D-432 zu klein

Hammadi

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22145 Hamburg
Moin moin Leute,

ich komme mit meinem D-432 nicht weiter. Anton, so nennen wir ihn, ist zwar jetzt technisch ok, aber seine Motorleistung langt einfach nicht. Speziell beim Wunschmulcher ca. 1.50 m Arbeitsbreite und beim 1,60 Mähwerk ist der kleine nicht in der Lage zu arbeiten. Und die nicht vorhandene hydraulische Gerätebetätigung nervt auch.

Kurzum: Ich will mich vom 432 trennen (eigentich Schade, ich find den schon geil, aber 2 Trecker kann ich nicht stellen)

Ich suche nun einen nicht so großen Allradler, ca. 50-75 PS, Frontlader mit HG, am liebsten mit Euro-Aufnahme  und  je ein EW und DW hinten.

Ich bin Hobbypferdewirt und brauch das Teil zum mähen, wenden und schwaden (die Ballen presst der Bauer), zum Mulchen der Weide, zum Mistfahren und er soll als Erntehelfer zum Abtransport der vollen Anhänger genutzt werden. Die Heuballlen werden gefahren und im Winter werden die Wege geräumt.

Ich weiß nur nicht was ich nehmen soll. Ein IHC wäre schon nett, muss es aber nicht sein. Was kostet denn so ein Teil. Ich habe Preise von ab 6000 bis 17000 gesehen. Das sind dann aber meist Autos die abgerissen sind, (abgefahrene Reifen etc.) die sind ja auch nicht ganz billig. Und bitte keine Sprüche wie: "wenn Du keine Reifen bezahlen kannst, kauf keinen Trecker" Ich gebe gern gutes Geld aus, aber es muss sich dann auch irgendwie lohnen.
 
Wir hatten bis vor ein paar Jahren einen Deutz DX3.65 StarCab (70PS Allrad)und waren sehr zufrieden mit. Einziger großer Nachteil war der Kupplungsverschleiß und die schlechte Elektrik (Lampen). Alle 3000h musste man die Kupplung erneuern.

Durchgeführte Arbeiten: Mähen mit 2,80m Krone-Mähwerk, Schwaden mit2-Kreiselschwader, Güllefahren mit 8ccm-Faß, Drillen, Futter aufladen, Eggen usw.

Bis ca. 1999 hatten wir noch einen Deutz DX3.50 StarCab (60PS Allrad). Die3-Zylindermaschine hat zwar lange nicht den Mum wie die 4-Zylinder in 3.65 aber der Schlepper ist sehr wendig und für deine (beschriebenen) Zwecke völligausreichend.

Vor den 3.65 hatten wir einen 743 XLA. Der zog nicht mal die Wurst vomTeller und wollte im Winter in der warmen Scheune nicht anspringen. Von daher kann ich von den 743 XLA nur abraten.
 
HalloWenn Du tatsächlich bis zu 17000 für einen Traktor ausgeben möchtest, dann rate ich Dir zu einem neuen.Mir wurde der Case Quantum 60 A ohne Kabine, mit Frontlader usw., für unter 30000 Euros angeboten.Also wenn Du 17000 anzahlen kannst, und den Rest auf Ratenzahlung machst, dann kannst Du da einen sehr guten Preis aushandeln, hast die volle Werksgarantie und deine Ruhe, der Trecker läuft.Ich musste feststellen, das wenn man mit den Maschinen "richtig arbeiten will/muß", sich die gebrauchten nicht rechnen, da man spätestens nach 3-4 Jahren, so viel reingesteckt hat, wie wenn man sich gleich ne neue Maschine gekauft hätte.Frank
 
Danke für die Anregungen, momentan sauge ich alle Infos auf ,wie ein ein trockener Schwamm das Wasser.

Ich habe u.a.  den Rat bekommen, einen Trecker zu nehmen, der noch keinen Frontlader montiert hatte, um diesen dann selbst anzurüsten: Die Begründung war, dass Frontladertrecker oft ausgeschlagene Buchsen, Achsen etc.  haben, deren Reparatur teuer sei.

Gerstern konnte ich einen John Deere fahren, ich meine es war ein 6600, ist schon ein tolles Teil - aber viel zu teuer für mich (40.000 Ocken gebr.).

Ich schau weiter
 
hallo

ich kann dir zwar keinen schlepper vorschlagen, aber habe eine andere frage!

hast du bilder von deinem D-432 auf deinem rechner, die du heir ins forum hochladen könntest?

würde mich mal interessieren, weil ich die D- Serie total geil finde!

mit freundlichem gruß Pierre
 
Ich hatte ähnliche Probleme wie Hammadi.

Mit einem 533 Hinterrad war es doch sehr mühsam und in unserem bergigen Gelände streckenweise auch schon mal gefährlich....

