Beratung IHC 323

MosIHC

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1 Januar 1970
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Hallo wertes Forum,

Ich könnte einen IHC 323 mit ca 4500 Stunden erwerben. Der Schlepper wurde wohl nur als Zugfahrzeug verwendet und hat noch nie richtigen Ackerboden gesehen.

Laut Besitzer war der Motor noch nie offen, also alles im Original Zustand. Habe in diversen Posts schon mitbekommen das man mit diesem Schlepper wegen dem verbauten Motor wohl sein blaues Wunder erleben kann, ist wohl keine Seltenheit das der Block reißen kann bzw Buchsen absacken. Nichts desto trotz würde ich euch mal gerne eure ehrliche Meinung hören ob man am besten von diesem Modell die Finger lassen sollte, oder eben nicht. Außerdem wäre ich für Tipps zur Besichtigung dankbar woarauf bei diesem Modell besonders zu achten wäre.

Viele Grüße
 
Hallo,

den 323 kenne ich nicht direkt, bin aber mit einigen 423 schon gefahren. Die sind echt gut für die PS

ich finde 4500 Sunden nicht viel für einen 323, wieso soll der Motor dar bald etwas haben?

Ich würde wie immer schauen ob er viel Öl verliert, ob er gut anspringt, ob die Zylinder verdreckt sind und ob er rust oder weis bzw. blau raucht.

Wenn der Preis o.k ist und du ihn nicht auf dem Acker oder im Wald stark beanspruchen möchtest ist der Schlepper schn o.k

Gruss Hawi
 
Hallo,

man kann einen 323 nicht mit einem 423 vergleichen.

Das sind grundliegend andere Motoren.

Es stimmt das die Motoren der 323 sehr oft, wenn nicht sogar immer zu den Stegrissen im Block neigen zwischen den Zylinderbüchsen.

Bei dem Modell handelt es sich ja noch um den "alten" Vorkammermotor der D-Serie. (D-111) Diese hatten/haben auch fast ausschließlich die Stegrisse.

Und es ist auch vollkommen egal ob der Motor schon mal auf war oder original usw. die Risse sind da. 

Selbst wenn man allen "Aussagen" zur Erklärung Glauben schenken mag woran und wieso es so ist, so erscheint mir der Faktor "fehlerhaft Konstruiert" wohl am nächsten.

Der eine sagt die Risse waren schon im Werk, die anderen sagen es käme durch fehlerhaften Guß, der nächste sagt es liegt an der Motortemperatur die man nicht richtig oder erst spät

in den Griff bekam. 

Ich selber habe einen 323 Motor von 1972. Am offenen Motor sieht man ganz klar auch hier sind eindeutig die Stegrisse vorhanden.

Trotz: 

- selber Motorenguss wie die anderen Direkteinspritzer

- optimale Kühlung durch Thermostat

Die Motoren laufen damit auch ohne Probleme. Jedenfalls die meisten. 

 

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
Hallo Hans-Wilhelm, erstaunlich Deine fundierten Schlepperkentnisse. Du schreibst, dass Du den 323 nicht kennst, aber Du weisst wo  man hinschauen soll um verdreckte Zylinder zu erkennen. Wohin wird denn da hingeschaut? Zu einer Zeit als Du allerdings noch nicht geboren warst, habe ich bereits an einem D-324 geschraubt der echte 15000 Betriebsstunden hatte. Sicherlich eine Ausnahme aber der Besitzer hat allerdings alle Pflegeintervalle penibel genau eingehalten. Die erste Reparatur war dann erforderlich, weil eine Pleuelbüchse den Geist aufgegeben hatte.

Nix für ungut und viele Grüße, Dieter der "Linksdreher".
 
An und für sich sind die kleinen CM‘s schöne und gute Schlepper (meiner Meinung nach),

der alte DD-111 sitzt ja wie bereits angesprochen auch im D-324 und D-326. Unser D-324 hat mittlerweile 11600 Std. gelaufen, einmal ist die Kopfdichtung erneuert worden. Springt immer top zuverlässig an ( gerade bei Minusgraden besser als der wesentlich jüngere und weniger genutzte 844XL) und hat für seine 24 bzw. 26 PS ordentlich Kraft.

Wenn dir die Leistung reicht ,du auch die Zeit hast bei jedem Kaltstart vorzuglühen (haben ja mittlerweile immer weniger) und die Pflege nicht zu kurz kommen lässt wirst du wohl deinen Spaß an dem Schlepperchen haben denke ich.

Gruß
Patrick
 
Hallo habe auch einen 323 Bj 1966 einer der Ersten und bin bis heute gut zufrieden mit der Leistung.

Betr.Stunden ca.8500 ohne am Motor was gemacht zu haben, ob der Risse hat kann ich so nicht sagen.

und so schlecht sind die Vorkammermotoren auch nicht werde auch nichts tun solange er läuft und relativ

Dicht ist.
 
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