633A - Überarbeitung und andere Kleinigkeiten

MW-724

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Langenbach
Hallo zusammen,

kurz nach Ostern 2017 hat es folgenden Zuwachs bei uns gegeben:

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Bj. 82, etwa 3300 Stunden. Hier und da Undichtigkeiten, Kotflügel an den Verlängerungen verrostet, Felgen grau gepinselt, aber nicht verschlissen und ein brauchbarer FL von 1993.

Getriebe in 25 km/h Version und abhängige Feststellbremse bei deutscher Zulassung (?), dazu später aber mehr.

Werde im Folgenden mal berichten, was ich bisher gemacht habe und woran ich aktuell dran bin. Aufgrund eines anderen Projektes hat dieses hier gut 2 Jahre pausieren müssen, aber seit kurzem geht es wieder weiter.

Gruß
Michael
 
Hallo,

sieht ja sehr gut aus der Schlepper und vorallem der Frontlader. Bin gespannt was du mit ihm so machst. Zum Thema abhängige Handbremse bei deutscher Zulassung, kenne dazu auch 2x 433 un 1 533 die so ausgestattet sind und neu gekauft wurden.

MFG Basti
 
Hallo,

unser 533A Bj. 81 hat ebenfalls Abhängige Handbremse. Unser ehemaliger 633A Bj. 86 hatte auch dieselbe. Die kamen so ab Werk. Der Vorteil ist dass dadurch die Handbremse auch was hält. Bei der unabhängigen Handbremse mit dem Bremsband kann man das nicht immer behaupten.

Gruss

Georg
 
Es geht weiter, mit bereits älteren Aktivitäten:

2017 hab ich schon mal die Räder erledigt.

Alle Felgen sandstrahlen und lackieren lassen.

Hinten: Andere, sehr gute gebrauchte Kleber 420/85 R30,

Vorne: Reparatur eines Reifens machen lassen.

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Das Ab- und Aufziehen der Hinterräder wollte ich selbst per Hand machen. Ging ohne weitere Helfer. Mit dem Spalter und einem Balken den alten Mantel beidseitig abdrücken, und mit zwei Montiereisen runterhebeln. Leider war ich dabei so vertieft, dass ich vergessen habe, Bilder zu machen. Wie gesagt, ich war alleine zu gange.

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Ein Vorderreifen hatte obiges Malheur. In einem Artikel hab ich gelesen, dass es Firmen gibt, die sowas fachgerecht reparieren können. Eine davon ist Euromaster in Bad Marienberg. Kann ich nur empfehlen. Die haben mir den für kleines Geld repariert. Ergebnis zeige ich später.

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So siehts repariert aus. Belastungstest steht noch aus.
 
Danach ging es mit dem Lenkzylinder weiter, der undicht war. Zunächst war der dicke Draht raus zu drehen.

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Danach konnte der neue Dichtsatz verbaut werden. Aber wie es immer so ist, der Bestand an Zangen musste um ein größeres Kaliber erweitert werden.

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Weil der Zylinder und die Hydraulikleitungen stark verschrammt und z. T. oxidiert waren, wurden diese, sowie die Schläuche auch bearbeitet, bzw. ersetzt.

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Hi,

sehr interessanter Bericht von einer etwas selteneren Schlepperausstattung.

Würde gerne ein paar Fotos von der Feststellbremse und der HG am Frontlader sehen.

Bitte weiter berichten.

Gruß Matthias
 
Hallo Matthias,

mit Fotos von der Feststellbremse kann ich nicht mehr dienen. Höchstens von den wenigen Einzelteilen, da ich auf das unabhängige System umrüste. Wegen dem Umbau auf 30 km/h, ist der Aufwand gering.

Bremslicht hatte er vorher auch nicht. Das ist bei der unabhängigen Feststellbremse auch einfacher.

