Halters angeschaut und dann eine neue Datei aus den gescannten Maßen erstellt. diese sollte genau so gut passen, etwas stabiler sein und auch besser aussehen. Ob dieser nun passt oder ob ich nochmal nachkorrigieren muss, wird sich dann beim Umbau klären. Leider habe ich gerade wenig Zeit dafür. Drucken werde ich den Halter Letztendlich aus PPA-CF (vielleicht auch PC) wegen der Temperaturbeständigkeit. Die Mechanische belastung sollte kein problem darstellen.

Hier ein paar Bilder des Gescannten Halters, die Polyzahl habe ich schon um ein vielfaches reduziert, die Originaldatei des Scans ist über 50 Mb groß:

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Hier ein paar Bilder des neu konstruierten Halters:

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Besteht Interesse an den Dateien?

Gruß Felix
 
Ich bin als alter Metaller skeptisch? Ein Guss oder Schmiedeteil hat hohe Festigkeit und auch dauerfestigkeit bei Vibrationen. Ich stimme mit Dir Überein dass für die Gebraucht (und auch Neuteile) Teile unverhältmässig hohe Preise aufgerufen werden. Meine Lösung wäre ein Schweissteil aus entsprechend Dicken Blechen. Setzt halt aber auch leider einiges an Werkzeug voraus. Wenn Du Werte für Die Zugfestigkeit der geplanten Materialien (als 3-D Druck) hast wäre das sehr interessant.

Gruss von der schwäbischen Alb, und allen eine schöne Advendszeit.

Rolf
 
Ja, ich könnte mir das Teil schweißen. Material, Maschinen und Werkzeug habe ich alles parat, jedoch geht es mir eher um das Experimentieren, ob dies auch eine brauchbare alternative ist. Ich habe schon einige gute Erfahrungen mit dem Material gemacht.

Nun zu deiner Frage: Laut Dem Bambulab Datenblatt (eu.store.bambulab.com/products/ppa-cf unter "Filament TDS") beträgt die Zugfestigkeit für PPA-CF mit 100% infill in XY Richtung (welche der geplanten Richtung des Drucks in meinem falle entspricht) Nach ISO 527-2 1B getestet 168 MPa. Dies sollte (zumindestens nach kurzer recherche) 1:1 N/mm² entsprechen.
Diese Werte entsprechen Laut Tabellenbuch ca einem EN-GJL-150 Guss oder einem AlMg2Mn0,3 Aluminium.
Mein neu konstruiertes Teil hat an der dünnsten Stelle (8,1er Bohrung für Drehachse der Lima) einen Querschnitt von 610mm². Wenn ich also mein Teil in Vollmaterial Drucke und wir von den Besagten 168N/mm² ausgehen und jegliche verteilung der Kräfte außer acht lassen, müsste man rein Rechnerisch mit ca. 102kN = ca 10t nach unten ziehen, damit es abreißt.

Mir kommt dieser gerechnete wert erstaunlich hoch vor, trotzdem mache ich mir über die Stabilität erst einmal keine Sorgen. Man Spannt den Riemen ja auch nur mit Verstand, schätzungsweise 30Kilo.

Ob ich das Teil nun Letzten endes in Voll Drucke oder nur Teils fülle (oder ob ich doch nur PC nehme) muss ich noch überlegen.

Gruß Felix
 
Moin.

Es ist immer gut mal neue Wege zu probieren, finde die Idee gut. 

Zum Einsatzzweck kann ich eine kleine Story beitragen. Wir sollten bei einem Fischkutter einen größeren Generator einbauen, irgendwas mit 37 KW für 240Volt Bordstrom, angetrieben über Keilriemen. Haben einen Halter gebastelt und eingebaut. Nach 2 Monaten war der Generator kaputt, neuen auf Garantie eingebaut. 2 Monate später wieder kaputt. Daraufhin wurde beim Hersteller nachgefragt woran das liegen kann. Dann kam der Aha Effekt, es gibt beim Keilriemen eine ziehende und eine schiebende Seite, immer abhängig vom stärksten Verbraucher. Wir hatten auf der ziehenden Seite eingebaut, da war noch ein größerer Abnehmer davor. Die da entstehenden Kräfte waren wesentlich größer als erwartet, konnte der Generator nicht ab. Wir haben den dann auf der anderen Seite eingebaut, hat dann gehalten.

