Brennholzkreissäge

Doppel oder Dreifachsägen gefallen mir schon recht gut, ich habe aber ein wenig Angst dabei, wenn mann mit den Dingern nicht so schön gerades Holz sägt, das die mittleren Holzstücke fürterlich klemmen und dann durch die Gegend geschossen werden

Aufgrund dieses Threads habe ich dann mal ein bischen im www gesucht und das hier gefunden

www.growi-maschinenbau.de/show.php?pageID=6

Bis auf die "hohe" Einlegeposition gefällt mir das recht gut, mann kann damit unterschiedliche Längen realisieren, ein "wegschiessen" des abgesägten Stückes halte ich fast für ausgeschlossen und die Bauart ist einfach.
 
Mahlzeit,

Ralf dein Link sieht ja mal sehr interessant aus. Bloß würden mich ein Paar sachen vor dem Kauf abschrecken:

1. Diese zum Teil vielleicht 10 cm langen stücke, welche mit auf den Kipper fliegen würden mich persönlich stören, da man sein holz ja eventuell Zwischenlagern will und es dann ja aufstapeln kann/will. Da nerven solche winzlinge

2. Ist das Gerät sehr laut. Damit meine ich nicht die Säge, sondern dieses Klappern von der zuführung... Da kriegt man ja einen an rappel...

und 3. kann man meiner meinung nach das Gerät zumindest alleine nicht wirklich wirtschaftlich beschicken. Also sobald der Holzhaufen auch nur nen halben Meter zu weit hinten liegt hat das Gerät ja "Leerzeiten" ;) 

Sonst ist das Prinzip jedoch ziemlich gut... 

Hoffe dich mit den Einwänden nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu haben;) 

Gruss
*IHC533* (Sebastian)
 
:D:D der is ja mal kreativ:D bloß ob das die Berufsgenossenschaft sehen darf? Ich weiß ja nicht:D

Gruss
*IHC533* (Sebastian)
 
Hallo Thomas den Link ausm Landlive kannte ich nocht nicht.

Der ist schon recht informativ, wenn ich bedenke das ich noch ein Förderband bauen will.

Vielen Dank dafür.

Der von GROWI ist ja im Grunde nicht schlecht, fast so wie der Cutmaster von Posch.

Aber wie hier schon angemerkt wurde stört das Kleinkram was halt anfällt

und nicht gewünschte Länge hat.

Ich weiß ja nicht wie es ist wenn man den ganzen Tag die Holzstücken so komisch

hoch hiefen muss ob das nicht in die Arme geht;)

Aber den Link mit dem Kettensägenbock kann ich noch toppen:D

Wobei das eig garkeine so schlechte Idee ist so lang man auf die Fingerchen acht gibt;)

Der hier ist der Beste;)

Enjoy it;)

www.youtube.com/watch?v=-E4GmFX3Puo

Gruß Jan
 
Wheel of death:D ABER ich finde das jetzt nicht unsicher:D Der hat ja schonmal hübsch in rot lackierte Schutzgitter:D und die Holzstücke die weg fliegen sind auch nur solange gefährlich wie du denen nicht ausweichen kannst und sie dich treffen :D:D

Gruss
*IHC533* (Sebastian)
 
Soooo jetzt kommen doch mal die ersten Fotos hier zusammen.



Die Mitnehmer alle fertig in reih und glied;)





Da ist schonmal das helbfertige Gestell an meinem 956:)





Ein Regal voller Lager und Riemenscheiben....







So schonmal alle Lager an ihren Platz gebracht und das Ergebnis begutachtet=)
 
Und weiter gehts;)





Erste eingebaute Welle eine alte Antriebswelle vom Miststreuer die noch in der Werkstatt rumflog.



Das muss natürlich, wie sich das für Spielekinder so gehört, gleich ausgiebig getestet werden:D





Nun kamen die ersten Tests mit den Zuführketten bezüglich der Führungen



Die Ketten eingebaut mit dem ersten Mitnehmer und einem Stückchen Holz;) Man muss ja stets Praxisnah arbeiten;)



So Wellen und Riemenscheiben sind auch drauf....



Und die Mitnehmerkette ist auch fertig=)
 
Leute seht euch den "Growi" Film nochmal an, die sehr kurzen Längen können nur entstehen und entstehen nur, wenn das Eingangsmaterial nicht gleich lang ist und das wird bei jeder andern hier gezeigten Säge auch so sein.

Die Lautstärke, das klappern, könnte man mit Sicherheit minimieren

Und ein riesen großer Vorteil ist das die Säge, 20, 25, 33, und 50 cm Stücke produzieren kann, welche Doppelsäge kann das noch?