Da die Eifel ausgesprochenes "Cormick-Land" ist, habe ich nach langem Suchen im März 2009 im Nachbarort einen 844 AS mit leichter Mauser-Nierdrigkabine für 9.300 Euro gekauft.

Motor war überholt, ungefähr 8-9.000 Stunden sollte er insgesamt gelaufen haben. Schlepper hatte Frontlader mit nachgerüsteter HG, Gabel, Schaufel und Palettengabel

Im Laufe der letzten 2 Jahre habe ich locker nochmals 12.000 Euro in das Teil versenkt, inkl. neue Breitreifen, doppelt wirkende Frontlader-Zylinder, Automatik-Schleppmaul, Filterheizung, Luftsitz, 180-cm-Leichtgutschaufel, Kupplungen, Balancer (fehlte, war ausgebaut) neue Batterie, Arbeitsscheinwerfer vorne und hinten. So wie er jetzt ist, habe ich alles, was man so zum Arbeiten braucht. War ganz schön teuer, aber ist einfach schön, wenn man ohne Nerven-Flattern seine Jobs so schnell wie möglich erledigt bekommt. (Die wirklich notwendigen Sachen hätten mich wohl um die 5.000 Euro gekostet.)

Reparaturen durch alterbedingten Verschleiß gab es nur sehr wenige, Dichtung des Zylinders der Heckhydraulik, und ein paar undichte Stellen dort.

Die Euro-Aufnahme am Frontlader vermisse ich nicht, Umhängen der Werkzeuge geht auch ohne schmell genug.

Mein Nachbar hat sich vor ein paar Monaten einen Deutz DX 3.80 oder so gekauft, ich glaube, für um die 17.000 Euro.

Mir gefällt mein 844 AS besser, leichter, handlicher spritziger....

Neu würde so ein Schlepper locker 25.000 Euro mehr kosten. Und ob er dann zuverlässiger wäre? Ein Kumpel hat jedenfalls mit seinem CS 93 eindeutig mehr Ärger als ich, obwohl gerade mal 4.000 Stunden runter.

Wichtig ist sicher eine gute Werkstatt, entweder eine eigene, gut ausgestattete "Schrauberecke", oder einen netten und kompetenten LaMa um die Ecke.

Ich ziehe Letzteres vor.

An unseren Tieren mache ich alles selbst inkl. Sättel bauen und Hufbeschlag.

Das ist (für mich) netter als an "kalter Technik" schrauben.

In Sachen Zuverlässigkeit erscheinen mir 44er oder 33er IHCs aus Neuss auch heutezutage immer noch eine gute Wahl.

Andere Hersteller haben vielleicht auch nicht nur Sch..... gebaut, aber Neusser Qualität ist schon was Feines!
 
Du meinst sicherlich den 3.80 kenne ich nicht...aber der 3.90 hat z.B. das große Getriebe drinn und baut größer als der 3.65. Daher wird der 3.65 mit sicherheit wendiger sein.

Noch wendiger als der 3.65 ist der JX 90 von CaseIH.

Letztentlich sollte aber eine gute Werkstat entscheident sein.
 
Uns wurde unser Anton auch zu klein also suchten wir nach einem Schlepper wie Du einen suchst NUR ohne Frontlader. Glaub mir von heut auf morgen findet man keinen. Außerdem muss man auch mal laaaaaaaannnnnge Reisen auf sich nehmen damit man den richtigen findet. Wir sind dann auch einen 743 mit schlappen 3000 h auf der Uhr für gute 12 000 gekommen. Der Schlepper ist Optisch sowie technisch TIP TOP. Das einzige was uns Geld gekostet hat bis jetzt wahren div. Dichtungen und vorne zwei breitere Reifen da die andern zu schmal wahren. UND ganz wichtig. Wenn Dir einer ins Auge sticht nicht lange überlegen einfach anrufen und hinfahren. Zu oft wahren wir zu langsam, dann hieß es wieder: "Der wärs gewesen". ^^

Auch eine Neumaschine kam uns in den Sinn. Aber dadurch das ich mich sehr dagegen sträubte wurde es doch eine Maschine mit Charakter!

lg Christian
 
Hallo @Hammadi,

bei den Kosten für einen größeren Trecker würde ich mich nach einem Mäher mit geringerer

Breite umsehen.

Ich bin auf einem Hof im Süden HH´s groß geworden, der hat am D432 einen ca. 130cm-Kreiselmäher

betrieben. Das hat der gut bewältigt.

Mit dem Trecker hat er den 30ha-Hof komplett bewirtschaftet, da sollte eine Hobbypferdewirtschaft doch

damit auch klappen.

Gruß

Jörg
 
Hallo,

ich würde dir persönlich von den neuen kleinen Case IH’s abraten.  Mein Nachbar ist Vertreter für Deutz-Fahr für unsere Region der sagt erst ab ca 100-110 PS sind die Schlepper einigermaßen Fehlerfrei.

