Agriomatic S Getriebe - Ackergruppe macht Probleme

Burner90

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6 September 2020
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Hallo IHC Gemeinde,

ich habe mich vor einigen Wochen erst angemeldet und schon brauche ich Eure Hilfe.

Zwar geht es um meinen 624 mit Agriomatic-S.

In der Straßengruppe funktioniert alles einwandfrei, ebenso in der Rückwärtsgruppe. Vorwärts Rückwärts schaltet sanft und auch alles komplett kraftschlüssig ohne jegliche Probleme.

Wäre da nicht die Ackergruppe.

Argiomatichebel hinten (langsam) fährt er an, aber zwei Sekunden darauf merkt man, dass kein Vortrieb mehr stattfindet. Und das in allen 4 Gängen. Dann betätige ich die Fußkupplung und lasse diese wieder los, passiert genau wieder das Selbe, er fährt zwei Sekunden an und schon hat man wieder keinen Vortrieb. Probiert man das ein paar mal, kann ich auf einmal im jeweiligen Gang problemlos fahren. Ich kann auch den Agriomatichebel nach vorne bewegen und er wird, wie er soll, schneller. Bis zum Zeitpunkt wo man den Agriomatichebel in Zwischenstellung und wieder nach hinten bewegt. Dann ist sofort wieder schluss.

Wenn ich aber den Hebel vorne, also auf schnell lasse, tut er ungehindert seinen Dienst. 

Ich habe dann den Ansaugfilter gereinigt, das Sieb der Drosseldüse ebenso und den Nebenstromfilter erneuert. Doch das hat an der ganzen Sache nichts geändert. 

Habt Ihr vielleicht eine Idee was da faul sein könnte?

Vielen Dank schon mal. 

Beste Grüße 

Tobi Aschenbrenner
 
Am besten in der Ackergruppe wie im WHB beschrieben eine Druckmessung durchführen! Wie findest du hier im Forum oder du guckst im WHB-Getriebe.....sonnst kommst Du nicht weiter.

Gruß Mark 
 
Vielen Dank Mark für deinen Tip

Hab jetzt die Druckprüfung durchgrführt so wie sie im WHB Getriebe beschrieben ist. Und ich muss feststellen, dass ich da wo ich eigentlich 11-13 atü brauche nur auf maximal 9 komme. Muss da also die Drosseldüse nachgestellt werden?

Gruß Tobi
 
Hallo Tobi, das ist doch schon mal was!

Ein WHB hast Du ja jetzt, oder? Die Drosseldüse reguliert nicht den Systemdruck, sonder dort stellst du ein wie schnell der ansteigt und somit wie schnell die Agriomatik greift, sanft oder hart..... trotzdem ist dort ein kleines Sieb in der Drosseldüse, welches gelegentlich gereinigt werden muss., das solltest du schon mal machen. Und dann gehen wir erstmal von einfachen Fehlern aus, die bei zu niedrigen Druck ursächlich sein könnten.

1. Unten linksseitig am Getriebe ist eine von mehreren Ablassschrauben für das Getriebeöl, wo auch das s.g. Ansaugsieb ist, wenn dieses zunehmend verdreckt, bekommt die Pumpe nicht mehr genug Öl angesaugt und macht zu wenig Druck. Das ist der häufigste Fehler bei der Agruiomatk S. Leider musst du dafür einmal das ganze Öl ablassen, das Sieb raus und reinigen, Dein Öl musst du dir angucken, ob es noch gut ist, Wasseranteil, Schmutz, etc.....Ist es das richtige Öl? Das originale Hy-Tran ist sehr dünnflüssig und rot. Alternativen gibt es wohl, aber eigentlich nicht günstiger. Zur not dein altes Öl erstmal durch einen Trichter mit Sieb und ggf. Wollpulli filtern. denn neues Öl kaufen wenn dann doch was anderes noch kaputt ist, macht auch keinen Sinn.

