Case IH 833 Hydraulikfilter?

ihc353s

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Habe bei meinem 833, im Laufe des Kabinenumbaus, auch die Filterpatrone, des Hydraulik Druckfilter erneuert, natürlich komplett mit Stützring und O-Ring, wie sich das auch gehört.

Leider sifft der Filter an der Trennstelle richtig raus, etwa alle 5 Sekunden ein Tropfen Hydrauliköl. Auch ein etwas dickerer O-Ring hat keine Besserung ergeben.

Heut wollte ich alles nochmal zerlegen um nochmal einen Abdichtversuch zu unternehmen. Hab von einem IHC Schrauber, den Tipp bekommen, es mal mit Teflonband zu versuchen, das wär bis jetzt immer dicht geworden.

Also, den 24 Ringschlüssel angesetzt und beherzt, aber langsam  versucht, den Deckel zu öffnen. Leider gab nur der Sechskant vom Schraubdeckel nach, das scheint Butterweiches Material zu sein?

Jetzt bin ich erstmal am überlegen, wie ich weiter vorgehen soll?

Gruß Schorsch

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Hallo Schorsch,

ich habe diesen Winter an unserem 733 A, der gleichen Bauart wie Dein 833, den gleichen Filter ausgetauscht.

Habe den von Granit genommen.

GRANIT Best-Nr.: 8002088, Fleetguard Nr. HF35295.     

Ist einwandfrei dicht.

Gruß

Johannes
 
Hallo Schorsch,

war bei meinem 833 dasselbe in grün... Kannst ne wapu Zange mit nem Lappen oder nen Ölfilterschlüssel mit Riemen zum lösen nehmen....

Bzgl. Abdichtung habe ich auch Teflonband mit eingewickelt, das macht bombendicht...

Gruss Markus
 
Hallo

Der Filter darf nur von Hand Angezogen werden sonst wird der mit der Zeit bombenfest und der 6-kannt gibt auf.! Am besten ausbauen und im Schraubstock zerlegen. Ich habe die Erfahrung gemacht das er nur mit dem originalen oder dem von Mann dicht wird, da bei vielen nachbauten auch der Stützring ein Flacher gummiring ist.

mfg Tobi 
 
Hallo,

erstmal vielen Dank für die Hilfe. Hab heut Vormittag das Filtergehäuse ausgebaut und versucht, im Schraubstock zu zerlegen. Erst nachdem ich den 6 Kant auf Größe 22 zugeschliffen hatte und eine Nuss drauf hatte konnte ich den ersten Versuch starten, also mit einem langen Schlüssel, (Ex Dremomentschlüssel), auf Spannung gebracht und mit dem Fäustel kräftig auf den Schlüssel geschlagen. Nach ein paar Schlägen hat sich das Gehäuse, mit einem leichten Knack gelöst.

Als ich dann den Filter raus hatte, musste ich schon ein bissl staunen, aber seht selbst, auf den Bildern??

Hab einen neuen Filtersatz, den ich noch liegen hatte, eingebaut und mit Teflonband abgedichtet. Probelauf ist heut Nachmittag, da muss er sich am Rückewagen beweisen, ob er dicht ist, oder nicht,

Gruß Schorsch

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Moin.

Ich weiß das du ein gewissenhafter Schrauber bist aber in meinen Augen hat Teflonband an solchen Bauteilen nichts zu suchen. Der Dichtring ist schon seltsam, sehr wahrscheinlich beim Einbau schon verschoben und zerstört. Da hätte ich noch einen Versuch ohne Teflonband gewagt.

Ich hatte so einen Fall mal bei der Mutter eines Hydraulikzylinders, was nicht dicht zu bekommen. Da war an der Nut das Gewinde kaputt und hat den Oring immer beschädigt. Ging nicht zu reparieren, musste ich neu holen.

Gruß Jürgen
 
Ich habe es nicht getraut sagen!!!

aber wie gesagt den Orginal Filter verwenden der ist zwar teuer aber Mann hat Ruhe 

ihn Vorhand anziehen und gut ist der Rest ist meiner Meinung nach murx , und ich habe schon machnchen von denen gewechselt 

mfg tobi
 
So, nun ist der erste Einsatz am Rückewagen beendet. Die gute Nachricht zuerst, der Filter ist dicht, allerdings hats nicht lange gedauert, bis sich der ungewollte Ölfluß ins Freie, wieder in Gang setzte, diesmal kams aus dem Anschluss mit der Hohlschraube, am Filtereingang.

Also nochmal alles auseinander, weil einfach so nachziehen ist da ja nicht. Haube auf, Seitenblech vorne ab, Seitenblech mit Schriftzug weg und vorher natürlich auch den Kühlergrill abgebaut, langsam kann ich das schon blind.

