Betrieb mit Biodiesel

D212

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57632 Ziegenhain
Gibts einen in der hiesigen IH-Gemeinde, der Erfahrungen besitzt beim Betrieb mit Biodiesel ?

Welche Umbaumaßnahmen sind erforderlich ?

Wie hoch sind die Umrüstungskosten ?

Betrifft die Baureihen 433-633 bis Baujahr 1985.

Wenn jemand schon Erfahrungen gesammelt hat, bitte melden.

Guido
 
fag besser nicht weiter. lass es einfach sein.

ein paar meinen, dass es sich lohnt, ABER der großteil hält da nichts von einen Diesel mit pommesbudensprit zu fahren. die schmierung ist nicht so gut wie mit echten diesel, außerdem werden die leitungen angefressen.

das was du meinst durch biodiesel zu sparen, investierst du dann bald in ersatzteile, denn ein diesel heißt diesel, weil er diesel will und nichts aus der pommesbude oder von aldi.

mfg

martin
 
Die sache wird nur interessant wenn der Schlepper auf konstanter Leistung fährt, dh. zb Pflügen oder lange Straßenstrecken, eben dauerbelastung wo der Motor kontinuierlich über 80° bleibt.

Und dabe noch viele Stunden macht. muß aber so einiges umgebaut werden.

Und wie lange der Niederige Steuresatz noch bestan hat steht auch in den Sternen
 
Betroffen sind vor allem alle Gummiteile.

Also Schläuche und Dichtungen.

Die Schläuche austauschen ist ja ein Klacks, aber die Dichtungen in der Einspritzpumpe ist wieder ein anderer Fall.

Schmierung etc. ist bei den alten Motoren kein Problem.

Eher ist das Problem, das nicht alle Biodiesel die geforderte Qualität aufweisen.

WEnn umbauen dann gleich auf Pflanzenöl. Lohnt sich aber im Hobbybereich nicht und ich nehme nicht an, daß eine Maschine Bj 85 noch voll professionell einsetzt wird. Und wenn, dann lohnt es sich auch nicht, weil zuwenig Stunden gefahren werden, sonst hätte sie nicht so lange überlebt.

mfg
 
Mit einen 433-633 wird man bestimmt keine Lohnarbeiten erledigen und den ganzen Tag laufen. /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif Bei solchen Schlepper rentiert es sich nicht /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
 
Hallo,

geb den Vorrednern recht:

Lohnt sich nur bei Neuschleppern und dickem Betrieb...

Anfang des Monats gabs nen Bericht im Ldw. Wochenblatt Westfalen-Lippe über ne Langzeitstudie (wen‘s interessiert was da drin steht: eMail-Adresse per PN an mich, dann gibt‘s nen Scan als PDF ins Postfach - wird aber sicher über 1 MB groß!)

Beste Grüße von der Weser

633fritz
 
Hallo zusammen!

Alle Vorredner die zu diesem Thema etwas geschrieben haben, haben mit ihren Antworten vollkommen Recht, aber: Die Frage lautete, wie sich ein mit Biodiesel betriebener Schlepper verhält, bzw. was umgebaut werden muß. Die Antworten zu dieser Frage bezogen sich manchmal wirklich auf Biodiesel (säureresistente Leitungen) und manchmal auf den Betrieb mit Pflanzenöl. Ich möchte an dieser Stelle lediglich nochmal allen erklären, daß zwischen Biodiesel und Pflanzenöl ein Unterschied besteht, viele Leute (auch in meinem Bekanntenkreis) wissen das nämlich nicht. Biodiesel ist ein aus Pflanzenöl gewonnener Kraftstoff, der durch chemische Umwandlung dünnflüssiger wird als Pflanzenöl und dadurch für den Betrieb als Kraftstoff verwendet werden kann. Nachteil: Durch die Umwandlung wird der Kraftstoff aggresiv gegenüber Dichtungen und Leitungen. Diese Teile müssen für Biodieselbetrieb umgerüstet werden. Pflanzenöl ist das reine gepresste Öl, z.B. gewonnen aus Raps. Allerdings ist es wie schon oben erwähnt, dickflüssig und somit nur mit Hilfe einer Vorwärmung des Öls für die Einspritzpumpe gut förderbar. Die Umbaumassnahmen hierbei konzentrieren sich dementsprechend hauptsächlich auf die eben genamnnte Vorerwärmung, z.B. durch Wärmetauscher. Die Motoren sollten dabei wirklich an der oberen Leistungsgrenze laufen, um eine gute Verbrennung des Pflanzenöls zu gewährleisten. Bei Biodiesel ist dies meines Wissens weniger tragisch.

Wollte mit diesem Beitrag niemandem meiner Vorredner auf den Schlips treten, da ich denke daß sich diese mit diesem Thema auskennen. Wollte nur den anderen im Forum, die sich nicht so gut auskennen, nochmal (stark vereinfacht) erklären, was der Unterschied zwischen beiden Kraftstoffen ist, bzw. dass es überhaupt einen gibt! Fahre schon ca. dreieinhalb Jahre einen VW Golf TDI im reinen Biodieselbetrieb (bisher ohne die geringsten Probleme) und werde dann auch immer von Leuten gefragt, ob ich bei Aldi tanke. Dann muß ich auch immer wieder den Unterschied erklären, was ich manchmal etwas nervig finde, vor allem weil diese Leute dann auch immer gleich das Vorurteil bringen, daß das fahren mit diesen Kraftstoffen doch nur Schäden am Fahrzeug verursacht, etc., obwohl diese Leute noch keinen Meter mit diesem Sprit gefahren sind. Es gilt die Regel: Das Fahrzeug sollte dafür ausgelegt und entsprechend gefahren werden, dann scheints (nach meiner Erfahrung) auch kaum Probleme zu geben. Mir gings nur darum, die Leute, die sich für dem Betrieb mit alternativen Kraftstoffen interessieren, etwas aufzuklären und somit einigen Missverständnissen vorzubeugen.

MfG Georg
 
hab mir die beiträge mal durchgelesen und habe dem eigentlich nur noch hinzuzufügen das man die ölwechselintervalle drastisch verkürzen muß und ein etwaiger mehrverbrauch nicht auszuschließen ist(was für lkw motoren gilt, kann man eigentlich im großen und ganzen auch auf schlepper- diesel übertragen)manche von meinen fahrerkollegen (wir fahren heizöl,diesel) sagen das der sprit mufft wie die hölle(rapsgestank), ich kanns leider nich beurteilen hatte bisher nur normaldiesel und heizöl geladen
 
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