Fazit: Es sind nicht nur die Spannkräfte des Riemens die ausgehalten werden müssen.

Gruß Jürgen 
 
775:

Nun zu deiner Frage: Laut Dem Bambulab Datenblatt (eu.store.bambulab.com/products/ppa-cf unter "Filament TDS") beträgt die Zugfestigkeit für PPA-CF mit 100% infill in XY Richtung (welche der geplanten Richtung des Drucks in meinem falle entspricht) Nach ISO 527-2 1B getestet 168 MPa. Dies sollte (zumindestens nach kurzer recherche) 1:1 N/mm² entsprechen.

Diese Werte entsprechen Laut Tabellenbuch ca einem EN-GJL-150 Guss oder einem AlMg2Mn0,3 Aluminium.
Mein neu konstruiertes Teil hat an der dünnsten Stelle (8,1er Bohrung für Drehachse der Lima) einen Querschnitt von 610mm². Wenn ich also mein Teil in Vollmaterial Drucke und wir von den Besagten 168N/mm² ausgehen und jegliche verteilung der Kräfte außer acht lassen, müsste man rein Rechnerisch mit ca. 102kN = ca 10t nach unten ziehen, damit es abreißt.

Der Beitrag ist jetzt ja schon ein paar Tage alt, aber ich möchte trotzdem noch etwas Senf dazu geben...

Grundsätzlich sind 3D-gedruckte Teile oft besser, als man sich vorstellt. Aber man sollte sich trotzdem über die Einschränkungen im Klaren sein.

Zum Beispiel wären da:

  • Temperaturbeständigkeit - die Festigkeit von Kunststoffen nimmt mit der Temperatur rapide ab
  • Steifigkeit - der E-Modul von Kunststoffen ist ein Nasenwasser gegenüber fast allen Metallen. Man muss also mit mehr elastischer Verformung rechnen, oder die Formsteifigkeit des Bauteils entsprechend anpassen
  • Kriechen - gerade unter erhöhten Temperaturen kriechen Kunststoffe, wenn sie dauerhaft belastet werden. Es kann also sein, dass ein Teil jetzt noch passt, aber in nem Jahr nicht mehr
  • Versprödung - tiefe Temperaturen verringern die Elastizität enorm. Da können dann Vibrationen ziemlich ungünstig sein. Was bei "normalen" Temperaturen noch geht, weil eine Belastungsspitze in Verformung umgesetzt wird, kann bei strengem Frost den Tod des Bauteils bedeuten. Nur der Vollständigkeit halber, Baustähle haben auch so ein Verhalten, nur nicht so extrem. PPA-CF ist halt auch allgemein recht spröde, eine Bruchdehnung von 3,2% heißt, da gibt es quasi keine Vorwarnung. 
  • Schichthaftung - sorgt für sehr anisotropes Verhalten. Die Festigkeit in der Druckebene ist (bei Zugbelastung) erheblich besser als senkrecht zur Druckebene. Die einzelnen Schichten haften einfach nicht perfekt aneinander
  • Anisotropie durch die Faserverstärkung - durch den Druck orientieren sich die Fasern in Richtung der Vorschubbewegung. Da hat man dann eine recht hohe Festigkeit. Aber nicht nur senkrecht zur Druckebene, sondern auch quer zur Vorschubrichtung leiden die Eigenschaften
  • UV-Beständigkeit - manche Kunststoffe sind da gut, andere so schlecht, dass man beim Einsatz im Außenbereich ziemlich vorsichtig sein muss
  • Beständigkeit gegenüber Chemikalien - und hier hat man recht schnell ein echtes Problem. Öle, Kraftstoffe, Kühlmittel... Spannungsrissbildung kann ziemlich übel sein. Gib mal einen Tropfen Spiritus auf ein belastetes Bauteil aus z.B. Polystyrol, und die Augen gehen auf
  • Wasseraufnahme - PPA-CF schneidet hier überraschend gut ab, aber z.B. handelsübliches PA würde schon deutlich Federn lassen
  • Kerbwirkung - wenn Schichten nicht perfekt aufeinander passen, können kleine Fehlstellen entstehen, die eine Kerbwirkung verursachen
Und einige der Effekte können auch an Stellen zuschlagen, die man zunächst mal gar nicht auf dem Radar hat. Wie sieht es mit der Flächenpressung unter den Schraubeköpfen aus? Die Temperatur an der Stelle, an der das Ding z.B. am Motorblock angeflanscht ist? Da hat man dann eine Dauerbelastung UND hohe Temperaturen.

