Hallo,
das Problem ist folgendes wenn der Traktor mit den Vorderrädern auf Beton oder Teer steht und die Hinterräder auf Erde.
Und man bräuchte die Zugkraft der Vorderräder um weiter zu kommen, drehen die Hinterräder durch und die Vorderräder treiben nicht mit an ( Allrad eingeschalten! ).
Was tut man, zuerst Grundeinstellung Schaltgestänge.
Gesagt getan, Ergebnis, Problem nicht behoben.
Zerlegung des Vorderradantreibs, alle teile Lager innen Außenlamellen ok.
Tellerfeder ok, ich habe alle Lamellen durchgemessen, und habe einen wert von 30,56mm wenn alle 13 Lamellen neu sind kommt man auf 30,71mm.
Die Differenz sind 0,15mm, das wird beigelegt ( mit Beileggescheiben ).
Alles zusammen bauen dabei auch gleich das Axialspiel prüfen.
So jetzt prüft man das Abreißmoment, es sollte bei neuen Lamellen zwischen 200daNm und 240daNm liegen, bei gebrauchten oder nach 2000 Betriebsstunden 170daNm bis 200daNm.
Dazu muss ein Werkzeug angefertigt werden, das Lochbild des Antriebsflansch wird übertragen auf eine Platte, 4-5 mm stark.
Jetzt rechnet man die 200daNm in einen in der Praxis ausführbaren werd um.
Denn 200daN sind 2000N, am besten rechnet es in kg um .
1N sind ca 100g da hat man also bei 200daNm 200kg zu heben super, also wird der Hebel der an die angefertigte Platte kommt, nicht 1m sondern 3m Lang.
Da muss man nur noch ca 66kg heben, und da sollte die Kupplung lösen.
Meine löst aber schon bei 35kg!
Hat da jemand eine Erklerung dafür?
Gruß Jan