D 214 muss lange drehen bis er startet

1046Driver

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30 Januar 2013
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Guten Abend. Ich fahre meinen D214 sehr gerne, er hat jedoch das Problem das man relativ lange orgeln muss bis er anspringt.  Vorglühanlage ist definitiv in Ordnung . Was meint ihr? Kompression  oder eine der Einspritzpumpen? Sind die Motoren wirklich schlecht zu reparieren? Mfg
 
Lass die Düsen einfach mal abdrücken, dass kannst du theoretisch bei jedem Landmaschinen Händler machen lassen  kommt denn weißer Rauch aus dem Auspuff oder kommt nach den ersten Umdrehungen immer noch nichts? Das wäre ein ziemlich sicheres Zeichen für ein Problem mit den Düsen oder der Pumpe selbst. Der Motor selbst ist relativ einfach zu reparieren, lass dir aber im Zweifelsfall von einem Experten helfen

Hoffe ich konnte dir helfen und viel Glück bei der Lösung des Problems 

MfG

Patrick 
 
Hallo,

Was heißt lange Orgeln?

Mein 353 kommt bei der ersten Umdrehung, der D214 brauchte immer 5 bis 10 Umdrehungen. Und da war alles okay. Falls Einspritzdüsen okay sind, auch Mal Anlasser und Batteriekabel anschauen.
 
Hallo,

seitdem ich bei meinem D219 Stabglühkerzen verbaut habe, springt

er nach zwei Umdrehungen sofort an. Mit der alten originalen Glühanlage

dauerte es auch länger.

Gruß Casi
 
Mein D-212 hat schon seit etwa 15 Jahren Glühkerzen aus einem Citroen drin, die mittels eines Adapters angepasst wurden. Egal wie kalt es ist, 5-10 Sekunden vorglühen und der Motor springt sofort auf beiden Zylindern an,
 
Hallo. 

Also mein D217F hat noch die komplett originale Glühanlage verbaut und nach 30-40 Sekunden glühen, egal bei welcher Temperatur springt der Motor nach max 5 Umdrehungen an.

Mfg Thorben 
 
Moin zusammen, bei meinem Farmall D 217 geht das mit ordentlich Vorglühen problemlos.

Habe bei der öletzten Überholung vor 3 Jahren neue Düsen besorgt und einstellen lassen.

Egal ob Sommer oder Winter,muss halt nur rot werden der Glühüberwacher. 20-30 Sek. reichen.

Würde erstmal mit den Düsen anfangen.Druck u. Spritzbild überprüfen lassen, ggfls. einstellen oder neue Düsen die dann auch noch auf 150 bar eingestellt werden müssen.

Wenn die Düsen dann schon raus sind kann man gleich die Kompression überprüfen.

Sollte über 22 bar liegen.

Ordentliche Anlasserleistung vorausgesetzt!!!!!

Viel Erfolg vom Emslandschrauber Franz
 
Hallo in‘s Forum. Ich bin neue hier und Besitzer eines D- 214 mit Heckhydraulik und Mähbalken. Den Traktor hab ich eher zufällig erstanden( geplant war nur der Anhänger, dann stand alles komplett auf dem Ho). 

Wir machen Heu und bissl Transport mit unseren beiden kleinen Traktoren( noch ein MAN 2F1).

Und ich fahre gern mit meinem Sohn aus,( oder er mit mir😂) und zum Schleppertreffen im Nachbardorf  

Nun zu meinem Problem: auch meiner braucht kalt relativ lang bis er anspringt. Wenn er richtig warm ist, nach dem Gras runtermachen bei richtig Sonne und 30 Grad, springt er nicht an. Er dreht gut, aber ein kleiner Schwung fehlt dann irgendwie. Hat jemand eine Idee wo ich ansetzen kann? 

Vielen Dank schon mal! 

Michael 
 
Moin Michael, das höhrt sich nicht gut an.

Bei warmen Motor sollte er sofort anspringen.

Da solltest Du, wie immeinem Beitrag vorher beschrieben, auf Fehlersuche gehen.

Viel Erfolg vom Emslandschrauber Franz
 
Möchte zu diesem Thema auch mal ein paar Zeilen dazufügen. Wie der Franz schreibt, müssen zuerst einmal alle Vorgaben für den Motor  stimmen. Das sind: saubere Luft- und Kraftstofffilter, genügend Kompression bei kaltem Motor, korrekt engestellter Einspritzbeginn, korrekt eingestellter Einspritzdruck und sauberes Spritzbild der Düsen, zu den Glühkerzen hab ich mal einen Kundendienstbrief aus 1964 angehängt. Dazu kann sich jeder seine Meinung selbst bilden. Anlasserdrehmoment ist auch wichtig. Bei allen DD-66 Motoren waren EGE Anlasser mit 1PS Leistung eingebaut. Ausnahme war der DLD-2 Schlepper der hatte einen Anlasser Typ: EJE mit 1,8PS. Alle DD-74 Motoren waren ebenfalls mit EJE 1,8PS Anlassern ausgerüstet.Das Drehmoment war dann 80% höher und das Anspringverhalten entsprechend besser. Evtl. kann ja der "SCHROTTIGEL" hier nochmal seine Holzhammermethode zur Prüfung eines eingebauten Anlassers vorstellen. Viele Grüße, Dieter, der "Linksdreher".eup-1136682325-3431fbd4601d79e80dfb2a062b2eef34-1561138738_big.webp
 
Moin zusammen,hallo Dieter,das mit dem Anlasser mit der geringeren Leistung wusste ich bisher auch noch nicht.

