Bremsen beim 644s

edelalteisen

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7 Oktober 2008
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91471 Illesheim
Hallo verehrte Fachwelt!
Habe einen 644S, den wir momentan nur für den Holzspalter benutzen (ich weiß, er könnte weit mehr...), daher wird er selten bewegt. Hatte ihn auch nach längerer Standzeit gekauft, es waren angeblich keine Probleme mit den Bremsen bekannt, mir selbst ist es nicht so heftig aufgefallen wie seit einigen Wochen folgendes Problem: Man kann nur volle Pulle Bremsen, es reicht schon ein minimaler Pedalweg (ganz zärtlich!) und man meint, es würde ein Stift durchs Getriebe gejagt, alles Blockiert (auch meine Herzklappen!) und der Bock steht still!! Alles hört sich sehr metallisch und vor allem sehr, sehr ungesund an (nebenbei sind Reifen ja auch nicht billig!). Ob es nur einseitig ist kann ich gar nicht genau sagen, dafür geht alles zu schnell für mein müdes Hirn. Sind die Beläge verschlissen oder hat sich aus dem Innenleben etwas verabschiedet oder wohnen da Stahnüsse drin?! Mit welchem Aufwand repariere ich das? Mit PKW- oder LKW-Bremsen oder ich bestens vertraut, am Schlepper ist das allerdings Neuland für mich. Bin um jeden Tipp von Euch sehr dankbar!
 
trenne beide bremspedeale von ein ander!und bresme ein seitig da bekommst du es raus welches wie bremst und wohr es kommt!!!! sonst nur ein Achstrichter runter
 
schonmal Danke für diesen ersten Tipp! da hätt ich ja selbst auch schon mal drauf kommen können, die Pedale zu trennen. Wahrscheinlich hat das durch Mark und Bein gehende Ächzen alle Hirnwindungen blockiert. Hat jemand nochne Idee, was dann (wenn auch einseitig) mit dem Innenleben los sein könnte? Gruß Volker
 
Hallo Edelalteisen

Ich habe auch das Problem mit den Bremsen an meinem 644 nach langer standzeit ist das genau das selbe aber es lässt sich vielleicht auch so lösen bevor du die Achstrichter wegmachst und es ist auch noch Billiger.
Du kannst mal versuchen mit kleinem Gang ihn warmzubremsen vielleicht
geht es dann, bei mir ging es danach wieder einwandfrei
Versuchs mal
 
Hallo,
habe schon versucht, eure Ratschläge mit dem Einbremsen und der Einzelradbremse in die Tat umzusetzen. Allerdings bin ich noch nicht glücklich mit dem Ergebnis. Trotzdem Danke für den gut gemeinten Rat und die zwei Antworten von Euch. Das Problem tritt an beiden Seiten auf, rechts aber stärker, Einbremsen hat das Problem nur gemildert. Dass ich das Handbuch besorgen werde, bevor ich loslege ist klar.
Kann mir aber vorher trotzdem von all denen, die das hier schon gelesen haben vielleicht in drei geraden Sätzen was über die Innenwelt der Achstrichter und der Funktionsweise der Bremse beim 644 sagen, damit ich mir das Problem vorher einmal bildlich vorstellen kann? Wäre euch echt dankbar!

Mfg Volker!
 
Hallo,

lass es so wie es ist, ist ganz nomral bei den Trockenen Bremsen der Serie. Besonders tritt es auf bei feuchtem Wetter, wenn du los fährst die bremsen schleifen lassen, danach geht es wieder, Auch trennen und alles möglich hilft nichts, mach mal Suchfunktion da liest du lauter gute Ratschläge.
Wir hatten auch einen 644, war normal so ging auch nach Jahren nicht weg.
Ich bin gelernter Lama auf IHC
Gruß
Norbert
 
Scheint ein Problem der 44er Serie zu sein, bei der Trockenbremse, hatte unser 644 auch gehabt das er beim bremsen einseitig stark reingehaun hat.

Grüße Tobias
 
das hat unser 654 und auch ein 933 vom bekannten genau so, man bremst, es macht einmal "knack" wirklich als wenn ein bolzen in eine sich drehende welle gesteckt wird, und der trecker steht
 
Sind die Bremsen beim 644 evtl. gleich aufgebaut wie beim 624?
2 Bremsscheiben, die mit 5 Kugeln auf einer schrägen Bahn auseinandergedrückt werden?
Wenn ja, dann sind es eingelaufene Laufbahnen.

Grüße von der Alb
 
Wau! Jetzt aber! Wusste doch, dass ich mich auf Euch verlassen kann/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif )

Schon mal tausend Dank für die vielen Rückmeldungen. Dann werde ich den guten Rat mit dem Einbremsen einfach mal hartnäckig verfolgen! Ist zwar keine sehr schöne Lösung, dafür aber recht billig, wenn ich mir so eine Bremsenüberholung anschaue... Dann scheint das echt ein hausgemachtes Problem dieser Serie zu sein, denn sowohl unser 553 als auch der 1046 bremsen dagegen sahnesanft.
Das mit den zwei Scheiben und den Kugeln und eingelaufenen Bahnen hat mir am letzten WE ein Bekannter vom Nachbarn (allerdings nach ca. 6 Bier - er, nicht ich!) erzählt. So ganz am Stück hat er es nicht mehr rübergebracht, aber jetzt habe ich es ja nochmal gelesen (und auch kapiert!) Danke! Bin immer froh, wenn andere die gleichen Probleme haben oder hatten oder mir meine zumindest erklären wollen.

Schönen Abend und nochmal Danke für alle Antworten,

Gruß Volker!
 
hab genau das gleiche problem mit meinem 644.
einmal warm gelaufen functioniert alles bestens.
 
Hallo Volker,
das gleiche Problem hatte ich bei meinem 633 auch.
Ich habe die Bremsen aufgemacht und gereinigt. Es wurde dann etwas besser.Bilder habe ich in die Schraubergalerie Seite 11 gesetzt.Das Problem mit den Trockenbremsen ist aber eine Krankheit bei IHC,wir haben noch einen D-439 da ist es das selbe.

Gruß Hubert
 
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