Britains Brexit & was da noch kommt

Selber Schuld die Briten. Hoffentlich bekommen sie es richtig zu spüren mit diesem unüberlegtem Austritt.

Gruss
 
Die Briten haben wenigstens eine Chance gehabt ihren Unmut zur Mitgliedschaft in der EU mitzuteilen. Uns hier in Deutschland hat man erst gar nicht dazu befragt. Die E W G

gab es schon lange und in meinen Augen funktionierte der Handel zwischen den Mitgliedsstaaten auch. Genauso ist es mit dieser ruinösen Währung (Euro heißt der Mist).

Gefragt wurde die deutsche Bevölkerung dazu nicht ! Sondern beschlossen (2001) und in Kraft gesetzt. (2002). Unter Demokratie(Mitbestimmung des Wählers ; Bürgers und des Steuerzahlers) verstehe ich etwas anderes. Des Volkes Wille interessiert in Berlin nicht wirklich jemanden. aber wundern, das immer mehr Zeitgenossen sich in die rechte Richtung orientieren. Gegen irgendetwas zu sprechen (was von Politikern und den "Medien" veröffentlich wird) wird sofort unter "Rechtsradikal" eingeordnet. Wer schützt mich/uns eigentlich vor diesen Besserwissern ? 
 
Für die Österreicher wäre es sicher nicht schlecht, wenn zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen würden

Rekordarbeitslosigkeit+Asylzuwanderung führt bei den Leuten doch bisschen zu Unmut

MfG.
 
Ich denke auch nicht, dass es schlecht für uns ist. Viele Firmen überlegen sich aus GB abzuziehen und aufs Festland zu kommen. Das verteilt sich dann überall hin. Ist aber ein Trend der schon länger verfolgt wird. Habe einige Kunden, die dort Werke hatten, welche in den letzten drei Jahren geschlossen oder reduziert wurden. Die Anlagen kamen dann in die deutschen Werke.

Im Großraum London (die ja dabei bleiben wollten) sind fast nur noch Banken und Versicherungen. Frankfurt reibt sich grad die Hände....

Außerdem hatten die Briten einen Sonderstatus, ist manchmal ganz gut wenn so jemand eine Gemeinschaft verlässt. 

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
 
Moin moin,

im Grunde genommen ist das Ganze ja ein spannendes Thema, das viel Diskussionsstoff bietet und auch mit dem Verweis auf NH zumindest in gewisser Weise ein Bezug zu IHC herrscht. Ich habe es aber nun des Öfteren in anderen Foren (z.B. Landtreff) verfolgt, das politische Themen grundsätzliche Reizthemen sind und die Meinungen stark auseinander gehen. Die User haben sich zum Großteil so stark in einander "verbisssen", das die Admins mehrere Themen schließen mussten und User gesperrt wurden. Diese Kleinkriege werden im ganzen Forum und in alle Bereichen ausgefochten und gute Diskussionen sind kaum mehr möglich. 

Was ich damit sagen möchte: ich wäre dafür, das dieser Thread hier stillgelegt wird, damit der Frieden gewahrt wird und weil das IHC-Forum dieses Theater nicht mitmachen sollte und auch nicht nötig hat. Lasst uns lieber über unsere Schlepper und das Drumherum diskutieren, als uns die Köpfe einzuschlagen wegen politischer Ausrichtungen und Gesinnungen.

Just my 2 Cents.

Mfg Michael
 
Solange die Diskussion, wie hier in diesem Beitrag, in ruhigen Bahnen verläuft,sehe ich keinen Grund, ihn zu schließen.

Es gibt viele Argumente beider Seiten; bei sachlicher Diskussion sicher sehr interessant.
Was GB´s evtl. Austritt nach sich zieht, weiß heute noch keiner.

Das sich allerdings Geschichte wiederholen könnte, zeigt die Situation Anfang der 1960er Jahre.
Die Briten hatten den Antrag auf Beitritt zur damaligen EWG gestellt, die Franzosen hatten
dagegen Einspruch erhoben. Die Konsequenz -bezogen auf unser Lieblingsthema IHC-,
die britische IHC-Baumaschinenfertigung wurde nach Heidelberg verlagert, die Heidelberger Mähdreschermontage nach Frankreich.

