ab aufs Land und dann!

633A

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1 September 2005
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Hallo Leute

So langsam sehne ich mir wieder an die Zeit wo unsere Städchen fast noch ein Dorf war.

War neulich bei einem alten Nachbarn der ausgesiedelt ist um ihm bei einer Reparatur zu helfen.

Da erhielt er einen Anruf da ging mir das Messer im Sack auf, eine Dame bat hn endlich die eine Wiese (Gerstenfeld) endlich zu mähen da sich da Tiere aufhalten.

Und dort wohnt auch einTyp der stellt sich mitten auf den Feldweg und hält die Schlepper an, denn er ist ja auf Land gezogen um Ruhe zu haben. Und den Landwirt der eine Biogasanlage betreibt hat er auch schon wegen Störung der Nachtruhe angezeigt.

Als wenn man beim silieren einfach aufhörem kann wenn der Lohnhäcksler da ist.

 

m.f.G.IHC633A
 
ich bin zwar noch jung ( 18 ) aber ich weiß noch wo mein dorf  1500 einwohner weniger hatte ( da war ich 10-12 ).

da war ich bei meinem oma  danach kam nix mehr kein haus nur ein schuppen inzwischen sind da  30 haüser oder mehr,
 
Hallo Gemeinde,

ist schon lustig wenn‘s nicht so traurig wär. Wir wurden schon angezeigt weil unser Rindvieh bei 10°C draußen auf der Wiese standen (Mutterkuhhaltung).
die Gemeinde wurde schon wegen Sirenenheulen verklagt, dreimal darf man raten, von unserem zugereisten Nachbarn (Anwalt). weil sie dreimal in einem Monat geheult hat, 2 Einsätze und einmal Großübung.
scheee is auf‘m Land !!!!!

ach ja, wir haben unser Rindvieh jetzt eingekleidet......

der Tom
 
Uns hat man beim Maisen auch schon angehalten, weil wir doch bitte langsamer fahren sollen, (mein 946 läuft glatte 30..).

 

Ich hätte ja nichts dagegen gehabt, wenn die Begründung nicht derart hirnrissig gewesen wäre, es würden nämlich kleine Kinder auf den Straßen spielen (30 kmh Zone), abends um halb 11 ! Dieses Feld war bis vor 5 Jahren noch durch Feldwege zu erreichen, jetzt hat sich drum herum eine Neubausiedlung gebildet, natürlich auch von Zugezogenen ohne Ahnung vom Landleben..

 

Es ist überall dasselbe......

__________

Nothing runs like an IHC!
 
Hi,

das mit den Kühen ist hier auch schon vorgekommen!

Mein Dad arbeitet auf der Gemeinde in der Verwaltung und hat schon Anrufe von Leuten bekommen die sich auf dem Ordnungsamt beschweren wollten weil ein Landwirt Gülle gefahren hat wärend die Wäsche zum trocknen draußen hing. Wird anstatt dem natürlichen Hofdünger chemisch gebundener Dünger eingesetzt sind das dann wieder die ersten die sich über die Industrielle Landwirtschaft empören.

Im Urlaub gehts dann in die Alpen zum Almabtrieb wo der Landmann für 15€ Eintritt freiwillig die Kuhscheiße breit tritt!

Ein paar Ortschaften weiter von hier gibts ne rel. große Biogasanlage gegen die es vor dem Bau schon fast eine Protestbewegung gab. Seit sie in Betrieb ist fanden sich regelmäßig 20er Schrauben mit Kabelbinder an den Mais gezurrt. Man kann von Glück sprechen das Häcksler heute über Metalldetektoren verfügen. Das haben auch die Verursacher bemerkt und statt der Bolzen im hohen Mais mehrere Große Steine plaziert oder direkt an den abgestellten Transportfahrzeugen die Reifen abgestochen oder an Wägen Unterlegkeile entfernt. Schaden bisher pro Häckselsaison je mehrere Zehntausend Euro.

