433 erreicht Nenndrehzahl nicht

Charly 433

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23 November 2020
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Hallo in die Runde,

mein 433, Baujahr 1989 erreicht die Nenndrehzahl nicht, bleibt bei Vollgas stur bei ca. 1600 Umdrehungen. Habe die Filter gewechselt, mehrmals entlüftet, keine Veränderungen. Ich vermute also, dass die ESP einen Defekt hat. Oder hat sonst noch jemand von euch eine andere Idee?

Habe mir ein Werkstatthandbuch zum Ausbau bestellt. Leider handelt es sich um eine VE ESP, bei der der Förderbeginn nur über die Messuhr einzustellen ist.

Wenn ich die Pumpe schon zur Reparatur abgebe, kann mir jemand sagen, wie ich die Leistung der ESP an die des 533 anpassen kann? Hat der 533 eine andere Pumpe verbaut, oder wird meine nur anders eingestellt?

Über ein Feedback wäre ich sehr dankbar! 

Charly 433
 
Hallo! Bei der 33er Serie und Kraftstoffversorgung ist auch eine verstopfte Hohlschraube im Tank zur Leitung zu dem Kraftstofffilter ein Klassiker. Wenn das Filter entlüften aber noch einwandfrei geht, wird es daran nicht liegen. Dann wäre aber die Maximaldrehzahl auch nicht stur bei 1600 U/min. Hast Du schon mal das Gasgestänge an sich überprüft ob die Drehzahlvorgabe vom Gaspedal überhaupt an der Einspritzpumpe ankommt? Kenne das von meinem 633 das da öfters schon mal was war weil z.B. das Scharnier vom Gaspedal verschlissen war und ein Kugelkopf auf dem Bodenblech aufgesetzt hat, oder eine Plane vom Fritzmeier Verdeck ( unter dem Armaturenbrett) den Hebelweg des Gestänges begrenzt hat usw.....
 
Ich hatte alle Leitungen auf Durchfluss überprüft, war alles in Ordnung. Das Gasgestänge habe ich an der Einspritzpumpe ausgehangen um sicher zu gehen, dass es mit dem Gestänge keine Probleme gibt. Ohne Erfolg. Zum Ausbau der Pumpe habe ich das entsprechende Werkstatthandbuch bestellt. Hoffe der Ausbau funktioniert dann reibungslos.

Vielleicht kann aber jemand eine Aussage zu meiner Frage treffen, ob man die Leistung meiner Pumpe auf die der Pumpe für den 533 anpassen kann.

Danke für die Nachricht!
 
Hallo, 

meines Wissens ist beim 533 eine andere ESP als beim 433 eingebaut. Beide Pumpen von Bosch.

533 = VA3/100H/1100/ CR 9/3    Förderbeginn 10 Grad vor OT

433 = VA3/100H/1205/ CR 43-2  Förderbeginn   8 Grad vor OT

Ob man bei der 433iger Pumpe den Fördergeboinn einfach auf 10 Grand einstellen kann/soll, müsste man beim IHC Fachmann erfragen.

Die Einspritzdüsen müssten dieselben sein.

... und füll bitte dein Profil aus...

Gruß H.D.
 
Hallo Charly, den IB1 kann man auch an der Pumpe einstellen, bzw. kontrollieren. Falls  Dein Profil weiter leer bleibt, wars der erste und letzte Tipp. Gruß, Dieter, der "Linksdreher" aus Hessens Mittelpunkt.eup-1137045963-c68c04a1c1b5f4c405c93b73a121585b-1606238074_big.webp
 
Moin,

hast du den den Lastanschlag an dem Pumpenhebel mal verändert?

Wenn der Pumpenhebel schon Mal demontiert wurde kann es sein das er einen Zahn versetzt wurde,

Ergebnis ist wie bei dir beschrieben diese Problemtik.

"Dieter"Linksdreher", wo ist den dieser Deckel an der Pumpe eines 1989iger 433 mit Bosch Pumpe zu finden?

Habe einen 88iger 433 hier, da gibt es keine Anzeichen eines solchen Deckels an der Pumpe...

Grüße Mathias
 
Das Bild vom Linksdreher ist nicht das richtige. Dieses zeigt die ESP von den IHC bis ca. Bj. 86 . Bei deinem Baujahr 89 ist eine ganz andere Pumpe verbaut.

Gruss

Georg
 
...bekommt der Motor über das Gasgestänge (Hand u. Fussgas) denn überhaupt Vollgasanschlag?

Gruß

__________________________
Gaggenau / Neuss / Forstern
 
Lanz_4016:

...bekommt der Motor über das Gasgestänge (Hand u. Fussgas) denn überhaupt Vollgasanschlag?

Gruß

__________________________
Gaggenau / Neuss / Forstern
Moin,

Er schreibt doch am 24 Nov. 2020 13:38:

Er hat das Gasgestänge ausgehangen...