Und weil eine Sache noch nicht reicht, flackerte dann auch noch die Öldruckleuchte, immer wieder auf, beim Gas geben ging sie aber wieder aus. Weil mich das nicht in Ruhe lässt, also Rückewagen abgehängt und nach Hause gefahren. Der Test mit dem Öldruckmanometer zeigte aber dann 2,5 Bar bei Leerlaufdrehzahl und Betriebstemperatur. Also nur der Öldruckschalter hin.

Die Verschraubung am Hydraulikfilter hab ich nochmal nach gezogen, mal sehn, wies morgen weiter geht?

Gruß Schorsch
 
Hallo schorsch,

Hast du Den O-Ring vor dem Einbau auch mal kurz im Öl getränkt? Das hilft meiner Einschätzung nach ungemein viel. Kann mit den Hydraulik Filtern bei unseren 3 XL Schleppern ein Lied singen, im Bezug auf undichtigkeit.

Teflonband habe ich nach unzähligen Dichtungen von Mann/Granit/Original CNH am 856XL auch ausprobiert bei mir hat es jedoch nichts gebracht, da das gewinde zu fein ist..

Zum Schluss fand ich dann heraus das das Öl nicht vom Filter sondern vom unebenen Kragen der Alu- Lenkungsdose daneben heraus kam und komischerweise am Filter heruntergelaufen ist.

Sogar mein Schlosser des Vertrauens mit über 40 jahren IHC-Berufserfahrung wusste nichtmehr so recht weiter.

LG Matthias

-IHC, ein roter Mytos der lebt!!!!

-IHC Whistle - The Sound of Neuss!
 
Hallo Matthias,

natürlich hab ich den O-Ring gut eingeölt, die Hülse vom Einschraubdeckel soll ja gut über den O-Ring gleiten. Komischerweise hatte ich mit den alten Filtergehäusen, wie sie z.B. bei der kleinen CM Serie und den ersten 33er Schleppern verbaut war, nie Probleme gehabt.

Aber ich kenne viele, die das neuere Filtergehäuse verfluchen,

Gruß Schorsch
 
Hallo Schorsch,

sei froh, daß Du keine Comi-Cab drauf hast!

Da kriegst ‘n Affen........

Habe schon öfters den oberen Tank aus-/eingebaut und da so meine Erfahrungen gemacht.

Gruß

Johannes

Bleibt alle Gesund!!
 
Hallo Johannes,

bin froh, das ich die S3 Kabine abgenommen habe und nun einen Plattformschlepper habe. Habe ja vorher schon, bevor ich die Kabine runter gebaut hab, versucht, den Filter zu wechseln. Leider sitzt da ein Verkleidungsblech im Weg, weshalb man den Filter nur wechseln kann, wenn man das Gehäuse ausbaut.

Wenn dann noch wie bei unserem 840, eine Frontladerkonsole dran ist, dann hast echt den Jackpot gezogen, allerdings haben die bei Case dann dazu gelernt, der 840 hat wieder den langen Filter verbaut, und in einer besser erreichbaren Position.

Den haben sie zwar gut erreichbar hin gebaut, aber mit der Öffnung nach unten, und da wird das O-Ring und Stützring wechseln auch richtig lustig, wenn dir das Hydrauliköl in die Augen tropft.

Hab heut nochmal einen Abdichtungsversuch gestartet. Hab mir beim Händler sogenannte "USIT" Ringe geholt, die sollen immer dicht halten. Kann es sein, das sich dieses Hydrauliksystem nicht mit dem Rückewagen verträgt? Der Kran wird ja mit Vor- und Rücklauf an die Schlepperhydraulik angeschlossen und da treten schon hohe Drücke und Schläge, durch die Kranarbeit auf.

Ansonsten würde nur noch der Umbau des Rückewagens, auf Zapfwellenpumpe bleiben

Gruß Schorsch

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Hallo,

so, heut hatte der 833 wieder einen Einsatz am Kranwagen, 3 Stunden ohne Unterbrechung, es ist alles dicht, kein Tropfen Hydrauliköl sichtbar.

Nachdem der Simmerring von der Regelstange auch undicht war, hab ich den gestern auch gleich mit gewechselt.

Hab mich schon richtig gefreut, das es das gewesen war, bevor ich nach Hause gefahren bin, nochmal alles angeschaut, der Schlepper war rundum trocken, nicht ein Leck. Als ich dann nach 2 Kilometer Fahrt daheim ankam, lief das Hydrauliköl, den ganzen Hydraulik und Getriebeblock runter. Es kam alles aus der Entlüftung, das hab ich schon öfter gehört, das dies bei IHC Schleppern der Fall ist, wenn der Rückewagen mit Eigenölversorgung vom Schlepper betrieben wird.

Aber warum erst nach Arbeitsende??

Gruß Schorsch
 
Vermutlich weil du bei Arbeitsende alle Zylinder am Kran einfährst und dann das ganze Öl zurück in den Tank geht?