Das sagt aus meiner Sicht schon alles. Als normaler Mensch kann man sich da nur an den Kopf fassen.

mfg Georg
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Ein bisschen Spaß muss sein, auch wenn der Spaß nur 20 fährt!
 
Hallo,

ist bei uns im Allgäu nicht anders!

Ich wurde als Umweltverschmutzer beschumpfen beim Gülle fahren. Desweiteren wurden wir schon angezweigt weil ein bisschen Gülle vom Misthaufen bei Starkregen über unsere selbst angelegte Straße direkt ins Feld lief ( 2 Meter entfernt).

Ein anderer Bauer wurde angezeigt weil sich ein Teil seiner Kühe beim Weiden in den Dreck gelegt haben. Begründung: verschmutzte Tiere - Tierquälerei.

Ein weiter wurde angezeigt weil sein Jungvieh beim Weiden Glocken um den Hals haben. Jahrzente hat es niemanden gestört aber seit ein Zugereister da ist, hagelt es Anzeigen wegen Lährmbelästigung.

Das krasseste kommt noch. Bei einem Bauern in der Nähe wurde direkt an einer vielbefahrenen Bundesstraße der Zaun zerschnitten und die Tiere konnten auf die Straße. Der, der das gemacht hat meinte nur: es sei Tierquälerei Tiere bei 10°C Außentemp. noch draußen zu haben.

Manchmal muss man sich echt denken ob diese Menschen keine anderen Hobbies haben...

Gruß Martin
 
Hallo,

also wenn ich das lese bekomm ich echt Kopfweh.

Bei mir beschwert sich keiner(zumindest bekomm ich nichts davon mit).

Das sich ein paar Aufregen das um 11Uhr noch siliert wird gibts natürlich aber die sagen auch zu den Landwirten nichts.

Man kennt sich und da will man es sich mit den anderen nicht verscherzen.

Soll aber nicht heißen, die Bauern dürfen sich hier alles erlauben!

 

m.f.g Max
 
Also wenn ich da so mitlese kommt was in mir hoch was besser unten bleiben sollte.In unserem Ort wird keine Landwirtschaft mehr betrieben,schade.Es fährt fast jeder zweite Haushalt noch einen der alten Schlepper,meist zum Holz machen.Hierbei spielt es keine Rolle zu welcher Uhrzeit,da wird Samstag auch um sechs Uhr angefangen wenn sein muss oder mal bis zum dunkel werden gefahren.Die umliegenden Felder,welche zu 95% verpachtet sind werden von Landwirten mit dementsprechenden Maschinen bestellt,da hat sich noch keiner beschwert.Auch nicht wenn um 20Uhr noch Holz gesägt wird.Also wenn du nicht gerade am Sonntag was machst,wirst du hier auch keinen Ärger bekommen.

Gruß Helmut
 
schorsch320:

Hi,

das mit den Kühen ist hier auch schon vorgekommen!

Mein Dad arbeitet auf der Gemeinde in der Verwaltung und hat schon Anrufe von Leuten bekommen die sich auf dem Ordnungsamt beschweren wollten weil ein Landwirt Gülle gefahren hat wärend die Wäsche zum trocknen draußen hing. Wird anstatt dem natürlichen Hofdünger chemisch gebundener Dünger eingesetzt sind das dann wieder die ersten die sich über die Industrielle Landwirtschaft empören.

Im Urlaub gehts dann in die Alpen zum Almabtrieb wo der Landmann für 15€ Eintritt freiwillig die Kuhscheiße breit tritt!

Ein paar Ortschaften weiter von hier gibts ne rel. große Biogasanlage gegen die es vor dem Bau schon fast eine Protestbewegung gab. Seit sie in Betrieb ist fanden sich regelmäßig 20er Schrauben mit Kabelbinder an den Mais gezurrt. Man kann von Glück sprechen das Häcksler heute über Metalldetektoren verfügen. Das haben auch die Verursacher bemerkt und statt der Bolzen im hohen Mais mehrere Große Steine plaziert oder direkt an den abgestellten Transportfahrzeugen die Reifen abgestochen oder an Wägen Unterlegkeile entfernt. Schaden bisher pro Häckselsaison je mehrere Zehntausend Euro.