Ich will jetzt nicht sagen, dass ein 3D-gedrucktes Bauteil dafür nicht funktionieren kann. Insbesondere bei einem "technischen" Material und nicht nur schnödes PLA hat man schon bessere Chancen. Aber einfach nur auf die Zugfestigkeit zu schauen und zu sagen "joa, passt" ist mit etwas Risiko behaftet. Man sollte schon auch den Rest noch abprüfen, wenn man es ordentich machen will.

Ein (langfristiger) Erfahrungsbericht wäre auf jeden Fall extrem interessant!

Grüße,
Polarfrosch
 
Moin könntest du mir bitte die STL dateien schicken dann würde ich das versuchen in PETG-CF zu drucken.
 
Polarfrosch:

775:

Nun zu deiner Frage: Laut Dem Bambulab Datenblatt (eu.store.bambulab.com/products/ppa-cf unter "Filament TDS") beträgt die Zugfestigkeit für PPA-CF mit 100% infill in XY Richtung (welche der geplanten Richtung des Drucks in meinem falle entspricht) Nach ISO 527-2 1B getestet 168 MPa. Dies sollte (zumindestens nach kurzer recherche) 1:1 N/mm² entsprechen.

Diese Werte entsprechen Laut Tabellenbuch ca einem EN-GJL-150 Guss oder einem AlMg2Mn0,3 Aluminium.
Mein neu konstruiertes Teil hat an der dünnsten Stelle (8,1er Bohrung für Drehachse der Lima) einen Querschnitt von 610mm². Wenn ich also mein Teil in Vollmaterial Drucke und wir von den Besagten 168N/mm² ausgehen und jegliche verteilung der Kräfte außer acht lassen, müsste man rein Rechnerisch mit ca. 102kN = ca 10t nach unten ziehen, damit es abreißt.

Der Beitrag ist jetzt ja schon ein paar Tage alt, aber ich möchte trotzdem noch etwas Senf dazu geben...

Grundsätzlich sind 3D-gedruckte Teile oft besser, als man sich vorstellt. Aber man sollte sich trotzdem über die Einschränkungen im Klaren sein.

Zum Beispiel wären da:

  • Temperaturbeständigkeit - die Festigkeit von Kunststoffen nimmt mit der Temperatur rapide ab
  • Steifigkeit - der E-Modul von Kunststoffen ist ein Nasenwasser gegenüber fast allen Metallen. Man muss also mit mehr elastischer Verformung rechnen, oder die Formsteifigkeit des Bauteils entsprechend anpassen
  • Kriechen - gerade unter erhöhten Temperaturen kriechen Kunststoffe, wenn sie dauerhaft belastet werden. Es kann also sein, dass ein Teil jetzt noch passt, aber in nem Jahr nicht mehr
  • Versprödung - tiefe Temperaturen verringern die Elastizität enorm. Da können dann Vibrationen ziemlich ungünstig sein. Was bei "normalen" Temperaturen noch geht, weil eine Belastungsspitze in Verformung umgesetzt wird, kann bei strengem Frost den Tod des Bauteils bedeuten. Nur der Vollständigkeit halber, Baustähle haben auch so ein Verhalten, nur nicht so extrem. PPA-CF ist halt auch allgemein recht spröde, eine Bruchdehnung von 3,2% heißt, da gibt es quasi keine Vorwarnung. 
  • Schichthaftung - sorgt für sehr anisotropes Verhalten. Die Festigkeit in der Druckebene ist (bei Zugbelastung) erheblich besser als senkrecht zur Druckebene. Die einzelnen Schichten haften einfach nicht perfekt aneinander
  • Anisotropie durch die Faserverstärkung - durch den Druck orientieren sich die Fasern in Richtung der Vorschubbewegung. Da hat man dann eine recht hohe Festigkeit. Aber nicht nur senkrecht zur Druckebene, sondern auch quer zur Vorschubrichtung leiden die Eigenschaften
  • UV-Beständigkeit - manche Kunststoffe sind da gut, andere so schlecht, dass man beim Einsatz im Außenbereich ziemlich vorsichtig sein muss
  • Beständigkeit gegenüber Chemikalien - und hier hat man recht schnell ein echtes Problem. Öle, Kraftstoffe, Kühlmittel... Spannungsrissbildung kann ziemlich übel sein. Gib mal einen Tropfen Spiritus auf ein belastetes Bauteil aus z.B. Polystyrol, und die Augen gehen auf
  • Wasseraufnahme - PPA-CF schneidet hier überraschend gut ab, aber z.B. handelsübliches PA würde schon deutlich Federn lassen
  • Kerbwirkung - wenn Schichten nicht perfekt aufeinander passen, können kleine Fehlstellen entstehen, die eine Kerbwirkung verursachen
Und einige der Effekte können auch an Stellen zuschlagen, die man zunächst mal gar nicht auf dem Radar hat. Wie sieht es mit der Flächenpressung unter den Schraubeköpfen aus? Die Temperatur an der Stelle, an der das Ding z.B. am Motorblock angeflanscht ist? Da hat man dann eine Dauerbelastung UND hohe Temperaturen.

