Ackerboden klar machen

fergy72

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4 April 2011
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06618 Pohlitz
Hallo Freunde,

ich hab da mal eine Frage. Wie bekommt ihr im Frühjahr den Ackerboden klar und "weich"?

Speziell für Kartoffel- und Rübenanbau?

Mache das bisher immer mit Federzinkengrubber und Egge.

Hab aber immernoch Klumpen und teilweise kleine Schollen.

Ist natürlich blöd für die Drillmaschine.

Was muss ich mir noch für Gerätschaften besorgen?

Danke und Gruß Jan.
 
Servus Jan,

Also Ich bin ja mal gespannt wie eine Feder wie du Kartoffeln und Rüben durch ne Drillmaschine jagst. :-)

Also Klumpen und Gluten lassen sich eigentlich bestens mit ner Kreiselegge beräumen
 
Hallo,

habe es die letzten Jahre auch mit einem Federzinkengrubber und einer Egge gemacht, was immer zu keinem optimalen Ergebniss geführt hat. Dieses Jahr habe ich zuerst mit einem Stoppelgrubber alles aufgearbeitet und dann mit einer Fräse zwei mal drüber getan. Das Ergebniss war sehr gut, das Kartoffellegen klappte super in dem lockeren Boden.

Gruß 523 + 1706
 
Kommt auf den Boden an.

Und ich schließe mich meinen Vorrädnern an ( Kreiselegge, Fräse ) und es hilft machmal auch den Boden mit einer Güttler,oder Ringelwalze zu walzen um die Kluten zu zerdrücken ( der Boden darf aber nicht zu Feucht aber auch nicht zu trocken sein )

Michael Stockei
0151/11528050
Michael.Stockei@t-online.de
mst-technik.npage.de/

Bei mir sind Schlepper Arbeitsgeräte und keine Ausstellungsstücke
 
Danke für die Ratschläge.

Werd dann mal nach ner Fräse Ausschau halten, hatte ich mir schon fast gedacht.

Gruß Jan.
 
Hallo,

um bei der Bodenbearbeitung ein feinkrümmeliges Saatbett zu hinterlassen empfiehlt es sich im Herbst eine Winterfurche anzulegen sofern dies bezüglich der Vorfrucht möglich ist. Durch Frost kann der Boden im Winter eine Gare erhalten der die Bearbeitung im Frühjahr erheblich vereinfacht. Wie doll sich dieser Effekt niederschlägt hängt natürlich maßgeblich von der Bodenart ab. Damit meine ich das dieser Effekt bei einem Lehmboden deutlicher spürbar ist als auf einem reinen Sandboden.

Die Fräse ist meiner ist meiner Meinung nach so ziehmlich das Verschleißträchtigste und kostenintensivste Gerät was man dafür nur einsetzten kann. Die Geräte haben seit Jahren keinen hohen Stellenwert mehr in den Betrieben.

Mit einer ordentlichen Kreiselegge samt Pallschiene und Nachläuferwalze kannst du ein 100mal besseres Arbeitsergebnis erziehlen und schonst dazu noch die Bodenstruktur. Es kommt nicht nur auf ein "fluffiges" Bodengefüge an sondern auch im gewissen maße auf Rückferfestigng und Bodenschluß. Mit einer Fräse "wühlt" man bloß alles durcheinander..........

Gruß
 
Hallo,

ja die Bearbeitung mit einer Kreiselegge ist natürlich noch besser als eine Fräse, hatte nur leider keine. Dieses Jahr war auch noch das Problem es gab keinen richtigen Frost.
 
Moin,

pardon, das war nicht gewollt, habe aus versehen gepostet.

Grüße

Frank
 
Hallo,

in meinen Augen hat eine Fräse auf dem gepflügten Acker

nichts zu suchen. Die verdichtet und schmiert den Unterboden nur zu.

Bei deinen Bodenverhältnisse ist eigentlich nur der Einsatz einer

Kreiselegge mit Walze zu empfehlen. Außerdem hat man danach

einen schönen geraden Acker! Es macht auch Sinn, mir Packer zu pflügen.

Der macht die Schollen auch schon etwas kaput.

Gruß

Casi
 
Hallo Jan

da wäre noch eine wichtige Frage zu klären, bevor du da diesbezüglich eine Anschaffung machst,

und zwar wie viel PS 35 - 50 - 60 - 80 du zur Verfügung hast,

weil mit 35 PS und 2 m Kreiselegge hast du keine Freude daran.

Mfg...Anton
 
Bonker Hansen hat es schon geschrieben mit der Winterfurche und dem Frost, aber dieses Jahr gabs so gut wie keinen Bodenfrost!

Wir haben es mit der Fräse gemacht, zwei, dreimal drüber und eine Woche dazwischen abtrocknen lassen und tief fräsen bis die ganzen Brocken klein sind, dann hat man schöne lockere Erde für die Kartoffeln und keine Klumpen
 
Hallo Jan

Ich weiß ja leider nicht, was du speziell für Bodenverhältnisse hast und von was für einen Hektarzahl wir reden, aber ich empfehle dir, das du dir ggf. einen Packer zum Pflügen anschaffst. So einen (siehe Link) hatten wir früher (als wir noch alles mit dem IHC 423 gemacht haben) auch:

Link defekt

Danach (am besten, wenn der Boden nach dem Pflügen noch feucht ist) die Fläche mit einem Grubber bearbeiten. Da wäre es sehr sinnvoll, wenn du deinen Grubber mit einer Crosskillwalze nachrüstest oder du (anstelle der Crosskillwalze) mittels einer Kette ein paar Eggen hinterm Grubber herziehst und das Feld ggf. doppelt Grubberst.

Vom Einsatz einer Fräse halte ich persönlich auch nicht viel, da sie das Unkraut (speziell Quecken) dramatisch vermehrt. Früher war der Einsatz von Fräsen sehr beliebt, aber als die Landwirte gemerkt haben, das daraus der Unkrautbestand noch schlimmer wurde, hat man das Fräsen ganz schnell gelassen. Ich habe selber die Erfahrung gemacht. Da ist grubbern deutlich besser.

Gruß Alfred
Fehlende PS werden durch Wahnsinn ersetzt...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo Jungs. Danke für die Ratschläge. Habt Recht, von den Fräsen wollen unsere

alten Bauern hier auch nichts wissen.

Pflügen tu ich jedes Jahr, aber richtig erkannt, wenn kein Frost, frierts auch nicht durch.

Aber, Kartoffeln sind drin, für Rüben ist alles vorbereitet.

Bin vorher mit Federzinkengrubber und Nachlaufwalze 2x durch, danach mit den Eggen

nochmal alles abgeschleppt und gut ists.

So eine Walze werd ich mir aber besorgen.

PS. Wir haben nur Hobbylandwirtschaft mit 0,5 ha, davon ist nur die Hälfte für Kartoffeln und Rüben.

Machen tuts unser 353.

Gruß Jan
 
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