Das sagt aus meiner Sicht schon alles. Als normaler Mensch kann man sich da nur an den Kopf fassen.

mfg Georg
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Ein bisschen Spaß muss sein, auch wenn der Spaß nur 20 fährt!
Ja wart mal ab bis die mal wissen das Edelstahl der Häcksler nicht erkennt, dann ist der Ärger und der Schaden sehr groß!
 
Hallo,

alles schöne Geschichten die hier erzählt wurden und keine Einzelfälle.

Ich wohne in einem Ort an der Hauptstraße (Kreisstraße) wo schon eigentlich sehr viel Verkehr ist. Während der Maisernte fährt alle 10 Minuten so ein grosses Teil hier durch, das Dorf hoch oder runter. Dagegen ist normal auch nichts einzuwenden, nur wenn die die ganze Nacht fahren, dann finde ich das nicht in Ordnung. 
 
Hallo 523+1706,

darum gehts doch!, was meinst du warum die das machen?
Ich glaube nicht das Spaß da eine Rolle spielt!

der Tom
 
Ja ja,warum gibts es nur solche bösen Schlepperfahrer,Landwirte.Ich kauf meine Kartoffeln usw. im Supermarkt und der wird mit LKW beliefert :-).Sowas musste ich mir schon mal anhören.Da sage ich nur: Wo issn des Hirn.

Adele
 
Moin,

Landwirte müssen mit ihren Maschinen nun mal auf die Staße und weil die Maschinen immer immer größer werden und die Betriebe auch wachsen bleiben Konflikte mit dem Normalbürger nun mal nicht aus. Unsere Aufgabe ist es doch dann Aufklärung. Warum wird die Nacht durchgearbeitet? Halt weil das Wetter es vorgibt. Da sind wir aber als Landwirte auch gefordert. Zum einen mit Aufklärung und zum anderen mit Problem bewältigung.  Da heißt es im Vorfeld zu überlegen denn wenn ich weiß das eine Nachtschicht anliegt dann muß ich die so gestallten das ich möglichst wenig Mitbürger belästige. Um 22Uhr ist halt Nachtruhe und mein Nachbar hat auch den ganzen Tag gearbeitet und braucht seine Nachtruhe.

Das einige Mitbürger überreagieren und sich gestört fühlen wenn die Kuh blöckt oder nach deren Meinung ein Rind bei Wohnzimmertemperatur gehalten werden muß ist uns allen bekannt und man kennt diese Art von Mitbürgern schnell. Da heißt es halt die Ruhe bewaren denn was nützt es da einen Streit vom Zaun zu brechen noch ist das Recht auf unserer Seite und das sehen auch die meisten Bürger so. Nur wenn wir Aufklärung betreiben wie mit Tag des offenen Hofes oder den Nachbarn darüber berichten warum ich einen Stall baue dann haben wir auch noch eine große Lobby in der Bevölkerung. Denn über Wetter und Landwirtschaft meint jeder die meiste Ahnung zu haben.