Wenn das, was in dem PROFI-Artikel steht, Wirklichkeit werden sollte, wäre das für CASE-IHin St.Valentin ein dicker Brocken.
Die 22.000 NH-Schlepper, die dann dort zu montieren wären, sind kein Pappenstiel. Das wäre nach heutigem Stand mehr als
nur eine Verdopplung der Stückzahlen.

Nach heutigem Stand alles nur Spekulation. Warten wir´s ab !

Grüße
matbush
 
Hallo Matthias,

ich stimme Dir zu. Für Polemik ist hier kein Platz.

Was aus der Sache wird, kann niemand vorher sehen.

Die Finanzmärkte sind eher pessimistisch, die Kurs purzeln in historische Tiefen.

Ich befürchte, daß es nur Verlierer geben wird.

Für uns als Expors-Wirtschaftsnation gibt es keinen Grund für´s Frohlocken.

GB ist unser drittgrößter Exportmarkt. Eine Behinderung der Exporte könnte auch für uns

spürbar werden.

Weitere potenzielle Exit-Kandidaten können jetzt abwarten und beobachten wie un/nützlich ein Austritt ist.

Gruß

Jörg
 
...ich bin sicherlich kein Freund der Eurokraten u. Zentralisten in Brüssel, könnte mich auch über viele unsinnige Bestimmungen die über allseits bekannte "Normkrümmung" der Banane hinausgehen, täglich aufregen! Dennoch bin ich froh, daß wir in einem starken westlichen Staatenbündnis seit rd. 60 Jahren fest integriert sind und das wohl auch hoffentlich in einer immer weiter fortschreitenden globalisierten Welt immer bleiben werden! Es ist gut das es hierüber ( da verfassungsrechtlich nicht vorgesehen...) keine Volksabstimmung in unserem Land geben kann, denn sonst würden Rechtspopulisten, ewig Gestrige u. Herscharen von Besserwissern aus dem Tal der Ahnungslosen, dieses Thema für ihre niederen Beweggründe ausbeuten u. am Ende u. U. eine führende Exportnation mit 5,9% Arbeitslosenkeit, 1,8% Wirtschaftswachstum u. 0,1% Inflation in den wirtschaftlichen Abgrund führen. Im besten Falle würden wir dann zu einem Inselstaat wie die Schweiz werden, wo die Lebenshaltungskosten 65% über den unseren liegen, die starke Währung eine Export von Wirtschaftsgütern quasi den Garaus macht, aber es Migration trotzdem gibt!

Mit anderen Worten: Es ist bestimmt nicht alles toll, was in Brüssel geschieht, aber ich sehe auch keine wirkliche Alternative!

gruß

__________________________
Gaggenau / Neuss / Freising
 
Man kann ja sachlich bleiben, was im anderen Forum definitiv nicht mehr möglich ist. Da kann man ein Thema aufmachen und 5,6 Leute zerhacken sich da jedesmal. Macht keinen Spaß mehr. Trotzdem find ich, dass man drüber reden kann. Ich gebe Lanz zu 100% recht.

Das die Finanzmärkte extrem abstürzen, habe ich bisher nicht so gesehen. 2008 war es um Längen schlimmer. Wenn der € etwas an Wert verliert ist der Export gesichert! unsere Produkte werden günstiger. Auch wenn GB Austritt, werden Sie versuchen gute Handelsverträge auszuhandeln. Wird dann ähnlich wie Norwegen. Ich glaube nicht, dass wir es extrem merken werden. 

Man weiß ja nie... Aber es wird immer weiter gehen....

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
 
Achja, zum Thema Volksabstimmung: gut das es die bei uns nicht gibt. Das interessante am Brexit ist ja, dass es in UK auch keine Laut Verfassung gibt. Es wurde versprochen, dass es eine gibt, wenn Cameron geählt wird. Nun ist es aber so, dass sich das Parlament gar nicht an die Volksabstimmung halten müsste....

