Hallo Justin !
So wie ich es den Beiträgen meiner Vorredner lese hat diese Maschine wohl ein sehr langes Kupplungsgestäge und der Jüngste vom Baujahr her ist der Mähdrescher ja auch nicht mehr. Jetzt wäre z.B. eine Frage, wie sieht der Gesamtzustand der Maschine aus? Hat er regelmäßig Pflege und Wartung bekommen? Jeder hier im Forum kennt bestimmt Leute/ Bauern, die es damit nämlich nicht so genau genommen haben. Bei einer Maschine die nur saisonal genutzt wird kommt dann nämlich ein Wartungsstau und wenn der Bauer keine Lust hat, dann fährt er eben so lange wie es nur geht ohne was dran zu machen.
Nun mal zum eigentlichen Thema: Ich würde mir das Kupplungsgestäne mal genau ansehen. Ist es ausgeschlagen? Dazu mal die einzelnen Abschnitte untersuchen, das Gestänge abschnittsweise aushängen und dann das Kupplungspedal betätigen. Sind irgendwelche Umlenkpunkte vorhanden, dann diese auf Spiel prüfen! Weisen sie ein erhöhten Spiel auf, dann erzeugen sie auch mehr Reibung im Gestänge und lässt sich schwerer treten. Die ganze Geschichte am Kupplungspedal beginnen und dann bis zum Kupplungsautomat hin durcharbeiten. Man könnte auch mal die ganzen Umlenkpunkte demontieren und das alte, versiffte entfernen und gegen frisches ersetzen. das wirkt manchmal schon Wunder.
Wenn Du das Gestänge durch hast, dann mach mit dem Kupplungsautomaten weiter. Wie sieht hier das Ausrücklager aus? Ist es verschlissen, dann ist es auch nicht verwunderlich, das die Kupplung schwer geht.
Vielleicht besorgst Du dir ja noch ein Werkstatthandbuch, bevor Du mit den Arbeiten weitermachst. Dort drinnen sind sämtlichen Maße/ Verschleissgrenzen der einzelnen Baugruppen aufgeführt.
Mit freundlichen Schraubergrüßen, IHC-MOL.