Gruß
Michael
 
Hallo zusammen,

wie schon erwähnt, habe ich den Umbau auf 30 km/h mit unabhängiger Feststellbremse in Angriff genommen. Die Kotflügel waren ohnehin runter und ich hatte einfach große Lust dazu.

Die Teile: Zahnräder der Straßengruppe, 7 Zoll Fußbremse, Bremstrommel mit -Welle und Hebel habe ich bei Wilfried Wurst bekommen. Neue Dichtungen usw. bei Uli Lübber. Alles zu zivilen Preisen.

Außerdem ist das ein oder andere Spezialwerkzeug nötig, bzw. erleichtert die Aktion ungemein. Das Werkstatthandbuch Getriebe versteht sich von selbst uns muss eigentlich nicht erwähnt werden.

Zum Trennen hatte ich ein einfaches Schienensystem:

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um die Zapfwelle zu ziehen, folgende Gabel gebaut:

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Statt dem angeschweißten "Drehpunkt" hab ich ein Flacheisen hingehalten.

Ohne Schalthebel und Deckel sah es so aus:

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Die Rastfedern wurden mit einem aufgeschraubten Flacheisen gesichert. Dass bei der Aktion der ganze Schmodder entfernt und die Schalthebel überarbeitet wurden, war ein Kolateralnutzen;-)

Demnächst geht es weiter.

Gruß
Michael
 
Hallo zusammen,

was haben ein Sommerschlussverkauf und so ein Getriebeumbau gemeinsam?

Alles muss raus;-)

Erst mal die Steckachsen ziehen. Dazu die Sicherungsbleche aufbiegen und die 2 Schrauben vor jedem Zahnrad im Getriebegehäuse lösen. Dann die 4 Schrauben vom Lagerdeckel außen entfernen. Mit wenigen dosierten Schlägen (Schonhammer) gingen die Achsen raus. Leider hab ich keine Bilder davon gemacht.

Da ich die Wedis und Filzringe auch neu machen wollte, mussten die äusseren Lager von der Achse gezogen werden. Das war recht mühsam. Mit 4 Gewindestangen und dem Lagerdeckel, Kältespray, Heißluftfön und etwas Gefühl ging das ganze zerstörungsfrei.

Das Differential, bzw. die beiden Gehäuse warren etwas kniffeliger. Das linke ging gut, beim Rechten musste die Diff.-Welle durch leichte Schläge ausgetrieben werden.

Hier nun das Differential mit Bremstrommel und neuen Sicherungsblechen.

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Platz geschafft!

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Dann ging es mit der Demontage von Schiebewelle und Vorgelegewelle weiter:

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Hier sind die beiden Schaltgabeln noch drin. Die kann man entnehmen, wenn die Passtifte eingetrieben werden.

Etwa in der Mitte das breite Zahnrad mit seinem Untermieter soll getauscht werden.

Dazu sind erst die Lager der Vorgelegewelle zu entnehmen. Hier ist ein Abziehwerkzeug erforderlich, dass in das Rillenkugellager greift und sich über eine "Brücke" am Gehäuse abstützt.

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bis dahin erst mal ...
 
Weiter gehts. Aktuell bin ich schon weiter, aber es fehlt meist die Zeit zur Dokumentation hier.

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Nachdem die drei Lager stirnseitig ausgebaut waren, habe ich die Einbautiefe der Antribswelle am Kegelrad gemessen. Laut WHB gibt es eine Messwelle dazu, die ich aber nicht habe und ohne weiteres auch nicht anfertigen kann.

Also habe ich einen Messpunkt in Gehäuse markiert und die Messung mit dem Tiefenmaß xmal wiederholt um sicher zu stellen, dass ich nicht jedes mal was anderes messe. Die 49,50 wurden dann notiert.

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Dann kann die Welle ausgebaut werden, d.h. die Schiebewelle etwas nach rechts, damit Platz ist, und dann die beiden 60‘er Muttern lösen, mit denen auch die Kegelrollenlager gespannt werden.

