Benzin als Dieselfrostschutz?

Schaubches

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13 November 2005
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Hallo,

damit Diesel im Winter nicht so zäh wie "Grafschafter Gold Zuckerrübensirup" wird, tanken viele Landwirte Benzin dazu. Wie vertragen die Roten aus Neuss dieses Gemisch bzw. in welchem Verhältnis darf man mischen?
 
Abend

so einen Beitrag gabs neulich schon mal. Ich würde lieber ein Additiv kaufen, das weniger schädlich für die Einspritzpumpe ist. Benzin setzt die Schmiereigenschaften des Diesels herunter, somit hast du in der Einspritzpumpe "erhöhten Verschleiß"

Gruß Done
 
Es ist eigentlich erstaunlich das es sich noch immer nicht bis zum letzten Hinterwäldler rumgesprochen hat das es an unseren Tankstellen Winterdiesel gibt der für unsere Breitengrade mehr als ausreichend ist, die Zeiten in denen man Benzin oder irgendwelche andere Fließverbesserer dem Treibstoff beimengen musste sind schon seit jahrzehnten vorbei!!
 
Hallo Schaubches, 

niemals Benzin zumischen!

Meist wird dabei frei "Schnauze" reingefüllt, einmal etwas zuviel und die Einspritzorgane bekommen einen "Schlag" weg.

Dann wundert man sich wesshalb der Motor rumzickt. Also Rat befolgen, Winterdiesel tanken und man ist auf der sicheren Seite.

Gruß    Josef
 
Auf jeden Fall immmer Benzin herein, da die Werkstätten im Winter immer eine ruhigere Zeit haben könne die dann die Schäden reparieren!

Daher nicht knausern, mindestens ein verhältnis 1: 1 und ihr sichert Arbeitsplätze im Reperaturbereich!

Und für die denen das Geld zu Schade ist gibt es eine tolle Erfindung die Winterdiesel heißt!

 

 

 
 
Redvelvet:

Auf jeden Fall immmer Benzin herein, da die Werkstätten im Winter immer eine ruhigere Zeit haben könne die dann die Schäden reparieren!

Daher nicht knausern, mindestens ein verhältnis 1: 1 und ihr sichert Arbeitsplätze im Reperaturbereich!

Und für die denen das Geld zu Schade ist gibt es eine tolle Erfindung die Winterdiesel heißt!

 

 

 

 ;-)
 
Es ist immer eine nette Idee, vor allem kleine, familienbetriebene LaMa-Betriebe zu unterstützen.

Da viele von uns nur wenige Stunden mit ihren Roten arbeiten, ist es oft nicht so ganz leicht, den Tank zum Herbst bis etwa in die zweite Novemberhälfte (erst dann gibt‘s überall Winterdiesel) so weit leerzufahren, dass genug Winterdiesel rein passt.

Wer also die Werkstätten unterstützen will, sollte sowas hier kaufen, selbst einbauen oder einbauen lassen:

www.diesel-therm.de/diesel-therm.htm

Hat den großen Vorteil, dass man auch bei stramm zweistelligen Minusgraden (und Minus 20 kann es auch im Mittelgebirge schnell mal werden...) und/oder bei einem Gemisch von Sommer- und Winterdiesel im Tank noch einen einsatzfähigen Schlepper hat.

Ab Minus 10 Grad spätestens schalte ich meine Filterheizung ein, der Schlepper läuft damit besser.

Benzin konnte man in gewissen Grenzen bei Motoren verwenden, die Reihen-Einspritzpumpen mit Motoröl-Schmierung eingebaut hatten.

Die werden aber immer seltener, bei IHC war damit schon in der ersten Hälfte der 1970ger Jahren Schluss.

Gruss
 
Woran aber nur wenige denken ist das Bio-Diesel bei -15 °C flockig wird. Egal ob Sommer- oder Winterdiesel. 

Wenn man was beimischen will sollte man eher Petrolium nehmen. 
 
Bei wenigen Minusgraden (bis -5) muss man sich nicht verrückt machen.

Sommerdiesel kann bis -7° gefahren werden. (laut Wiki)

Meist stehn doch die Schlepper in Scheunen, Hallen, Gargen wo die Temperatur um min. 5° höher liegt.

Wenn der Schlepper betrieben wird, bekommen Filter, Leitungen und Tank auch ein wenig Wärme ab.

Ich tanke nur Winterdiesel. Leg mir diesen im Winter, wenn er grad mal günstig im Preis liegt, als Vorrat an.

Gruß   Josef
 
Sommerdiesel flockt bis -7° nicht aus, das Stimmt, aber nur wenn kein Kondenswasser beigemengt ist(Wasser am Filter mal ablassen), und nicht zusätzlicher Schlagwind vom Kühler diese Temperatur weiter absenkt! Und der Kühler ist nicht sofort warm.
 
Wer jemals versulzte Filter hatte, weiß, was das für ein Ärger ist.

Ich hatte das im Winter 2010/2011.

Im Oktober nochmal den 100-Liter-Tank befüllt und Fließverbesser hinzu geschüttet (war wohl zu wenig...).

Und dann wurde es im Januar richtig böse kalt (Minus 18-19 in der Nacht), der Schlepper sprang an, lief knapp 10 Minuten und dann war Schuss.

Filter gewechselt, und mein LaMa lieh mir eine Elektro-Pumpe, die mit dem Strom der Traktor-Batterie eine enorme Saugleistung entwickelt und durch den Tank-Einfüllstutzen passte.