Ich will jetzt nicht sagen, dass ein 3D-gedrucktes Bauteil dafür nicht funktionieren kann. Insbesondere bei einem "technischen" Material und nicht nur schnödes PLA hat man schon bessere Chancen. Aber einfach nur auf die Zugfestigkeit zu schauen und zu sagen "joa, passt" ist mit etwas Risiko behaftet. Man sollte schon auch den Rest noch abprüfen, wenn man es ordentich machen will.

Ein (langfristiger) Erfahrungsbericht wäre auf jeden Fall extrem interessant!

Grüße,
Polarfrosch

Moin, 

ich weiß, lange schon nichts mehr geschrieben, kommt jedoch davon, dass ich aktuell zwischen Weiterbildung und Familie nicht viel Zeit (und Laune) habe mich mit dem IHC zu befassen. Außerdem will ich bei den aktuellen Temperaturen und dem Wetter auch nicht draußen arbeiten. 

Ich denke mal das ich im April oder so um den dreh rum mal dazu kommen werde mit der Lima und dessen Halter zu befassen, Passgenauigkeit von den Dateien konnte ich noch nicht prüfen aus genannten Gründen, jedoch kann @-DengDeng- vielleicht etwas dazu sagen, ihm habe ich die Dateien eben mal per PN geschickt. 

Zum Material habe ich mir auch keine großen Gedanken gemacht, weil ich damit schon mal einige Ersatzteile für das Auto eines Kumpels gedruckt hatte (Ansaugtrichter von einzeldrosseln, Halterungen für Zündspulen, Adapterklötze, etc.), da diese Teile oftmals auch hohen Temperaturen ausgesetzt sind und wir bis lang noch keine Probleme mit Spröden oder geschmolzenen Teilen hatten, bin ich guter Dinge. Langzeittechnisch wird sich das Ganze noch beweisen müssen (wenn der Halter dann irgendwann mal eingebaut ist). 

Die Temperatur, wo das ganze festgeschraubt wird, habe ich nicht gemessen, die Position ist ja vorne am Zylinderkopf, welcher denke ich mal bei Dauerbelastung dort um die 90-100° haben wird (Kühlwasser ca. 90° laut anzeige). Die Luft, wo hier vom Lüfter drüber geblasen wird, hat schätzungsweise 60°. 

Das PPA-CF hat eine Glastemperatur von ca. 85°, das ist die Temperatur, wo das Material anfängt, weich zu werden, jedoch haben wir dort bei den eben genannten Bauteilen noch keine sonderliche Verformung oder ähnliches festgestellt, obwohl wir dort auch schon höhere Temperaturen hatten. 