Den einzigsten wirklich eklatanten Nachteil sehe ich auch in der extrem hohen Annahme, aber da liesse sich ja auch was mit einem Förderband machen.

Was für mich wichtig wäre, wenn ich sowas haben wollte, wäre  unter anderen die Arbeitssicherheit und die ist nach  meiner Meinung bei der Growi Säge ganz weit vorne weil da wirklich kein Stück Holz durch die Gegend geschossen werden kann.

Aber da ich momentan mit meiner einfachen Wippsäge auch locker 1, 2 Raummeter gespaltenes Holz in 25 cm Ofenlängen verwandeln kann besteht da im Moment kein Bedarf
 
ihc-manni:

Und mit 10500€ im "Einführungspreis" OHNE Fahrwerk sicher kein Schnäppchen. 

Für diesen Preis noch selbst Hand anlegen und die Schwachstellen beseitigen? 
Oder die Säge einfach als Anregung sehen................................
 
Hallo Jan,

tolle Bilder!! und echt klasse gemacht.

@Ralf: ich schließ mich mal meinem Namenskollegen an, 10500,- Euronen ist ja der Wahnsinn für so ne Säge. Und dann noch die beschriebenen Nachteile....! Wenn ich das Dingens jetzt als Anregung nehme, dann lande ich wieder bei der "Trommel/Revolversäge" aus dem YouTube Link von 432/955! Da finde ich dann dies Type schon wieder besser.

Grüße,

Jan
 
383+833:

Hallo Jan,

tolle Bilder!! und echt klasse gemacht.

@Ralf: ich schließ mich mal meinem Namenskollegen an, 10500,- Euronen ist ja der Wahnsinn für so ne Säge. Und dann noch die beschriebenen Nachteile....! Wenn ich das Dingens jetzt als Anregung nehme, dann lande ich wieder bei der "Trommel/Revolversäge" aus dem YouTube Link von 432/955! Da finde ich dann dies Type schon wieder besser.

Grüße,

Jan
Welche Nachteile? Das Konzept der Growi Säge hat gegenüber den meisten anderen "Sägen" nach meiner Ansicht zwei eklatante Vorteile:

1 Arbeitssicherheit!

2. Variable Schnittlängen 20, 25, 33 und 50 cm

Für mich wäre eine Säge die nur eine feste Länge schneiden kann ein No Go, und für Leute die im Lohn Holz sägen wollen wird das ähnlich sein

Was nicht so schön ist, ist die hohe Einlegeposition, ein Förderband zur"beschickung" dieser Säge ist mit Sicherheit kein Nachteil

Und ich glaube wenn man sich genug Gedanken um den Hebenocken, die Form und die Herstellung von diesem, gemacht hat ist der Bau einer Säge nach diesem Prinzip überschaubar.

Das klappern könnte man mit "Anschlägen" aus Gummi und mit Schalldämpfmatten in den Griff kriegen
 
Hallo Ralf,

aber das Prinzip der Trommel/Revolversäge ist doch das Gleiche!, Du schmeißt das Holz oben rein, und unten wird gesägt..... und wenn Du den Anschlag an der Revolver-Säge variabel einstellst, dann kannst Du auch die von Dir angegebenen Längen sägen.....

Und wenn ich Welle der Dppelsäge entsprechend konstruiere und mit Distanzstücken arbeite dann kann ich auch zwischen 1-3 Sägeblätter variieren, und so die von Dir angegebenen Längen schneiden.Ich muß evtl. die Zuführung noch ändern.... .

Wo ich Dir Recht geben muß ist die Sache mit evtl. umherfliegenden Holzstücken...., aber da gibts auf You-Tube auch Beispiele, wo das gelöst wurde.

Naja, wie dem auch sei, jedem das was er gerne mag. Ich auf jeden Fall finde, wie auch schon von Dir bemängelt die hohe Zuführung schlecht (ist bei der Revolversäge genauso schlecht) und dazu der hohe Preis und das Ding nimmt auch noch jede Menge Platz weg!

Gruß,

Manfred
 
Manfred,

der große Unterschied zur Revolversäge ist das ich bei dem Rowi Prinzip die Holzstücke nur auf die Zuführung legen muss, bei der Revolversäge muss ich in die Führungen stecken.

