Bereifung Vorderachse IHC844S- Voreilung

Felix_383

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nähe Freiburg
Guten Tag liebe Forengemeinde!

Ich habe eine Frage, habe dazu auch schon die Suche beüht aber war nicht so erfolgreich.

An meinem 844S von 77 ist eine APL1551 mit dem Übersetzungsverhältnis 15.96 eingebaut.

Die momentanen Reifen auf der VA sind 11.2-24 in relativ abgefahrenem Zustand, hinten sind 16.9-34 montiert.

Gerade  mit dem neu angebauten Frontlader sind die Reifen auf dem Grünland doch etwas schmal und deshalb stellt sich mir die Frage, welche Reifentypen ich bei besagter Übersetzung ohne Felgentausch montieren kann (Felge:W10x24).

Ist die montierte Reifengröße vorne (vom Vorbesitzer) überhaupt die passende?

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand die ein oder andere Auskunft erteilen könnte.

Grüße,

Felix
 
Nabend Felix;

Schau mal in dieses Thema rein : http://334647.forumromanum.com/member/forum/forum.php?q=uebersetzungsverhaeltnis-international_harvester_neuss&action=ubb_show&entryid=1116802869&mainid=1116802869&threadid=1132264171&USER=user_334647

Gruß Zackie
 
Hallo

Das ist ja mal eine Super Bildatei in deinem Link.

Jetzt würde ich nur gerne rausfinden, wie ich jetzt von den 15.96 auf das Übersetzungsverhältnis komme, da ich ja nicht weis, bei welchen igesamt mein Schlepper liegt.

Grüße
 
Moin Felix;

Steht die i-Zahl nicht auf dem Typenschild der Achse eingeschlagen ?

Möchtest du denn beim Diagonalreifen bleiben oder auf Radialreifen wechseln ?

Gruß Zackie
 
Servus!

Diagonal oder Radial ist eigentlich egal hauptsache so 5-10cm breiter!

Da steht nur  Überse. Ges. / Ausführung und dann als Wert 15.96

Grüße
 
Im Wekstatthandbuch wurde ich fündig, 1,407 sollten es sein!

Wenn ich das nun auf meine Hinterräder mit 4660mm rechne, so komme ich auf 3312mm für die Vorderräder.

Dazu muss ich jetzt noch die 0,56% Nachlauf mit einrechne (was mir eh komisch vorkommt), die im Werkstatthandbuch angegeben sin, so komme ich auf 3294mm.

Ein Reifen, welcher mir zusagen würde und auch auf die Felge geht, wäre der 360/70R24, da lägen wir dann irgendwo bei 3390mm Abrollumfang (was ich jetzt so im Netz gefunden habe), das wären rechnerisch 10cm zuviel laut Werkstatthandbuch, mein Reifenhändler hat mir aber mal gesagt, 0-5% sind okay.

Mit diesen Reifen läge ich bei zwischen 2-3% Vorlauf, was ja dann laut meinem Händler okay wäre, laut dem Werkstatthandbuch aber vielleicht zuviel, die hier ja wiegesagt 0,56% Nachlauf angegeben sind?!

Wäre das noch vertretbar im angesicht der Tatsache, dass ich das Allrad nur auf losem Untegrund zuschalte, oder ist das zuviel des guten?

Was meinen die Experten hier im Forum?

Grüße aus dem Schwarzwald

Felix
 
Tach Felix;

Die Voreilung ist das Geschwindigkeitsverhältnis zwischen Vorderrad und Hinterrad in Prozent. Der beste Wirkungsgrad eines Traktors wird bei einer Voreilung von zwei bis drei Prozent erreicht. Im Laufe eines Reifenlebens verändern die Einsatzverhältnisse. wird z.B. nur ein Satz neuer Hinterreifen montiert, so kann die Voreilung von drei auf Null Prozent absinken. Umgekehrt : Neue Front- und alte Heckbereifung lassen die Voreilung schnell auf fünf oder gar sechs Prozent steigen. Gleiches gilt für unterschiedliche Reifeninnendrücke. 0,6 Bar vorne und 1,9 Bar hinten ergeben zwei Prozent, 1,9 Bar vorne und 0,6 Bar hinten ergeben sieben Prozent.