2. Auch noch einfach ist es das Überdruckventil von der Agriomatikpumpe zu prüfen. Ist von außen zugänglich, links vorne am Getriebe, eine große Muffenmutter, ca, 3-4 cm lang, links und rechst daneben die zwei kleineren befestigungsschrauben der Ölpumpe. Dahinter findest Du eine kleine Unterlegscheibe, eine Druckfeder und je nach Baujahr den Ventilhut aus Kunststoff oder Alu. Denn Ventilhut muss Du begutachten, ist er heile, hat er risse oder ist eingelaufen, also wenn er nicht mehr richtig dichtet, hast du lecköl auf kosten des Öldrucks. Als nächstes die Feder....Länge? Federweg? Irgendwann hat so eine Feder ausgedient, die oder mehere Unterlegscheiben dienen dazu den Federdruck und somit den Öldruck zu erhöhen. Je mehr Druck die Feder auf dem Ventilhut ausübt, desto höher ist dein Öldruck. Dieser wird also über die Scheiben eingestellt. Alles findest Du auch detailiert im WHB. Du könnstes einfach zum ausprobieren eine kleine Scheibe mehr einlegen und gucken ob sich der Druck schon erhöht hat. Wann das auch alles in Ordnung ist, wird es leider umfangreicher...... aber prüf das erstmal und dann berichtest du weiter.

weiter Fehlerquellen...

3. Ölpumpe verschlissen

4. Gruppenschaltstange eingelaufen, somit Lecköl am Verteilerstück

5. Verteilerring auf Agriomatikwelle undicht, somit Lecköl...

6. O-Ringe an den beiden Druckkolben der Lammelenpakete undicht, somit Lecköl....

7. einer der Hydraulikleitungen im Getriebe undicht......

8. Steuerventil defekt oder verschlissen......

Ach da fällt mir aber noch was wichtiges ein! Wenn Du die Druckmessung wie im WHB beschrieben durchführt, und du dann mal in die Hasen oder Rückwärtsgruppe umschaltest, fällt der Druck dann auch ganz auf null ab? Ist nicht ganz unwichtig!

Gruß Mark 
 
Ach je....hallo Tobi, 

ich hatte ganz vergessen, dass du in deinem ersten Beitrag ja schon geschrieben hast, das du alle Siebe gereinigt hattest, sorry hatte ich vergessen. Also dann mach doch lieber foldendes, lass das Öldruckmanometer mal angeschlossen und fahr dabei mal mit deinem Schlepper in der Ackergruppe hin und her. Achte mal darauf, wenn diese Situation kommt und er nach 2-3 Sekunden einfach stehen bleibt, ob dabei der Öldruck auch zusammen bricht! Oder ob der die ganze Zeit 9 bar hat. Druck muss du bei hoher Motordrehzahl messen, im Standgas oder nur leicht erhöhter Drehzahl sind 9 bar wohl normal!

Bricht der Druck zusammen wenn der Schlepper stehen bleibt, liegt es evetuell an der Pumpe, Überdruckventil, Verteileilerstück auf der Ackergruppenschaltstange oder am Agriomatik Steuerventil welches mit deinem Agriomatkhebel gesteuert wird.

Bleibt der Druck unverändert und der Traktor bleibt stehen könnte es eventuel mit dem s.g. Freigang / Freilauf in der Ackergruppe zu tun haben. Diese Funktion hat das Getriebe ausschließlich in der Ackgruppe und soll dafür sorgen, das der Übergang von schnell und langsam in der Ackergruppe mittels Agriomatik ohne zugunterbrechung vollzogen werden kann. Hat aber ein Nachteil, Bergab kann dir der Schlepper einfach weg rollen, obwohl ein Gang drin ist! Das heißt aber auch, das der Schlepper in der Ackergruppe immer fährt, auch wenn der Agriomatikhebel in der s.g. Null oder Mittelstellung ist! Nur auf Schnellstopp, ganz nach hinten hält er dann an.

Gruß Mark    
 
Hallo Mark,

vielen Dank erstmal, das muss ich alles mal prüfen.

Aber als ich gestern Abend deine Beiträge gelesen hab, hat es mir keine Ruhe gelassen und hab dann mal das Leichtere gewählt.

