D-324 Öldruck bei Leerlauf

324er

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Hallo zusammen,

gestern bin ich mit meinem D-324 (Bj.1958) etwas rumgefahren und habe dann bemerkt, dass der Öldruck im Leerlauf ziemlich runtergeht, also scho etwas in den roten Bereich. Sobald die Drehzahl etwas höher ist steigt er auch wieder in den mittleren bis oberen Bereich. 

Eine Druckmessung mit Manometer mache ich noch, brauche aber erst noch einen Minimess-Anschluss.

Meine Frage nun, wie weit geht der Druck (bei warmen Motoröl) normalerweise runter?

Betriebsstunden unbekannt, da Leitung zum Zähler vermutlich seit Urzeiten unterbrochen. 

Öl SAE 15W-40

Beste Grüße 

Erich
 
Moin,

bei 0,5atü ist eine ausreichende Schmierung im Leerlauf gewährleistet.

Eigentlich hast Du Dir die Antwort schon selbst gegeben warum der Druck niedrig ist (deine Ölsorte).

Öl 20W20 ist vorgeschrieben, für betagte Motoren auch 20W30.

API Klasse beachten.

Nachzulesen bei Autoclassic, Motorclassic, Traktor Classic........

www.traktorenersatzteile.de/motor-5/dld-2/dld-665/motorenoel-20w-20-5751.html

Alternativ, sollte das Problem nicht behoben sein Ansaugsieb reinigen! Leckstellen suchen, Pumpe überprüfen ggf. Deckel planen oder Beileger entfernen.

Viele Grüße!
 
Hallo Erich, lies mal meinen Beitrag an "Julian49" vom 12.Juni. Das Trifft auch voll für Deinen Schlepper zu. Gruß, Dieter, der "Linksdreher".
 
Hallo Erich,

mach erst die Messung. Ich fahr alle alten Motoren mit 15W40, und wenn die im Leerlauf nur 0,5 bar bringen sind eben die Lager verschlissen. Da hilft dann dickeres Öl auch wenig, bzw. man mogelt sich halt dann weiter so damit durch. Aber 0,5 bar sind ja die Untergrenze, da passiert ja nichts, bei Vollgas sind das dann um die 3 bar.

Tschüß,

Bernd
 
Hallo Erich 

Die Modernen Oele sind für die Alten Motoren nicht geeignet weil sie die Dichtungen unterwandern können, früh oder später haste dann ne Oelsardine.

Kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

Besorg dir Oel wo für diese Motoren geeignet sind und du hast länger freude an deinem 324er, geh auf den link den DSerieMarkus eingestellt hat.

Gruß 

Werner
 
Hallo zusammen,

Es soll vor allem ein mineralisches Öl sein und kein synthetisches, Erstraffinade natürlich, ohne Zusatzaddive.

Aber das ist in diesem Fall nicht der Punkt.

Hier hat Dieter natürlich recht. Die Motoren sind in der Regel alle weit über 50 Jahre alt und da ist nun mal eine Überholung fällig.

Natürlich ist es o.K. wenn man da vorher alles auslotet bevor man da ran geht.

                                                              Harry

                                                     

                                                       
 
Kurze Rückmeldung:

Nachdem ich den Öldruck gemessen hatte, habe ich entschieden, es vernünftig zu machen. Die Verwendung von dickerem Öl habe ich ausgeschlossen, da das eigentlich nur Pfusch ist und nicht das Problem löst.

D.h. Motor raus, zerlegen, KW schleifen und neu lagern und weil ich schon dabei war, Zylinder honen, neue Kolben rein, und, und und.

Außerdem habe ich das Nudelsieb rausgeschmissen und auf einen modernen Filter umgebaut. Öl verwende ich jetzt 15W-40. Dadurch habe ich zukünftig auch keinen Ölschlamm mehr im Motor.

Hat zwar ein paar Euronen verschlungen, aber jetzt habe ich Ruhe und der Motor läuft wie ein Uhrwerk. :-)

Gruß

Erich
 
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