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Auf dim Bild oben sieht man das aufgebogene Sicherungsblech und links einen schmalen selbstgebauten 60‘er Schlüssel. Der darf max. 7 mm breit sein. Rechts ist mehr Platz, da passt ein Standardschlüssel .

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Da liegt das gute Stück.

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und die Vorgelegewelle nebenan mit der für den Rückwärtsgang.

Zum Ein- und Ausfädeln raus, bzw. ins Gehäuse, muss die kleine Welle vorne (Rücklaufwelle) auch gelöst werden, nachdem ihre Lage stirnseitig markiert wurde. Dann gehts gut.

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Das Getriebegehäuse kann nun sauber gemacht werden. Was beim normalen Ölwechsel an Restöl und Abrieb bleibt, kann so gut ausgewischt werden.

Jetzt werden die Ritzel der Straßengruppe getauscht. Die Vorgelegewelle wird dazu in die Werkstatt im Keller gebracht.

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Mit etwas Gefühl und Geduld geht das alles ganz gut, wenn ...

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man nicht die Federn und Kugeln der Synchroneinheit in der nicht gekehrten Werkstatt verteilt.

Nach langem Suchen und mehreren Versuchen hat der Zusammenbau dann funktioniert. Nebeneffekt: Werkstatt pickbello sauber und aufgeräumt.
Meine Technik: Mit einem umlaufenden Kabelminder die 3 gefederten Kugeln an Ort und Stelle halten. Dann den Schaltring aufsetzten und beschweren, damit dieser nicht auf der einen Seite etwas tiefer rutscht und dann auf der anderen gleich wieder eine Kugel samt Feder abschießt. In dieser Konstellation mit einem filligranen Schraubendreher Kugel für Kugel etwas tiefer eindrücken und schon sitzt der Ring wieder an Ort und Stelle.

Also immer schön aufpassen, sofern die Synchroneinheit nicht Gegenstand der Repareatur ist, das diese Komponente schön zusammen bleibt, sprich der Schaltring mittig verbleibt und an diesem nicht gehebelt oder gerdrückt wird. Im WHB wird auch ein provisorischer Kugelfang beschrieben, was mir hinterher erst aufgefallen ist.

Die Überprüfung und Einstellung der Synchroneinheit spar ich mir hier, steht im WHB.

Jetzt wieder alles einbauen ...

Vorgelegewelle ins Gehäuse einfädeln, Lager bleiben noch außen vor, Rücklaufwelle mit Umkehrzahnrad wieder einbauen.

Da wars für heute.
 
Hi Michael,

Super Arbeit und gute Dokumentation.

Eine von denen Dokumentationen, die ich drei mal Lesen muß um alles zu kapieren.

Endlich mal Dokumentiert, was für eine Geschwindigkeitserhöhung notwendig ist.

Drei mal Daumen hoch!

Der Rückwärsgang sieht ja noch super aus!

Gruß Matthias
 
Ich muss mal weiter machen ...

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Beim Einbau der Antriebswelle musste ich eine Spannvorrichtung improvisieren. Nach der Seriennummer wäre keine Tellerfeder verbaut gewesen, so stand es zumindest im WHB. Bei mir ist sie aber drin. Daher die Schraubzwingen mit einer Stahlplatte vor Kopf. So konnte der Sicherungsring, denn ich leider nicht exra fotografiert habe eingesetzt werden.

Danach die Schiebewelle nach links auf Anschlag und nun die Lager stirnseitig wieder einsetzen.

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 Fangen wir mir dem unter dem Kegelrad an. Damit das Lager, was auf der Welle als auch im Lagersitz stramm sitzt, ohne Spannung zwischen Innen- und Außenring eingepresst werden kann, hab ich zwei Aluringe gedreht, die auf einer 30er Welle zentriert werden. Mit der Hülse läßt sich das Lager gut einschlagen.

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Dann das gegenüberliegende, wieder mit einem Aluring und Schlaghülse.