Das könnte die Probleme mit verursachen, alter Anlasser ,in den letzten Zügen,:Verjüngungskur oder Austausch könnten helfen.

Schönes Wochenende vom Emslandschrauber Franz
 
Da muß ich dem Franz zustimmen,

Anlasser ausbauen und zum Boschdienst zum Überprüfen,

das ist besser und einfacher und kostet nicht viel, als Düsen und Einspritzpumpe.

Mfg...Anton
 
Evtl. kann ja der "SCHROTTIGEL" hier nochmal seine Holzhammermethode zur Prüfung eines eingebauten Anlassers vorstellen

Diese Aussage bestätigt, das die letzte Diskussion keine Früchte gebracht hat. Das einzige was man als Holzhammermethode betiteln kann ist die Ignoranz, mit der Erfolreiche Prüfmethoden lächerlich gemacht werden.

Hallo Michael,

nachdem die Sinnlose Diskussion mit Dieter, in die nächste Runde geht, bleibt noch etwas Zeit für Dein Problem, was eigentlich wiedersprüchlich ist.

Kaltstartprobleme können bei geringer Kompression auftreten, sollten sich aber bei warmen Motor verringern.

Bildet sich beim Startversuch, kalt und warm, weiser Rauch am Ausfuff?

Wie lange kannst Du, im warmen Zustand starten, bis Du erfolglos aufgibst und springt er dann im kalten Zustand wieder an?

Das wäre meine erste Idee, ob der Fehler am Motor oder an der Starteinrichtung zu suchen ist.

Gruß Demian
 
Hallo,

mach das doch erst mal ganz anders: Klemm beim Starten ein Voltmeter an die Batterie und schau mal ob die Spannung dann unter 8 V kommmt beim Starten. Falls ja, nimm eine andere Batterie. Falls nein, könnte es schon mal am Anlasser liegen. Da hilft dann schon mal zerlegen soweit wie möglich, alles reinigen und neu fetten.

Wenn das nicht hilft würde ich erst mal mit der Kompressionsprüfung weitermachen.

Mein 214 orgelt auch deutlich länger als der 320, dort zieht der Anlasser halt schneller durch. Selbst als dieser vor der Reparatur nur auf 2 Zylindern lief.

Und wenn der 214 warm über 15 Min. gestanden hat, muß schon wieder vorgeglüht werden. Aber auch normal bei der Motorbauart, hab ich irgendwo in den offiziellen Unterlagen gelesen.

Ich geh bei der Fehlersuche immer nach der Methode vor wie ich es früher mal bei den Dieselloks gelernt habe, ungefähr so: Fadi (Fahrdiesel) wird durchgedreht, zündet aber nicht. Wird Fadi schnell genug durchgedreht, 250 - 300 Umdrehungen? Ja, dann weiter unter....... Nein, ist genügend Batteriespannung vorhanden? Und so weiter. Ist logisch aufgebaut und führt zum Ergebnis. Müsste ich mal auf der Bühne rauskramen.

Tschüß,

Bernd
 
Hallo Michael,

mach mal deinen Tankdeckel auf, wenn du den Traktor warm gefahren hast und er nicht wieder anspringen würde.

Vielleicht ist einfach dein Druckausgleich im Tankdeckel kaputt und er zieht Vakuum.

Viele Grüße

Benni
 
Vielen Dank schon mal für die Tips. Batterie kann ich ausschließen. Die ist neu. Den Anlasser werd ich mal prüfen lassen. Ich hab da nen Experten in der Nähe. Denn gefühlt kommt der erst nach einigen Umdrehungen in Fahrt. Das mit dem Tankdeckel probier ich mal, das klingt zwar komisch- ist ja aber vielleicht so.
 
Hallo Michael,

bei diesen Temperaturen sollte der Trecker auch mit geringere Anlasserdrehzahl problemlos anspringen. Da Dein Problem im warmen Zustand grösser ist, ist es noch verwunderlicher. Ein elektrischer Widerstand wird bei wärme zwar grösser, aber dafür lässt sich der Motor leichter drehen und ist Zündwilliger.

Bevor Du den Anlasser ausbaust, kannst Du noch die Verbindung von der Batterie zum Anlasser prüfen, indem Du ein grossen Gang einlegst und mit fester Bremse startest ohne die Kupplung zu betätigen. Dabei die Spannung an der Batterie + und -, und am Anlasser + und - messen, der Unterschied sollte 0,6 - 0,9V nicht überschreiten.

Gruß Demian
 
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