Aber Reisende soll man nicht aufhalten....

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
 
Hallo zusammen,

Auch ich würde sagen: erst mal abwarten wie es weiterläuft. GB ist ein wichtiger Partner für viele Deutsche Firmen. Auch meine frühere Firma besitzt ein Zweigwerk

in England. Es werden wohl neue Verträge geschlossen werden müssen.  die Deutsche Industrie wird schon dafür sorgen,daß von Europäischer Seite der

Warenaustausch von einigen Politikern nicht gross behindert wird.Wenn die EU Politiker da neue Barrieren aufbauen wollen wird Herr Zetsche und Co. wohl ganz

schnell aktiv werden.

Übrigends war GB ein Nettozahler. (Sie haben mehr einbezahlt als zurückerhalten so wie wir)

Nettozahler gibt es nicht mehr viele, von den Empfängern dafür immer mehr. Wer fängt diesen Fehlbetrag jetzt auf?

Natürlich ist der freie Warenverkehr eine sehrgute Sache. Weis ich selber am besten wenn man mit Ersatzteilen ins EU Ausland  fuhr.

Aber es sind natürlich viele Dinge die überhaupt nicht funktioneren, letztendich war der ungezügelte Flüchtlingsstrom der Auslöser von der ganzen Unruhe.

Die sicheren EU Außengrenzen welche uns zugesichert wurden, gab und gibt es nicht und sie werden auch nie in der Lage sein das  realisieren.

Ja warten wirs mal gelassen ab.

                                                                       Gruß  Harry
 
Hallo zusammen,

eine Abschätzung der Zukunft genau zu kennen, kann keiner behaupten. Die Herren Johnson und Farage werden der nachfolgenden Generation erklären müssen, warum England (Schottland würde aussteigen) sich in ein Armenhaus verwandelt hat. Um der Verantwortung zu entgehen haben die Herren sich vom Acker gemacht. Interessant ist, daß die Hauptanfrage an Google in England am Tag nach dem Referendum das Wort "Brexit" gewesen ist. Das bedeutet, daß große Teile der Bevölkerung gar nicht genau gewußt haben, wofür sie stimmen. In früheren Zeiten wären die beiden Herren dem Volkszorn zum Opfer gefallen.

Großbritanien (noch) ist ein Nettozahler. Auf den allerersten Blick würde es sich lohnen auszutreten. Die Einsparung müssen auf der anderen Seite um ein Vielfaches als Subventionen ausgegeben werden, um den Standort England wettbewerbsfähig zu halten (siehe erste Versuche mit Steuergeschenken - Körperschaftssteuer). Da die Aussicht einer staatlichen Unterstützung zu wage ist, fangen erste Unternehmen Sondierungsgespräche auf dem Kontinent an. Unter dem ganz dicken Strich verliert England.

Für uns scheint es als Exportnation auch einen Nachteil zu bergen. Gewiss wird die ein oder andere Firma es merken, aber volkswirtschaftlich wird sich das Egalisieren, da wir in anderen Bereichen durch Firmenzuwanderungen (wie oben besprochen) dazugewinnen.

Ich bin regelmäßig über 15 Jahre nach England gereist. Und auch in anderen Themenbereichen denken die Engländer oft in imperialen Zügen (noch). Die Bereitschaft sich zu integrieren ist mittelmäßig.

Zum Schluß noch die Überfremdung: Auch hier ist fast Volksverhetzung im Spiel. Die jetzigen Flüchtlinge sind über den Landweg über die Balkanroute und Italien unterwegs. Diese bleiben in Zentraleuropa oder spätestens vor dem Kanal hängen. Die meisten Zuwanderer hat England aus alten Kolonien. Auch hier haben o.g. Herren Falschinformation betrieben, um sich ohne an einen tatsächlichen Erfolg zu glauben, innerparteilich ins Rampenlicht zu schieben.

Ich befürchte für den "kleinen Mann" in England ein ganz böses Erwachen.

Kai
 
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