Ob Er dann auch noch ohne Gestänge bis zum Anschlag geschoben hat und die Drehzahl sich erhöhte schreibt Er leider nicht!

Grüße Mathias

Das die Drehzahl IMMER bei 16Hundert bleibt, zeigt nicht unbedingt ein Problem mit Kraftstoffversorgung und Co...

Wenn das Problem noch besteht, schick mir per PN Deine Handy Nummer, ich rufe zurück, die Prüfung dauert nach Absprache 1 Minute.
 
Hallo in die Runde,

zunächst einmal vielen Dank für eure Beiträge. Zu meinem Profil, ich bin neu hier im Forum und ehlich gesagt weiß ich nicht wo das Problem liegt, bzw. wo noch was einzutragen wäre??

Der Pumpenhebel war nie demontiert, an der Pumpe war noch niemand dran. Wie gesagt der Schlepper ist zwar Baujahr 1989, hat aber erst 1900 Stunden drauf. Natürlich habe ich an der Pumpe auch Vollgas gegeben, ändert aber nichts an der maximalen Drehzahl.

Die gezeigte Pumpe aus dem Beitrag vom linksdreher ist die alte VA. Bei mir ist aber die VE verbaut und da gibt es (leider) diesen Deckel nicht.

Habe das Werkstatthandbuch bekommen und werde heute Nachmittag versuchen die Pumpe auszubauen. Ich werde zunächst versuchen die Einspritzpumpennabe mit den drei Befestigungsschrauben dran zu lassen und nur die Mutter von der Pumpenwelle und die beiden Befestigungsmuttern der Pumpe selbst zu lösen. Wenn das klappt, kann sich der Förderbeginn ja nicht verstellen, hoffe ich jedenfalls.

Wenn das nicht funktioniert werde ich wohl die Einspritzpumpennabe mit abschrauben müssen und anschließend den Förderbeginn mit einer Messuhr neu einstellen.

Ich werde berichten!

Gruß

Charly 433
 
Moin,

ich habe 10 Jahre an einem Bosch Prüfstand VE Pumpen einstellen dürfen, die guten Alten Zeiten!

Mir sind ca 10 VE Pumpen untergekommen, wo der Stellring Innen fest war, diese hatten Leistungsmangel, jedoch keinen Drehzahlverlust.

Baujahr 1989 und 1900 Stunden könnte jedoch auch lange Standzeiten bedeuten, die Pumpen verkleistern dann Innen.

Könnte man aber schnell prüfen.

Wenn die Pumpe ausgebaut ist, ist,s eh Wurscht...

Grüße Mathias
 
So, nach längerer Zeit melde ich mich wieder. Was bisher geschah....

Die Pumpe konnte ich selbst nicht ausbauen, weil mir der Abzieher/Abdrücker fehlte um die Pumpe vom Stirnrad zu lösen. Also hab ich alles wieder zusammen geschraubt und den Traktor an die Werkstatt abgegeben. Die Pumpe wurde eingeschickt und festgestellt, dass nahezu alle Innereien verschlissen waren. Wenn man bei 1900 Stunden von Verschleiß reden kann. Es waren wohl Kraftstoffablagerungen vorhanden, die die Lager/Gleitflächen verschlissen haben. So hat man es mir zumindest erklärt. Auf meine Frage hin, ob man die Pumpe nciht gleich auf die Werte des 533 drehen könnte, sagte man mir dass das kein Problem sei. Also wenigstens ein positives sollte das Ganze bekommen. Zwei Wochen später war der Schlepper wieder da. An der Pumpe allerdings wurde die Werkseinstellung für den 433 wieder eingestellt. Ich habe mich darüber tierisch geärgert um nicht zu sagen, ich könnte kotzen.

Der Bulldock läuft wieder seine gewohnte Drehzahl. Allerdings läuft er im Stand sehr unrund, spuckt blauen Qualm und stinkt scharf. Ich vermute mal, dass der Förderbeginn nicht richtig eingestellt wurde. Tja, nochmal in die Werkstatt. Die hat bis 11.01. zu.

Das Spiel geht also weiter.

Mich hätte ja schon interessiert, ob die Pumpe des 433 tatsächlich die gleiche ist wie beim 533. Vielleicht hat da ja jemand von euch Info drüber.

Das Ding ist halt, jeder der einen 433 fährt weiß, dass die Übersetzung vom 3. auf den 4. Gang etwas lang gewählt wurde. Bedeutet, dass bei der kleinsten Steigung mit etwas Last am Schlepper, dieser enorm abfällt und schnell zurück in den 3. geschaltet werden muss. Da hätten ein paar kleine PS die man aus der Pumpe rausholt ganz gut getan.

An dieser Stelle allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!

Charly433
 
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