Henning82:
Guten Morgen liebe Forenmitglieder,
auch ich möchte bei meinem IHC 423 ein Bremslicht nachrüsten. Der Schlepper ist beim Vorbesitzer zwar immer durch den TÜV gekommen, aber ich finde das Fahren mit Bremslicht einfach sicherer und zeitgemäßer.
Die Variante "Blinklicht als Bremslicht" ist mir bekannt. Es hat sich mir allerdings die Frage gestellt, warum man nicht einfach die Schlussleuchten gleichzeitig als Bremsleuchten verwenden sollte. Also die 5 Watt Sofitten gegen 21 Watt Sofitten ersetzen und einen Widerstand davor schalten. Bei einem 6,8 Ohm-Widerstand haben die Leuchten im Schlusslichtbetrieb dann eine Leistung von ca. 5 Watt. Bei Betätigung des Bremslichtschalters werden die Widerstände überbrückt, die vollen 12 Volt liegen an und die Leuchten haben eine Leistung von 21 Watt. Die Anhängersteckdose muss dann natürlich gesondert beschaltet und von der Widerstandsschaltung entkoppelt werden.
Man würde sich somit das Umschaltrelais sparen und die 2-Kammerleuchten könnten bestehen bleiben. Der Verdrahtungsaufwand ist derselbe wie beim Zwischenschalten eines Umschaltrelais. Außerdem würde das Bremslicht von vielen Verkehrsteilnehmern auch als solches erkannt werden.
Im Versuchsaufbau funktioniert die Schaltung, Die Lichtleistung der spannungsreduzierten 21 Watt Sofitte ist augenscheinlich dieselbe wie die der 5 Watt Sofitte.
Wisst ihr Argumente, die dagegen sprechen?
Viele Grüße
Henning
IHC 423