So gründlich wie möglich habe ich ein Gemisch aus Sommer- und Winterdiesel nkl. Fließverbesser von etwa 70 Liter aus dem Tank abgepumpt und für den Sommer irgendwo zwischen gelagert. Und zwei 30-Liter-Kanister Winterdiesel rein geschüttet.

Als es Ende Januar nochmals so kalt wurde, versulzten die Filter erneut, der Grund waren kleine Reste Sommerdiesel im Tank.

Wenn das Zeug einmal ausgeflockt hat, hilft nur noch ein warmer Filter

Und der ist auch sonst ganz nett, wenn‘s richtig böse kalt wird.

Wichtig: Die "Winter-Fähigkeit" einer Tankfüllung hängt stark vom Mischungsverhältnis ab.

Wer in der zweiten Novemberhälfte noch 30 Liter Sommerdiesel im Tank hat und da ca. 70 Liter Winterdiesel drauf schüttet, darf nicht erwarten, dass der Schlepper bei 20 Grad Minus noch gescheit läuft!!!
 
Hallo Leute,

wieso besorgt ihr euch keinen Fließverbesserer? Das zeug bekommt man von Liqui Moly für 10,95€/Liter bei Amazon und reicht für 1000 Liter Diesel.

Das reicht ewig und man hat ruhe bis -31°C.

Jedes Jahr flammen immerwieder die selben Fragen auf mit Benzin im Diesel. Und jedes Jahr gibt es die gleichen Antworten. Da gibt es so viel was schon geschrieben wurde.

Gruß Robin
 
Leute warum macht Ihr euch nicht einfach die Mühe und lasst den Sommerdiesel  einfach ab, einen alten sauberen Kanister sollte doch zu organiesieren sein und Tankt guten Frischen Winterdiesel drauf?

Es hat den Vorteil das teurer Schnick-Schnack wie eine Filterheizung und teure Addetive überflüssig sind!
 
Ich muss hier Nordschleifen IHC recht geben. Bei uns ist‘s halt auch gscheit kalt im Winter, so wie in den letzten Jahren. Die -24°C Marke hatten wir schon geknackt und der -18°C Diesel macht hier halt die Krätsche!. Mein Diesel PKW hat hier echt schwere Mucken gemacht. Seit dem ich aber tschechischen Diesel drin habe sieht das besser aus, da diese keinen Biosprit mit zumischen und außerdem verbraucht er auch weniger ...

 

Gruß aus Franken

 

Ralf
 
Hallo Franke,

sag mal, wo hast Du -24° gemessen?

Also hier in Unterfranken war es die letzen 30 Jahre noch nie so kalt. Das Tiefste waren wohl - 16°.

Außerdem, wär fährt schon bei solchen Temperaturen mit dem Schlepper umher.

Freundliche Grüße aus Unterfranken

Josef
 
Hallo,

ich denke die Viehhaltenden Betriebe fahren jeden Tag mit dem Schlepper. Da ist der Schlepper kein Hobbyspielzeug sondern éin Arbeitsgerät welches jeden Tag zum füttern der Tiere eingesetzt wird. Die Jungs haben ihre Maschinen auch bei tiefen Frost gängig. Sonst heißt es Kühe und Bullen mit der Schiebkarre füttern.

Mfg Uli
 
Bei uns laufen mindestens 2 Schlepper auch jeden Tag und die letzten Winter haben wir fast problemlos überstanden.

Ein Schlepper der jeden Tag läuft hat ntürlich immer Vorteile, weil die Batterie nicht so entladen ist und der Motor nicht über längere Zeit ausgekühlt ist.

Wir haben einen alten 946 vorm Mischwagen, der alte Motor hatte eine Kühlwasservorwärmung drin, war nicht schlecht nur lästig da wir in jeden Stall für Strom an der Stelle sorgen mussten wo der Schlepper übernachtete.

Nachdem wir einen Motor vom 1046 in den 946 eingebaut hatten, weil der alte doch anfing schwierigkeiten zu machen und auch Leistungsmäßig an seiner grenze war, haben wir keine Vorwärmung eingebaut sondern einen 9V Starter. Das anspringverhalten ist natürlich nicht das was bei einen vorgewärmten Motor ist, klar er ist ja kalt. Aber er spring auch bei kalten temperaturen unter -15 Grad mit Vorglühen gut an.

 
 
Mit Additiven/Fließverbessereren habe ich halt schlechte Erfahrungen gemacht.

Mein Heizöl-Händler meinte, die reichen zusammen mit Sommerdiesel nicht so sehr weit in den Minus-Bereich.

Vielleicht hat Liqui-Moly etwas ganz tolles, neues...

Um die auch sonst recht nützliche Filterheizung (hat heute jeder moderne Diesel, egal ob PKW oder Nutzfahrzeuge) zu sparen, jeden Herbst den restlichen Sommerdiesel ablassen?

Danke, anstelle solcher "Diesel-Pantschereien" mache ich lieber den Hof winterfest.

Unser Schlepper wird im Winter 2-3 mal wöchentlich zum Heben von Siloballen, zum Leeren des Misthängers und etv. zum Schneeräumen gebraucht.

In milden Wintern ist das alles ohne Hilfsmittel gut zu schaffen, aber der Klimawandel beschert uns nun mal immer mehr Klima-Extreme.

Deshalb und zur Schonung meines Materials habe ich Filterheizung, Motorvorwärmung sowie zur eigenen Sicherheit Schneeketten.

Es ging auch schon ohne, aber es ging ohne auch schon mal schief.....
 
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