China kauft ein

Sag ich doch, immer erstmal an die eigene Nase fassen.

Dem Großindustriellen ist das doch egal ob er in Deutschland, Indien oder Schwarzafrika verkauft. Bestes Beispiel ist Cokacola, die verkaufen weltweit, auch auf Kosten der Bevölkerung und der Umwelt.

So lange Geld an Börsen verdient wird, wo es kein Produkt gibt, sondern gewettet wird welche Firma mehr Geld verdient, wird es immer so bleiben. Nur die Orte des Wohlstands ändern sich.

Wohl dem der ein wenig Land hat, und einen IHC. Da kann man seine Schweine selber mit ernähren.

Gruß Jürgen
 
Hallo Leute!

Wenn man an der Börse Geld verdienen kann, man setzt auf fallende Kurse, wenn andere Geld verlieren, dann ist das eigentlich doch echt pervers oder?

Ich habe persönlich mehr Achtung vor einer Putzfrau, die mit ihren eigenen Händen ehrlich ihr Geld verdient, als vor einem Börsenhändler, der keinen persönlichen Bezug zu seiner Geldquelle hat.

Auf der anderen Seite, ändern kann es der kleine Mann doch sowieso nicht, in Deutschland müssten sich die Verbraucher mal ihrer Macht bewusst werden. Dann würde sich vielleicht auch mal was in diesem Land ändern.

Mit freundlichen Schraubergrüßen, IHC-MOL.
 
...jetzt aber bitte keine ausartende Diskussion über den "achso schlimmen Kapitalismus", oder die noch schlimmere "freie Marktwirtschaft!" Denn bedenke: Wir sind alle ein (ganz kleiner...) Teil davon und tragen dieses System mit, weil es scheinbar kein besseres, oder überlebensfähigeres Gesellschaftsmodell gibt als dieses -> incl. all seinen Ausschweifungen! Nordkorea, Bolivien, oder Fantasy Island sind keine wirklichen Alternativen... 

gruß ;-))

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Gaggenau / Neuss / Freising
 
Hallo Lanze!

Natürlich soll das hier keine politische Diskussion werden. Aber die Verbraucher in diesem Land sollten sich Ihrer Macht langsam mal bewusst werden. Ich sage einfach mal nur Made in Europe kaufen, dann muss die Ware nicht um die halbe Welt geschippert werden und vor allem kann man vielleicht doch einige Arbeitsplätze hier schützen.

Wir wollen ja alle uns dieses Hobby auch leisten können.

Mit freundlichen Schraubergrüßen, IHC-MOL.
 
Hallo,

auch den Begriff "Made in Europe" kannst du getrost in die Tonne treten.

Zum Beispiel ein Produkt "Made in Europe" aus unserem Hause:

Die Frontblende wurde in Brasilien zusammen gebaut, die Farbe kommt aus Hannover und wird nach Brasilien geschickt.

Das Gerät wird dann in Portugal zusammengeschraubt, das Metallgehäuse kommt aus England.

Engineering läuft in China. Verdienen tut die Zentrale in Detroit.

Der Kunde baut das Produkt dann in Frankreich in seinen deutschen Kleinstwagen.

Alles ist vorher drei mal um die Welt gegangen.
 
IHC MOL:
Und genau an dieser Stelle ist jeder einzelne von uns gefragt. Das man sich Produkten aus China nicht ganz verschließen kann ist mir klar, aber bei bestimmten Produkten kann man doch ohne Probleme regional kaufen. Ein schönes Beispiel sind hier Obst und Gemüse. Warum muss das Zeug mit dem Flugzeug (man will es ja schließlich frisch haben) um die halbe Welt geflogen werden, wenn es extrem frisch bei uns vor der Haustür wächst. Ich setze mich lieber ins Auto und halte, wenn ich zu meinen Schwiegereltern fahre, mal schnell am Obstgut an. Man hat sogar 2 Nutzen bei dieser Geschichte, zum einen habe ich sehr frisches Obst und zum anderen spare ich auch noch Geld.

Wie gesagt, wir müssen  nur ein bisschen mehr auf Produkte aus Deutschland/ Europa achten, man kann nicht Alles in China oder der dritten Welt produzieren. Das muss allen klar werden.

In dem Sinne, IHC-MOL.

Hallo in die Runde,
das ist der treffende Punkt. Wenn ich im Supermarkt Äpfel kaufen will und nur noch Zeug aus Timbuktu sehe wird mir schlecht. Ich weigere mich Äpfel aus Neuseeland, Agypten oder sonstwoher zu kaufen.
Und wenn es keine deutschen gibt, dann lass ich es.
Ähnlich verhält es sich mit den schon genannten Billig-Klamotten-Geschäften, da setz ich nicht mal nen Fuß rein, und das aus Prinzip.
Ach war das schön im Urlaub als man an die Milchtankstelle gehen konnte.
 
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