Mfg Uli
 
Hallo Uli,

ich gebe dir recht. Aufklärung ist wichtig, nur sind es oft die Leute die mit sich überhaupt nicht reden lassen. Und der Zusammenhang von Landwirt und Lebensmittelregal sollte eigentlich jeder 2 Jährige kennen! Ist der Landwirt eh schon der Arsch, der 6-Tage-Wochen und 14h-Tage hat. Und trotzdem nur mit Subventionen Überleben kann. Wir bezahlen dafür dass wir arbeiten können. Unser Nachbar und 3 weitere aus unserm Dorf müssen noch zusätzliche Jobs machen (z.B. ins Holz gehen, usw) um überleben zu können. Es gibt nur einen der auch allein von der Landwirtschaft leben kann. Wenn dann ein zugereister Städter kommt und unqualifizierte Kommentare von sich gibt dann platzt mir sehr wohl der Kragen. Und nochmal, es gibt für z.B. Mais nur ein kleines Zeitfenster, es ist Wetter abhängig und unser Lohner hat nicht nur seinen und unseren Mais zu hächseln, sonder muss die Kohle für seine 150000 Euro Maschine rein arbeiten. Kein Landwirt arbeitet gerne bis nachts um 24.00 Uhr oder länger!!!

der Tom
 
So etwas gibt es wohl überall. Bei uns (Süd-Brandenburg) ist vor vielen Jahren eine Truller aus Berlin zugezogen.

Viel Streß mit den Handwerker-Rechnungen bei der Renovierung eines alten Hofes.

Und später hat sie dann gegen den örtlichen Agrar-Großbetrieb geklagt, weil die morgens immer über die Waage auf den Dorfplatz fahren.

Genau dort steht ihr Haus.

Vor Gericht kam es wohl zun Vergleich, das die Treckerfahrer immer den Motor abstellen müssen, wenn die Futterhänger gewogen werden. Nun haben dann die Treckerfahrer festgestellt das die Schlepper nur mit Vollgas anspringen. Es hängen meist zwei Hänger zum wiegen drann.

Der Vergleich wird eingehalten   :-)

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Hatte mal im Allgäu einen Wanderer, der meinte dass man in der Ferienzeit keine Gülle fahren soll weil es viele Spaziergänger gibt und die durch die schweren Fahrzeuge (745S mit 6000lFass) auf den Feldwegen erheblich gefärdet werden. Durchschnittlich laufen auf dem Weg 2-3 Leute.

Ein Zeltlager einzustinken ist meiner meinung nach auch nicht in Ordnung.

Manche Städter haben leider viel zu wenig Verständnis.

Gruß Done
 
Hallo,

das auf der Waage der Motor abgestellt wird ist in jedem Betrieb üblich wo gewogen wird. Die Aussage das die Schlepper nur mit Vollgass anspringen  und das so praktiziert nach einem Vergleich zeigt mal wieder was manche Leute für ein benehmen haben. Da braucht man sich nicht zu wundern wenn es weiteren Streit gibt.
 
Moin,

ich denke, das ist kein landwirtschaftliches Spezialproblem.

Es liegt in der Natur einiger Mitbürger immer gegenan zu stinken.

Mal ist´s der Kinderwagen im Treppenhaus, dann ist´s der Nachbar der grillt, oder der

Baum, der über die Grundstücksgrenze wächst.

Für solche Leute gibt immer etwas zu meckern. Wenn nicht zum Meckern da ist, erfinden sie etwas.

Da hilft nur Gelassenheit.

Gruß

Jörg
 
Habe da auch noch eine Geschichte wie sich einige im Ort eingekaufte mit viel Kohle benehmen! Bei uns kaufen z.Zt. viele Niederländer Immobilien um den Winter im Schnee zu verbringen. Winter bedeutet aber auch Arbeit und Schneeräumen. Ein Käufer hat sich mit riesigem Aufwand in der Garage und in der Einfahrt und auf der gepflasterten Fläche eine 9 Kw Elektroheizung im Boden eingebaut. Das ist natürlich dann schön Schneefrei. Leider kommt aber im Winter alle Std. der Schneepflug vorbei und schiebt den Schnee natürlich wieder an den Anfang der Einfahrt und da liegt der dann 1m hoch. Also doch Schaufel in die Hand nehmen. Da beschwert der sich permanent bei der Stadt und droht mit Klage das räumen zu unterlassen. Soviel zum Thema Verständnis, Werte und soziale Kompetenz - oder doch immer Ego?

Gruß Klaus
 
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