Hab mir die Feder angeschaut... und siehe da,  sie ist in fünf Teile zerbrochen. Den Ventilhut muss ich heute mal rauspopeln.

Dann werd ich das Zeug erstmal bestellen und einbauen und dann kann ich weiter berichten.

Vielen Dank

Beste Grüße

Tobi
 
Mensch super!!!!!

ich hoffe es lag daran! Dann hast du wenn du Glück hast ohne viel Schrauberei und wenige Euro das Getriebe wieder am laufen! 
ich drück dir die Daumen!

gruss Mark 
 
...meint Ihr jetzt die Druckfeder hinter der Drosseldüse außen links? Wein ja, warum sollte die brechen?

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Gaggenau / Neuss / Forstern
 
Moin.

Nein, die vom Druckregelventil an der Pumpe. Das sitzt da wo die Leitung zum Nebenstromfilter ab geht, in der Hohlschraube.

Da die Feder anscheinend die ganze Zeit arbeitet, wird sie durch Ermüdung brechen.

Gruß Jürgen
 
Ja diese hier:

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Ich hab auch keine Ahnung warum die brechen kann, dachte eher das die eventuell lahm geworden ist und neu muss oder die Dichtfläche vom Ventilhut vielleicht eingelaufen ist. Zumindest würde ich nach dem Ansaugsieb das Überdruckventil als zweitmögliche Ursache für Öldruckprobleme überprüfen. Ich frag mich auch ständig, warum jeder CM Schlepper im Cockpit im rechten Kombiinstrument diese Warnleuchte für den Öldruck der Agriomatik hat, diese aber nur bei den ersten paar Schleppern wirklich angeschossen war. Wenn der Fahrer immer frühzeitig über zu niedrigen Öldruck gewarnt werden würde, könnte man sicherlich fast jeden Lammelenschaden rechtzeitig vermeiden. Diese gehen doch oft nur durch ständige Reibung und zu geringen Anpressdruck oder magelnder Ölkühlung kaputt. Und die meisten Ursachen dafür sind doch minimalistisch wie verstopfte Siebe / Filter, das Überdruckventil oder entwas aufwändiger das Steuergerät, oder die Ölverteilung auf der Ackergruppenschaltstange. Alles aber von Außen oder mit abhnemen des Cockpit mit dem ersten Getriebedeckel zu beheben. Aber wenn man erst an die Lamellen ran mus, was ist das für ein Aufwand.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt ob es hier wirklich nur diese Feder als Ursache war! kann ja nur ein paar Tage dauern, dann wissen wir mehr.....

Gruß Mark
 
...also bei meinem 5er aus ‘67 sieht das auf der linken Seite so aus: Die Drosseldüse war schon mal raus und sauber geblasen, aber die Oelleitung und alles was dahinter liegt, noch nicht! Sollte man mal? Hm...

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Gaggenau / Neuss / Forstern
 
Das stimmt! Auch meine Philosophie.....aber ich hab mir folgendes auf die Fahne geschrieben, bei jeder Inspektion bzw. Mindestens alle zwei Jahre spätestens einfach mal die Öldruckprüfung machen, der Aufwand ist minimal und so hab ich die Agriomatik immer gut im Auge. Mein 624 wird Vorraussichtlich um 150h im Jahr machen, schätze ich zumindest, also sollte das alle 2 Jahre reichen.

gruss Mark 
 
So, melde mich zurück

Also neue Feder ist jetzt eingebaut und der Druck stimmt jetzt auch. 

Für alle Interessierten, die Feder hat 37 Euro gekostet und ist nur noch mit der Vergleichsnummer 3229566R1 zu beziehen.

Aber leider muss ich mitteilen, dass das Problem immer noch nicht behoben ist. Es ist alles beim Alten.

@Mark

Hab dann beim fahren den Druck beobachtet. Wenn der Vortrieb abbricht bleibt der Druck unverändert bestehen. Dann steckt also der Fehler schon mal nicht an der Getriebehydraulik, oder?