Gruss
 
Servus Schorsch, 

Bist Du eigentlich einmal der Ursache nachgegangen warum es bei deinem Schlepper  (vor dem Kauf ) die Dichtung des Hydraulikblocks rausgehauen hat? Vielleicht besteht irgend ein Zusammenhang....?

An meinem Steyr wurde aus ähnlichen Gründen ein Zusatztank für das Hydrauliköl montiert.

Gruß Florin 
 
Servus Florin,

Ja, das bin ich. Der Vorbesitzer hat sich eine klappbare Cambridgewalze ausgeliehen und als er die am Feld runtergeklappt hat, wurde das Hydraulikgehäuse mit Hydrauliköl überfüllt. Da die Entlüftung mit dem 2mm Loch, das Öl nicht schnell genug durchgelassen hat, kapitulierte irgendwann die Dichtung.

@all,

Hab heut nochmal alles sauber gemacht, nachdem ich den Rückewagen aufgeräumt hatte und hab das Hydrauliköl auf den richtigen Stand gebracht. Hab dann das Filtergehäuse vom Entlüftungsfilter gereinigt und mit Bremsenreiniger Ölfrei gemacht und bin zu einer halbstündigen Probefahrt aufgebrochen, dann noch den Kipper dran und mehrmals rauf und runter.

Ergebnis:

Nix, das Entlüftungsfiltergehäuse war innen noch genauso trocken, wie am Anfang, den Filtereinsatz hatte ich zur Probefahrt weggelassen. Es muss also doch am Rückewagen liegen?

Aber wie lässt sich das Problem lösen?

Gruß Schorsch
 
Hallo

Also ehrlich gesagt habe ich bei den kleinen Filtergehäusen schon unzählige male den Filter getauscht aber noch nie Probleme mit der Abdichtung gehabt.

Es ist aber eine Kunst den O Ring und Stützring richtig ein zu bauen. Den unteren Anschluss am Filtergehäuse abzudichten ist bei diesem Filtergehäuse schwierig. Am besten eine verstärkte Hohlschraube verwenden und mit ausgeglühten Kupferingen ordenlich fest ziehen, sonst die Leitung erneuern da sich die Ringöse verformt hat.

MfG

Alwin
 
Hallo Alwin,

mit diesen USIT Ringen ist das ganze jetzt auch dicht. Im Gegensatz zu vielen anderen 33er Schleppern, hat der 833 unten und oben diese Hohlschraube, im Filtergehäuse.

Falls die untere Hohlschraube undicht werden sollte, hab ich noch ein paar so Dichtringe da,

Gruß Schorsch
 
Hallo,

das mit dem Hydraulikfilter und der Undichtigkeit könnt meine Geschichte vor ein paar Monaten sein!

Schlepper gekauft, saniert und alle Filter sowie Medien gewechselt.

Der Hydraulikfilter wollte nicht dicht werden, bestellt hatte ich alles bei Grani....

Mich wunderte schon das bei dem Set kein Plastering dabei gewesen ist, nur ein Gummiring, Hersteller Fletdings...

3 Mal wurde ein neuer Dichtring montiert ohne Erfolg, es kleckerte nach dem Starten aus dem Gehäuse und nach Demontage war der Dichtring trotz ölen und Vorsicht genau so entzwei wie Deiner auf den Bildern.

Ich habe dann geschaut, telefoniert und bin an einen Freund meines Vaters geraten, der bis zur Rente Case geschraubt hat (leider im Dezember letzten Jahres verstorben), dieser hörte von dem Problem und wir haben per Telefon besprochen was zu besprechen war.

Dieses Problem gibt es schon sei der Zeit der Produktion unserer Schlepper, als die Filterhersteller ihre Produkte verkaufen wollten.

Die Filter sind nicht das Problem, sondern die Stützringe(original weißes Plaste und geteilt), diese Stützringe sind von einigen Herstellern als Gummi Teil beigelegt und es soll Hersteller geben wo der Dichtring etwas kleiner ist, was ebenso zu Problemen führte.

Der Case Kumpel sagte ich soll einen neuen Dichtring verwenden und den alten Plaste Stützring wieder montieren.

Der Stützring schiebt sich bei Montage des Filtergehäuses leicht über den Dichtring und hält diesen in der Nut, das scheint mit dem Gummi Stützringen der Nachbau Filter nicht zu klappen.

Was auch wichtig ist, steht auch in der Betriebsanweisung, den Filter bis zum Ende anschrauben und eine halbe Umdrehung lösen.

Durch das Lösen wird der Stützring wieder zurück verschoben und gibt den Dichtring frei, so das er seine Aufgabe in vollem Umfang leisten kann.

Nachdem ich dies so umgesetzt habe, ist alles dicht!

Viele Grüße Mathias
 
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