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So, jetzt ist alles wieder Ort und Stelle. Die Lagerspannung der Antriebswelle habe ich wie im WHB beschrieben, Methode "drehen mit Daumen und Zeigefinge" eingestellt. Das hab ich auch vor dem Ausbau gemacht um festzustellen wie schwer sich die Welle drehen läßt. In Kombination mit dem ebenfalls zuvor genommenen Maß, hat das genau gepasst.

Die Markierung der Rückwärtswelle ist hier auch zu sehen. Die Schraube, mit der diese Welle von außen gesichert wird, muss mit Gewindedichtmittel versehen werden. Bei mir kam

Loctite 542 Thread Sealant zum Einsatz.

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Dann das Differntial.

Dazu ermal die Vorrichtung aus dem WHB nachgebaut. Soviel Zeit muss sein.

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Die blanken Flächen, sowie die hauchdünnen Einstellbleche zwischen den Gehäuseteilen müssen pinibel gereinigt werden, da die Abdichtung ohne Dichtung oder Dichtmittel, Metall auf Metall erfolgt.

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Hallo Michael,

vielen Dank für Deinen Umbaubericht.Sind die Zahnräder Neuteile oder gebraucht?Leider geht sowas weit über meine Möglichkeiten hinaus.Ich frag mich nur,was der Traktor mit diesen Reifen plus Allrad plus den Fl dann noch zieht?Ich fahre auch 633 Basisausstattung und der geht gut,aber mit 5t ist der im 4. ausgelastet.

Gruß

Christian
 
Hallo Christian,

die Zahnräder sind gebraucht, aber in einwandfreiem Zustand gewesen. Da ich schon x-mal danach gefragt wurde, hier noch die Details:

Ersatzteilnummern:

               - 3148 615 R1  (34 Zähne)

               - 3148 616 R2  (36 Z.)

Wie gut er noch zieht, wird sich zeigen. Für meinen 6-Tonner-Anhänger hab ich noch den 724. Der 633 soll in erster Linie mit Winde und Spalter arbeiten und dem 724 auch hinter her kommen, wenn es in den Wald geht, bzw. was davon übrig geblieben ist.

Gruß
Michael
 
Hier sind die Lagergehäuse schon eingebaut. Wichtig ist, dass man die Hinterachszahnräder schon ins Gehäuse legt und die beim Einbau der Lagergehäuse mit "einfädelt".

Anders gehts nicht!

Beim Einsetzen der Differentialwelle rechts muss darauf geachtet werden, dass die stirnseitige Nut und der Spannstift in der Schiebemuffe zusammen finden. Leider habe ich dazu keine Fotos gemacht. Die Wedis der Differentialwellen sind natürlich auch neu gekommen.

Um die Spannung der Kegelrollenlager einzustellen, habe ich mir die Einstellehre angefertigt. Der Abstand zwischen den Stiften im Getriebegehäuse darf nach dem Einbau der Lagergehäuse nicht mehr als um 0,14mm größer sein.

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Das Tragbild wurde geprüft...

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Flankenspiel, Drehgeräusche usw..

Ergebnis: Ok! Also kann das Sicherungsblech zwischen den 60‘ern Muttern umgebördelt werden.

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Jetzt die Achsen:

- alle Lager ausbauen, reinigen und prüfen,

- Wedis neu,

- Filzringe neu und vorm Einsetzen in Heißem Getriebeöl getränkt.

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und der Wedi hinterher ...

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Zur Achsmontage fehlen leider auch Bilder.

Beim Einbau der Steckachsen hatte ich die Schwierigkeit dass das äußere Lager sehr schwer auf die Steckachse ging. Ich hab die Achse dann in die Kühltruhe gelegt und das Lager im Ölbad erwärmt. Dann flutschte es.

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Dichtmittel: Loctite 518.

Auch hier die Sicherungen aktivieren.