Deinem Wunsch entsprechend breitere Räder vorne zu montieren wird da stark eingeschränkt durch die vorhandene Felge. 11,2 - 24 entspricht umgerechnet einer Breite von 248mm. Dafür wird eine 10 x 24 Felge empfohlen. Bei Umrüstung auf einen Radialreifen käme die Reifengrösse 280/85 R 24 zum Einsatz. Meine Tabelle schreibt hier noch einen siebziger Querschnitt der Grösse 320/70 R 24 aus auch für die zehner Felge. Aber das wird nicht mit der Voreilung passen. Die Hinterräder müssten angepasst werden auch auf einen siebziger Querschnitt.

Das Übersetzungsverhältnis 1,407 besagt, das auf 1000 Umdrehungen des Hinterrades bei diesem Beispiel das Vorderrad 407 Umdrehungen mehr macht.

Gruß Zackie
 
Ja das mit der Umrechnung verstehe ich schon, aber ist nicht 280/85R24 einfach die neue Bezeichnung für den 11.2-24? Bis auf den Unterschied Radial/Diagonal, aber das ist laut meinem Reifenhändler unerheblich..

Und 360/70R24 geht laut kreissler24 auf W10-W12.

Der von dir besagte 320/70R24 sollte ja nur die etwas breitere Version (für mich aber trotzdem  etwas zu schmal :) ) des 11.2-24 sein und vom Abrollumfang nur unereheblich anderst sein.

Grüße
 
dann auf 20 Zoll mit 405/70R20

Wie soll denn das mit der Voreilung gehen ? Erkläre mir das bitte einmal ! Dafür würde entweder eine elfer oder dreizehner Felge erforderlich sein.

Außerdem sind die neuen Reifenbreiten auch eintragungspflichtig !

Gruß Zackie
 
Hallo Felix, habe auf meinem 644 AS vorne 360/70R24 auf Felge 10Wx24. Das passt in jedem Fall, muss aber mit den Reifen hinten eingetragen werden. Hinten ist 480/70R34 drauf und nicht 16.9x34. Die Größenunterschiede vorne sind schon erheblich zu den "normalen" 11,2x24, hinten ist auch größer.

Gruß Klaus
 
Bei 360/70 R 24 auf einer zehner Felge ist die Decke an den Reifenflanken schon ganz schön eingeschnürt. Das kann zur Folge haben, das sich der Reifen in der Mitte der Lauffläche deutlich schneller abnutzt und im Feld eine schlechtere Traktion hat.

Gruß Zackie
 
Nabend Klaus,

Da du ja diese Reifengröße bei deinem 644 montiert hast, wie sind deine Erfahrungen damit bisher ?

Gruß Zackie
 
Hallo, ich bin mit der Kombination Top Zufrieden. Bin überwiegend im Wald unterwegs und nicht auf’m Feld. Traktion und Zugkraft ist immer genügend da. Der 644 ist halt nicht so spritzig, aber geht durch jedes Gelände.  Im Winter bin ich fast jeden Tag zum Schneeräumen unterwegs, da habe ich eh Schneeketten vorne und hintern drauf. Das beste mit den Reifen ist aber der Fahrkomfort auf der Straße, ein Riesen Unterschied zu den alten abgefahrenen Diagonal Reifen. Nach Neuausstattung kam es mir vor als wenn der Traktor neu wäre. Habe damals gleich die Kabinenlager mit getauscht.

Gruß Klaus
 
Ja, beim Fahrkomfort macht sich der Unterschied zwischen einem Diagonal- u. Radialreifen deutlich bemerkbar.

Vorteile des Diagonalreifen : günstiger Anschaffungspreis und geringere Anfälligkeit gegen Stichverletzungen. Bauart bedingt ist das der "härtere" Reifen und daher sehr gut für forstwirtschaftliche Einsätze geeignet.

Vorteile des Radialreifen : effektivere Zugkraft mit weniger Schlupf. Dadurch bessere Bodenschonung und reduzierter Kraftstoffverbrauch.

Gruß Zackie
 
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