Grüße Tobi
 
Erstmal schade das es nicht daran lag! Eventuell hat die Feder und der damit zu niedriege Druck jedoch dazu geführt das der jetzige Defekt überhaubt entstanden ist. Vielleicht hattest du das schon gemacht, weiß ich jetzt nicht mehr, wenn ddu die Straßengruppe oder Rückwärtsgruppe drin hast, darf auf dem Prüfanschluss kein Druck sein, also Manometer auf null! Ist das so bei dir? weil wenn doch ein Druck angezeigt wird, stimmt entweder die Position des Verteilerblocks nicht, oder der Verteilerblock bzw. die Schaltstange der Gruppengänge ist verschlissen, das Öl vorbei geht in die anderen Kanäle......das wäre auch noch mal gut zu prüfen ohne was zu zerlegen. Die Position muss 78mm von der Getriebegehäusekante sein: (Position 6)

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Was mich schon etwas wundert, ist das dieser Fehler nur in der Ackergruppe auftritt. Meine Logik sagt mir, wenn die Lamellen aus einen bestimmten Grund nicht mehr Kraftschlüssig sind, egal ob selber verschlissen oder nicht genug anpressdruck, dann müsste das ja eher in der Straßengruppe in schnellen Gängen passieren, denn dann wird an den Lamellen das größte Drehmoment abverlangt und dann müssten sie rutschen. Deine Fehlerbeschreibung macht mir echt Kopfschmerzen.........Ich habe ja schon den speziellen Freilauf in der Ackergruppe, welchen nur die Agriomatk S Getribe haben beschrieben, ob doch damit war ist? Aber ich habe mich damit noch nie befasst, wie der aufgebaut ist oder genau funktioniert.

Gruss Mark 
 
Ich habe gerade noch einmal alles genau gelesen.......also, wenn der Agriohebel vorn ist geht alles normal! Ausschließlich in der Ackergruppe und wenn der Agriohebel nach hinten ist, tritt das Problem auf. Also meiner Meinung nach ist deine komplette Agriomatik völlig in Ordnung. Es kann eigentlich nur in der Zahnradmechanik liegen. Wenn dein Schlepper stehen bleibt, sind dann eventuell Geräusche zu hören, ein kratzen oder knarren im Getrieb? Ich könnte mir folgende Ursachen vorstellen. ein Lager hat soviel Luft, das Zahnräder im Verlauf der Ackergruppe nicht mehr Kraftschlüssig sind und überrutschen, oder ein Zahnrad hat sich axial zu weit verschoben und läuft knapp kraftschlüssig und dann nebenher, oder im Verlauf der Ackergruppe hat ein Zahnrad Zahnausfall und es fehlen an einer stelle Zähne, so dass es manschmal noch mit dreht, dann mal nicht mehr greift.

Soweit ich weiß ist bei diesen Getrieben, beonders die Rückwärts- und die Ackergruppe betroffen und am den Zahnradflanken sind oft die Kanten beschätigt oder haben kleine Ausbrüche, weil die Gruppenschaltung keine Synkronisierung hat, der Schlepper muss komplett ruhig stehen um die Gruppen ohne Verschleiß zu schalten, die Praxis sieht leider anders aus!

Problem ist, das du das vermutlich nur optisch prüfen kannst, dafür muss der Hydraulikblock runter, da die Gruppenschaltung hinten in der dritten Getribekammer sitzt....

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von links....

1. Kammer: Getriebehydraulik und Zahnräder 1. bis 4. Gang

2. Kammer: Agriomatik (Lammelengehäuse, etc)

3. Kammer: Zahnräder Gruppenschaltung und ggf. Allradantrieb

4. Kammer: Handbremse und Hinterachsdifferenzial

Draufsicht auf die drei Gruppenzahnräder: 

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Diese drei Zahnräder (Hase/Kröte/Rückwärts) sind nur aktiv, wenn die Agriomatik heben nach hinten ist!!!!

Ist der Agriomatik Hebel vorne, geht der Kraftschluss einen anderen weg! Im Grunde ist immer der selbe Gang drin, egal ob der Gruppenhebel auf Straßengruppe, Ackergruppe, Rückwärtgruppe steht!