Ein Praxistest werde ich auf jeden Fall noch machen, und wenn der Halter das Ganze nicht überlebt, wird auch nicht wirklich etwas kaputtgehen, die Lima ist unten ja noch mit einer Halterung verschraubt. Wenn der Halter nun Brechen sollte oder sich sonst irgendwie verbiegt, dann wird die Lima wahrscheinlich zum Motorblock klappen und der Riemen wird sich lockern oder abspringen, was erstmal kein großes Problem darstellt (wenn man seine Anzeigen im Auge hat). 

(Natürlich besteht dann auch die Möglichkeit den Halter aus anderen Materialien zu drucken aber erstmal schauen. Falls man das Ganze auf die Spitze treiben will, könnte man die gescannte Datei auch in einem SLS-Drucker drucken, dann wäre das Ganze auch stabil genug, jedoch habe ich damit wenig Erfahrung) 

Ich freue mich weiterhin auf euere Rückmeldungen, meistens wird das Endprodukt besser, wenn sich einige Personen dazu Gedanken machen. 

Gruß Felix 
 
Hallo,

falls das 3D-gedruckt aus Kunststoff nicht hält: SLS kannst vergessen. Das ist preislich so unattraktiv, dass es für ein so triviales Teil einfach keinen Sinn ergibt.
Aber da du das Teil ja neu modelliert hast und deswegen schön gerade Flächen hast, wäre es als Frästeil recht einfach herstellbar. Gibt diverse Anbieter, bei denen man sowas fertigen lassen kann, falls man niemanden kennt, der eine Fräsmaschine zur Verfügung hat.

Oder falls du abenteuerlich unterwegs sein willst: 3D-Druck aus PVB, dann Schlicker drüber, PVB ausbrennen und sich im Feinguss versuchen. Mit Alu sind auch die Temperaturen noch tragbar :-D

Grüße,
Polarfrosch
 
Servus,

hab nun den neu gemachten Halter mal eingebaut um zu schauen wie gut dieser passt:

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Nun noch die Lichtmaschine rangehängt zum testen:

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Da der Halter Passt, habe ich diesen nun mal aus PC gedruckt, das ist das einzige Material, was ich grade noch auf der Hand hatte was von der Temperaturbeständigkeit her ausreicht.
(Dem Halter habe ich noch eine Ecke weggeschnitten, sodass man ihn flach drucken kann. Ist nun von der Orientierung her nicht mehr Optimal aber wenigstens druckt er um einiges schneller)

Nun das ganze wieder eingebaut und den Riemen mal gespannt, dabei biegt sich der Halter etwas zur Wasserpumpe aber nichts wo ich jetzt Angst mit hätte. (solange es sich biegt, bricht es nicht)

Hier ein Video davon:
https://youtube.com/shorts/oSs3OJkCfA0?feature=share

Elektrik für die neue Lima ist noch nicht fertig, somit noch kein Dauerlauf mit dem Halter.

Gruß Felix
 
775:
Elektrik für die neue Lima ist noch nicht fertig, somit noch kein Dauerlauf mit dem Halter.

Gruß Felix
Hallo,

hast du das Ding ohne Batterie laufen lassen? Ist das eine Gleichstromlichtmaschine oder Drehstrom?
Bei Ersterer ist das kein Problem, aber Drehstromlichtmaschinen können dabei Schaden nehmen (nicht müssen, aber können).

Auf jeden Fall bin ich gespannt, ob das langfristig funktioniert mit dem gedruckten Halter, bitte halte uns auf dem Laufenden! Schön aussehen tut er ja schon mal :-)

Grüße,
Polarfrosch
 
Servus,

ich meld mich jetzt auch mal aus dem neuen Forum.
Ich stell euch mal die 3D-Files hier noch ein (Als ZIP Format wegen der Dateigröße und Beschränkung der Dateiendungen der STLs).
In der ZIP ist der Scan des Halters, die Riemenscheibe und die Neukonstruktion.
Bei der Neukonstruktion habe ich mich nicht an feste Größen gehalten, ich habe Ihn nur über den Scan drüber gezeichnet, somit ist kein Maß eben, passt aber trotzdem.
Der Scan wurde in einem Keyence Scanner gemacht und noch in Meshmixer nachbearbeitet.

Für die Dateien gilt die CC BY-NC-SA 4.0, Lizenz auch nochmals in der ZIP.

Gruß Felix
 

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