Baumschnitt

Harry 3

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72669 Unterensingen
Habe neulich mein Baumschnitt zum Sammelplatz gefahren. Auf-und abladen war mal wieder eine richtige Plagerei.Am Sammelplatz wird es gehäckselt und kommt

dann zum Heizkraftwerk oder zur Kompstieranlage. Dort wird Strom und Wärme bzw Kompost gewonnen und alles zu einem guten Preis verkauft. Sie erhalten den

Rohstoff also kostenlos.

Ich bin der Meinung ein kleiner Obulus sollte auch für uns rausspringen und wenns in meinem Fall vielleicht 2 Sack Kompost für den Garten wären.

In der Landwirtschaft ist der Erzeuger immer der Dumme, der die Arbeit hat und die andern machen den Reibach damit.

Wie seht Ihr das ?

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                                                                                                                      Gruß  Harry
 
Harry,

genau so ist es.

In der Landwirtschaft heißt es immer, das bekommst du für dein Produkt, wenn du damit nicht zufrieden bist, behältst du es,...

wenn du aber was Einkaufst, Lagerhaus..Werkstatt..oder sonst wo, heißt es immer das Kostet es.

Mfg...Anton..
 
Hallo

Ja wenn sich alle einig wären und sagen würden für einen Liter Milch wollen wir 50 cent haben ginge es ja auch aber wenn du drei Landwirte unter einem Dach bringen willst mußt du zwei beiseite stellen es gibt auch noch ein anders Sprichwort aber das sage ich lieber in die Öffentlichkeit nicht. Ich erlebe es jeden Tag jeder denkt doch nur an sich selbst und gönnt den anderen das Schwarze unterm Fingernagel nicht da sind andere Branchen aber anders

aufgestellt z.B die Industrie wenn die nicht Summe X an einem Produkt verdient wird wird nicht gebaut.

MfG

Alwin
 
Tjoa, bei uns gibt es alle paar Wochen auf einem Schotterplatz die Möglichkeit holziges Schnittgut abzugeben, kostet aber Geld, glaube 2,- € den Kubikmeter.

Da verdienen die dann sogar doppelt damit, zum Glück hab ich nen Wald, da kann man sowas selbst lösen. Wobei inzwischen bei uns immer mehr darauf geachtet wird, dass keine waldfremden schnitte wie z.B. Tujas, etc... im Wald abgeladen werden.
 
Hallo,

ich kenn es eigentlich zumindest beim Thema  Baumschnitt ehr anders herum. Bei uns in der gegend wird zu Ostern, also meist zum Abschluss der Baumschnittzeit, das ganze Schnittgut gesammelt und dann als Osterfeuer verbrannt. Seit Hackschnitzel immer mehr im kommen sind wird der Haufen allerdings ehr kleiner, nicht viel aber doch bemerkbar meiner meinung nach. So wird daran sogar wieder etwas verdient was davor einfach verbrannt wurde, Bündel aus Baumschnitt zusammenbinden um die dann im Haus zu verheizen macht heutzutage ja kein Mensch mehr.

MfG Thomas
 
Nabend,

bei uns kann mann das schnittgut hinbringen und auch wieder kompost mitnehmen an manchen häckselplätzen. Wenn wir an baustellen sind wo kein häckselplatz vorhanden ist ( landschaftsgärtner ) gehen wir halt zu werkstoffhöfen da kostet es wiederum das schnittgut abzuladen was ich leider auch "unnötig" finde

mfg

Marco
 
Bevor Du hier ‘ne Genehmigung für ‘n Osterfeuer bekommst hast Du eher ‘ne Baugenehmigung für‘n Maststall beim Bürgermeister vorm Küchenfenster ;-)

Baumschnitt muss hier allerdings keiner abfahren. ‘n Lohnunternehmer macht jetzt im Frühjahr in allen umliegenden Gemeinden am Wochenende seine Runden und überall wo Baum und Strauchschnitt so gelagert ist das er vom befestigten Weg mit dem Forstkran am Häcksler dran kann räumt er das sauber weg. Sowohl bei dem was die Straßenmeistereien und Gemeindeverwaltungen so haben als auch bei Privatleuten. Ob er da dafür bei größeren Mengen auch noch "aus der Tasche kommt." kann ich allerdings nicht sagen

Gruß

Klaus
 
verbrennen vor Ort ist bei uns noch möglich(bis Ende April) wenns weit genug von den Häusern weg ist störts normal niemand.Aber selbst von vorbeifahrenden

Autos wurde schon Anzeige erstattet.

Aber eigentlich ist es ja wertvoller Rohstoff der eigentlich auch für uns und unsere Arbeit eine kleine Anerkennung verdienen würde..

Wenns vor Ort abgeholt wird finde ich es auch o.k dann bleibt einem diese Arbeit wenigstens erspart.

Nun ja,es war von mir nur mal eine Überlegung. Werde mein Reisig eben weiterhinabfahren.

Unsere Grünen sagen uns ja immer wie es geht und was wir tun sollen, nur richtig arbeiten hab ich von denen noch keinen gesehen.

                                                                                                Gruß  Harry
 
Hallo,

ich fahre auch sehr viel Grünabfall und Gras zum Häckselplatz. Dort wird es gehäckselt und kompostiert. Der Landwirt der den Platz betreibt nutzt den Kompost als organischen Dünger. Da er kein Vieh hat, entlastet ihn das sehr bei der Düngung seiner Flächen. 

Fein gesiebter Kompost und Rindenmulch wird dort für 15€/m³ (Kompost) und 40€/m³ (Mulch) angeboten. Aufladen muss man selbst und das Geld wirft man in den Briefkasten.

Ich finde das System so wie es ist sehr gut! Der Grünschnitt wird so nichtmehr so oft von ahnungslosen Hobbygärtnern irgendwo in der Wildnis abgeladen, wo er nicht hingehört. Nein, er wird sogar noch sinnvoll genutzt! Es entsteht ein wertvoller Dünger, aus Material das ansonsten nicht genutzt werden könnte. Den Kompost kann sich wer will ja für einen erschwinglichen Preis mitnehmen. Im Hobbygarten kommt man mit 100l schon weit und ich denke die 1,50€ tuen keinem weh. Dafür ist er ja auch sauber durchkompostiert, enthält keinen keimfähigen Unkrautsamen mehr und ist fein abgesiebt.

Das einzige was mich etwas ärgert, ist wenn ich für einen Nachbarn die Wiese mähe und die 2,5-3 m³ Gras zum Abfallplatz fahre. In dem jungen Gras, gerade im Frühjahr, steckt enorm viel energie. Eine Biogasanlage wäre hier das richtige. Auch wenn eine kontinuierliche Beschickung mit Abfällen aus Privatgärten nicht möglich wäre, finde ich es immer schade die doch relativ große Menge Gras auf den Abfall zu werfen.

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mfg Georg
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Ein bisschen Spaß muss sein, auch wenn der Spaß nur 20 fährt!
 
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