Das größte Zahnrad in der Mitte ist das für die Ackergruppe, eventuell hat diese, oder sein Gegenstück fehlende Zähne!?! Oder das Zahnrad wird nicht richtig positioniert?? Die Schaltstange für die Gruppenschaltung wird mittels Feder/Kugel in den drei Raststellungen gehalten, Funktioniert das bei dir noch, oder kann der Schalthebel leicht hin und her rutschen????

Oder vielleicht muss die Stellung der Zahnräder über die Schaltstange neu eingestellt werden?!? Dafür müsste dann aber auch noch das Cockpit bzw. der vordere Getriebedecken runter um an die zweite Kammer zu kommen:

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Also in Straßen- und Rückwärtsgruppe wenn der Agriohebel vorne ist, habe ich Null Bar. In Zwischenstellung ebenso. In der hinteren Stellung steigt er an auf 13 Bar, und in der Stop Stellung wieder Null. Denke das gehört so, oder?

Mein Getriebe macht gottseidank keinerlei Geräusche. Auch der Gruppenschalthebel hält in seiner Stellung Bombe.

Freilauf... ja so hat es doch den anschein. Wenn ich wegfahre und einen Meter weit gekommen bin passiert nur das, dass sich die Räder auf einmal nicht mehr drehen. Und mir ist aufgefallen, dass er erst wieder "einkuppelt" wenn die Drehzahl nachlässt, also fast in Standgas. Dann Ruckt es und ich komme wieder einen Meter und dann wieder das Selbe.

Da wärs doch schon angebracht, wenn ich mal ein Video machen würde, dann kann man das Ganze besser nachvollziehen was ich meine.

Wenn ich mir vorstelle, dass das ganze Getriebe auseinander muss, wird mir ganz schlecht. 

Aber dann pack ich noch gleich die Allradzahnräder mit rein :D
 
Also wenn ich das im WHB alles richtig verstanden habe, kann die Druckmessung ausschließlich nur in Stellung Ackergruppe durchgeführt werden, in der Straßen oder Rückwärtsgruppe müsste dann immer Null bar sein, egal wo der Agriohebel steht. Es ist jedoch nur beschrieben das die Druckmessung der Ackergruppe gemacht werden muss, ob rein zufällig in den anderen Gruppen bei Stellung Agriohebel hinten auch Druck angezeigt wird....kann ja auch einfach nicht erwähnt wurden sein. Blöd das mein Schlepper noch nicht so weit ist, das ich ihn mal starten könnte, dann würde ich das bei mir noch mal ausprobieren. Aber vielleicht haben andere Forenmitglieder darauf eine sichere Antwort?????

Aber wie noch mal zu den Fakten, wenn dein Schlepper in der Ackergruppe stehe bleibt, dann bleibt ja dein Öldruck unverändert? Also kann es ja eigentlich nicht an der Getriebhydraulik liegen?! Und es passiert nur in der Ackergruppe wen der Agriohebel hinten ist, die Straßengruppe und Rückwärts wenn der Agriohebel hinten ist laufen ohne probleme, also muss das Lammelenpaket ja störungsfrei funktionieren, denn das ist ja immer das selbe, welches dann die Kraft überträgt, egal welche der drei Gruppen eingelegt ist. Auch alles andere ist raus, wie Differenzial, Planeten etc....es muss irgendwie was mit der Ackergruppe selbst sein.....echt eine verteufelte Sache...ich glaube ohne schrauben kommt man da nicht weiter. 

Von wo kommst Du eigentlich ungefähr...Region?

Gruß Mark 
 
Moin,

ich gehe mal davon aus, dass der Freilauf wird defekt sein wird. Dieser sitzt im Zahnrad für die Ackergruppe und muss in der Ackergruppe (Agriomatik-Hebel hinten) kraftschlüssig sein.

Für eine Reparatur musst du das Differential ausräumen (Hydraulikblock und Achstrichter müssen natürlich vorher auch ab).

VG Jan
 
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