Bremsschlauch dicht

Henner 453

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49479 Ibbenbüren
Hallo IHC Freunde,

mein Kumpel hatte ein Problem mit seinem Unimog 403 wo die Bremsen sich nicht auf allen Rädern löste.

Der Fehler lag in den Bremsschläuchen. Sie waren von außen nicht Porös aber von innen warscheinlich aufgeqwollen, so daß sie mit Druck durchließen aber die Federkraft nicht ausreite die Bremse vollständig zu lösen.

Hatte einer schon mal so ein Problem ?

Ich hätte es nicht für möglich gehalten. Man lernt halt nie aus !

 

Gruß Henry
 
Hallo, da gibt es zwei Möglichkeiten.

1.) Das passiert wenn irgend ein "Hirni" anstelle von Br.-Flüssigkeit Mineralöl verwendet (zB Hydrauliköl) Dadurch quillt der Gummi auf.

Wenn das der Fall ist, raus damit und mit Br.Flüssigkeit spülen, spülen, spülen und noch mal spülen.

Das Aufquellen passiert bei allen Gummiteilen (Schläuche, Kolbenmanschetten usw) in einer Bremsanlage, da diese Teile für Bremsflüssigkeit ausgelegt sind und keine Öl vertragen.

2.)

Zweite Möglichkeit ist, das der Br.Schlauch mal geknickt wurde. Dann bricht manchmal in den Schlauch ein Stück Gummi aus der Innenwand, welches dann wie ein Rückschlagventil im Schlauch hin und herklappt. Das passiert gerne wenn ein "Superschlosser" mal die Br.Anlage für irgend was ausgebaut hat, und aus Faulheit die Ankerplatte oder den Sattel am Br.Schlauch hängen läßt, bis die andere Reparatur fertig ist.

Da hier zwei Schläuche betroffen sind vermute ich aber Öl.

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Hallo,

das Problem kenne ich auch vom U406. Es war der 1. Schlauch nach dem HBZ dicht. Beim Unimog kommt das daher, daß an der Stelle häufig Öl auf den Schlach tropft, da der Hydraulikblock darüber liegt. Dann quillt er einfach zu. Natürlich nicht sofort, das hat fast 40 Jahre gedauert.

Bei solch alten Fahrzeugen ist unbedingt eine Bremsprobe vor der Fahrt zu empfehlen. Ich wollte ihn auch nur kurz zum Abdampfen vor die Garage fahren, hatte aber Gott sei Dank vorher etwas Luft gepumpt, dann hatte ich noch Bremskraftunterstüzung. Ich trat das Pedal voll durch und es passierte ewig nichts. Erst spät stand dann die Fuhre plötzlich doch noch rechtzeitig vor dem Tor. Zum Zurücksetzen musste ich den Allrad einschalten da die Bremse derart zu war daß die Hinterachse durchdrehte und vorn alles fest war. Hab dann alle Schläuche und auch die Leitungen neu gemacht. Bei einer 1-Kreis-Anlage muß man besonders aufpassen.

Tschüß,

Bernd
 
Moin,

danke für die Antworten. Bernd bei unserem war es ähnlich wie du es beschrieben hast. Die Bremse war aber immer schon schwergängig trotz Luftunterstützung.

Eigentlich wurde der Mog bei meinem Kumpel wegen diesen Bremsproblemen  noch richtig genutzt und die letzten Jahre hat er nur rumgestanden, was ja eigentlich nicht so sein sollte.

Jetzt funktioniert die Bremse super leicht und er rollt ganz leicht.

Ich harke das Promlem jetzt mal unter altersschwäche eines Unimogs ab.

Viele Grüße henry
 
Hallo Henry,

das kann auch ein Wartungsstau gewesen sein. Nur wenn die Bremse immer schon schwer geht, merkt man es halt nicht so. Da muß man sich schon etwas auskennen an den Mog´s. Ich hab bei 2 406er die Bremsanlage komplett überholt, alles andere ist Flickwerk. Ist aber echt eine Schinderei, besonders bis die Leitungen drin sind. Da ist ein Traktor eine richtige Erholung dagegen. Doch wenn es regnet und saukalt ist merkt man, daß kein Traktor aus 1964 mit dem 406er mithalten kann, das waren Welten Unterschiede, auch beim Preis.

Tschüß,

Bernd
 
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