Wenn man was selber bauen will, ist der Bauaufwand für das "Rowiprinzip" deulich kleiner

Eine Doppel oder Dreifachsäge auf unterschiedliche Längen einzustellen wird nach meiner Ansicht nur mit verschiebbaren "Sägeschwingen" auf einer Achse gehen, dan müßte man die einzelenen Sägeblätter aber am besten hydraulisch antreiben. Das Verschieben und der hydraulische Antrieb ist dann aber richtig aufwendig!

Und der Platzbedarf dürfte bei fast allen Konstruktionen ziemlich gleich sein.
 
Keift euch nicht an Schwestern:D

So ich habe nun auch wieder etwas Zeit und melde mich mal wieder zu Bild und Wort.

Ich muss Ralf in der Hinsicht Recht geben, dass das Growi-Prinziep leichter zu bauen ist.

Aber wenn ich die Kosten für dieses Prinziep rechne, wenn ich es so bauen will das es nach was aussieht

und auch hält dann wirst du nicht günstiger bei wegkommen wie bei meiner Säge oder einer 

Revolversäge.

Und auf die Arbeitssicherheit bezogen kann ich jede Maschine sei es eine Säge oder sonstwas 

so bauen das sie möglichst ungefährlich ist. Wenn ich meine oder eine Revolversäge mit 3mm 

Blechplatten kapsele dann ist die Arbeissicherheit für mich kein Aspekt mehr der dagegen spricht.

Aber da sei jedem seine eigene Meinung gelassen denke ich.

Allerdings hätte ich meine Säge auch anders gebaut wenn ich mit unterschiedlich langen Stücken 

zu tun hätte.

Ich meine die von Growi kennen wir nun ich hätte da noch etwas von BGU vorzuschlagen

wo ich auch noch am überlegen bin ob das mein nächstes Projekt wird zum Aufarbeiten 

von Kronenholz.

Vielleicht hat ja der Ein oder Andere so etwas schonmal gesehen oder mit gearbeitet.

Mich würden Erfahrungen sehr interessieren.

www.youtube.com/watch?v=4UEM9xhEqgo

Nun nochmal einige Bilder von mir hinterher.















Gruß Jan
 
Hallo Jan,

diese Schneidspalter findest Du wohl häufiger in skandinavischen Regionen. Auch dazu gibt es im Landtreff einen Thread mit entsprechender Diskussion und Tipps. Schau Dir den mal an:

www.landtreff.de/schneidspalter-skandinavischer-bauart-t58030.html

Im übrigen tut sich dort im Landtreff sehr viel über Eigenbauten - speziell für den Einsatz im Forst. Da gibt es eigens einen Thread Eigenbauten. Der ist auch immer sehr interessant und gibt viele Anregungen. Vor kurzem hat dort jemand einen Greifersäge selbst gebaut. Vielleicht ist ja etwas passendes für Dich dabei.

Viele Grüße

Thomas
 
+bredi:

Hallo Jan,

diese Schneidspalter findest Du wohl häufiger in skandinavischen Regionen. Auch dazu gibt es im Landtreff einen Thread mit entsprechender Diskussion und Tipps. Schau Dir den mal an:

www.landtreff.de/schneidspalter-skandinavischer-bauart-t58030.html

Im übrigen tut sich dort im Landtreff sehr viel über Eigenbauten - speziell für den Einsatz im Forst. Da gibt es eigens einen Thread Eigenbauten. Der ist auch immer sehr interessant und gibt viele Anregungen. Vor kurzem hat dort jemand einen Greifersäge selbst gebaut. Vielleicht ist ja etwas passendes für Dich dabei.

Viele Grüße

Thomas
Hallo, ich kann mir ja vorstellen das Geräte wie der BGU Hackmeister bei Nadelholz und anderen weichen Holzarten gut funktioniert.
Bei festen harten Hölzern wie Buche, Eiche etc. hätte ich so meine Bedenken. Wenn diese harten Hölzer dann auch noch verdreht und mit „Knorren“ durchsetzt sind wie es meisten bei „Kronenholz“ der Fall ist glaube ich nicht das so ein Gerät funktioniert.
Ich habe im Moment gerade so ein paar  1 Meter lange Eicherstücke am Start, diese haben richtig viele „Knorren“, mit dem normalen Senkrechtspalter ist bei den Dingern nicht viel auszurichten.
Ich werde diese Stücke wohl mit der Motorsäge auf die geforderten 25 cm schneiden und dann mit dem Spalter bearbeiten.
Gerade bei Kronenholz, was ja meisten herrlich krumm und schief ist, erfordert nach meiner Ansicht immer individuelle Handarbeit oder man verarbeitet es mit dem Schredder zu Hackschnitzel.
 
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