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Der nächste Schritt: Zusammen schieben von Getriebe und dem vorderen Teil:

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geschafft ...

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Das Anziehen der Inbusschraube ist etwas frickelich. Den Schlüssel hab ich stark gekürzt, dann ging es.

Die Schaltstange vom Differential ist natürlich auch neu mit 2 O-Ringen abgedichtet worden. Die Montage des Sicherungsringes geht ganz einfach, wenn man wie im WHB gezeigt eine Passende Welle mit Bohrung hat. Etwas Fett aud den O-Ring, ansetzen, drücken, klick und fertig.

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Wieman sieht, fehlt noch der Wedi.

Mit einem Passenden Ring aus einer dicken Bauscheibe ausgedreht und einem Rohr wird der Wellendichtring montiert. Die Verzahnung soll den Ringnicht beschädigen.

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Das Kunststoffrohr hat genau für den Einbau der beiden Wedis gehalten;-)

Weiter geht es mit dem Schaltkasten.

Der Deckel hat neue Farbe bekommen, weil er so aussah:

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Einer der Schalthebel war vorne nicht mehr rund. Mit Hilfe einer Schablone, Schweißgerät und Feile wurde das behoben.

Vorher

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Nachher

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Nach gründlicher Reinigung erfolgt der Zusammenbau:

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Die Schaltstücke wurden mit Silikon gefüllt. Hierzu gibt es ja eine gute Anleitung von Matthias hier im Forum.

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(Oben) Die Faltenbälge sind markenfremd. Der Tipp ist von Schorsch und spart einiges - vielen Dank! - "Lenkmanschette Renault 19 Clio Twingo" 2 Stück für 12,90 €.

Aus einem Stück Flachstahl mit Bohrung macht man eine Sicherung für die Federn im Schaltkasten, die frei rausschauen, wenn der Deckel abgenommen wird.

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Bis hierhin erstmal.

Demnächst folgen Bremsen ...
 
Moin.

Toller Bericht, irrer Aufwand und offensichtlich viel Geschick. Ich lese gerne mit und finde es beeindruckend welche Arbeit du dir machst.

Gruß Jürgen
 
Danke, Jürgen!

Nächste Etappe: Bremsen

1. Fußbremse von 165 mm auf 178 mm (6,5" -> 7")

Materialbedarf: die größeren Bremsgehäuse, Automaten und Bremsscheiben. Wurde alles gebraucht beschafft. Zusätzlich ein Satz neuer Beläge.

Arbeitsaufwand: Reinigung der neuen Bremsgehäuse und Automaten, Schleifen und lackieren, da schwarz, Automaten reinigen und prüfen, Beläge erneuern, ebenso die Filzdichtung.

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Die Automaten sind in einem sehr guten Zustand gewesen!

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Kein Verschleiß erkennbar.

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Die Filzdichtung habe ich selbst erneuert:

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Aus zwei Filzplatten wurde der Ring zugeschnitten und ausgestanzt.

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Nachdem alle 4 neu belegt waren, dachte ich, ich wäre fertig ... zu früh gefreut. Das ganze Bremsensandwich war zu dick. Also abdrehen ...

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bis es passt.

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Fazit: die neuen Bremsbeläge waren rausgeschmissenes Geld. Die alten waren keines wegs hart, bzw. verglast und vom Maß so, wie die abgedrehten neuen Beläge.

Ich hatte auf einen Rat gehört, die Beleäge immer neu zu machen, was ich inzwischen anders sehe.

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Die neuen Gummikappen dagegen warten nötig.

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2. Handbremse

Die neue Bremstrommel ist schon länger montiert gewesen. Es fehlte nur noch das Bremsband mit der Welle. Neue Ohrige sind obligatorisch.

Hier die rechte Seite, wo der Handbremshebel ansetzt.

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Links ...

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Durch die Zapfwellenöffnung die drei Splinte eintreiben ...

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So, wieder was erledigt.

I‘ll be back;-)
 
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