Bei meinem Praktikum beim Case IH Dealer, war ein Case JX 60 der hatte nach 1900 Std eine kaputte Einspritzpumpe.

Ich persönlich bin der Meinung wenn du einen guten gebrauchten IHC oder Deutz-Fahr mit deinen Kriterien bekommst, dann hast du mehr davon!

Gruß Robin
 
Hiho,

ich habe auch schon ,überlegt, einfach einen anderen Mäher zu nehmen. 1.30er sind nicht soo teuer. aber... da ich auch einen mulcher haben will, müßte ich mit arbeitsbreiten ca. 1m auskommen. und das ist mir zuviel arbeit. bisher haben sogar 2 händler von 1,25er mulchern abgeraten ö- beide meinten dass der 432 dann am  limit ginge, einmal in den Boden geknallt und schon zerreist es den 432.

und noch etwas spricht gegen den 432 - die vom Finanzamt wollen mir keine grüne nummer geben, da das Fahren eines Oldtimertreckers liebhaberei sei. ganz toll

Bilder mach ich am Wochenende, die stelle ich dann rein. Falls jemand einen 432 mit Frontlader, Schaufel und Dunggabel braucht oder ein 160er pzZweegers..... steht hier bei mir rum
 
Hallo Hammadi,

ich habe selber einen D432, und habe bis vor zwei Jahren meine 2,5 ha Wiesen immer mit einem KM22 ( 1,65m ) gemäht.

Das ging ohne nennenswerte Probleme. Ein Kreiselmähwerk mit 1,30m Arbeitsbreite, damit sollte der D432 spielend zurechtkommen.

Mein Freund Peter Hofmann fährt einen Mulcher ( Schlegelmulcher mit Hammerschlegeln )  mit einer Arbeitsbreite von 1,30m an seinem D324, und der kommt damit sehr gut klar ( konnte ich auch erst garnicht glauben, bis ich es selber gesehen habe ).

Sein Bruder fährt den gleichen mit einer Arbeitsbreite von 1,20 an seinem D432, und auch der hat keine Probleme damit.

Es gibt da große Unterschiede, zwischen den einzelnen Herstellern.

Wenn Du möchtest kann ich ihn mal fragen von welchem Hersteller der Mulcher denn ist.

Gruß Uli
 
@eelekutscher:

ja, frag ihn bitte, das interessiert mich.

habe jetzt erst eine Website des Herstellers Orsi aus Italien gefunden. Der hat Mulcher im Angebot, die mit 150 breite mit den 30 PS klarkommen sollen - gibt es sogar mit Auffangkorb ähnlich des Amazone Grashoppers.

Ich habe den Händler mal angeschrieben, der ist nur 1,5 std fahrt von mir weg.

je mehr ich schau und rechne, um so eher verdichtet sich , das ich den Kleinen doch behalte und ich mich bei den Gerätschaften verkleinere. Zumal eine Bekannte (die ist Landwirtin mit Betrieb) angeboten hatte, mir die grüne Nummer zu ermöglichen - mal schaun, was daraus wird......

ach, das ist alles so aufregend......
 
So....

ich habe mich nun festgelegt, ich behalte den 432 nun doch. letze Woche habe ich mit fachmännischer Unterstützung das 160er Zweegers so eingestellt, dass man gut mähen kann. Es hat super geklappt und der erste ha, war ratzfatz fertsch gemäht.

Der 432 wird nun noch etwas umgebaut und erweitert (DW Steuergeräte, Schnellkuppler etc.) und mein Maschinenpark entsprechend ausgerichtet. So nach und nach mache ich aus dem Oldtimer eine praxistaugliche Arbeitsmaschine.

Danke für Eure Tipps und Gruß aus Hamburg
 
ich benutze auch fast täglich meinen d320. ob mit kreiselmähwerk 1,35 m oder 3,5 to miststreuer oder 1,10 m mulcher - wenn alles gut eingestellt ist, klappt das. natürlich kommt der kleine oftmals an die grenze. aber ich finde das nicht schlimm und mit seinen 20 ps (genaugenommen ja nur 18 ps) packt der noch richtig ordentlich zu. ich finds gut, das dein 432 nicht verkauft wird und als täglicher schlepper noch arbeiten muss. das sieht man nicht mehr oft, das die d-serie noch richtig ran muss...
 
Dann frag mal meine D Serie.......... Arbeiten kennt der. Also gibt es die arbeitenden D Serien Schlepper noch ;)
 
Also , jetzt wo die Technik geklärt ist, freue ich mich richtig.

Das Mähen ging super, Handgas rein und nur noch Spur halten. habe mich gefreut wie ein Schneekönig.

Als erstes kommt jetzt ein Schnellkuppler an den Unterlenker, damit das nervige Geräteanhängen aufhört.

wenn dann wieder genug Geld übrig ist, will ich eine Gerätebetätigung setzen.

Frage: Kreuzhebelventile sind m.E. recht teuer. Monoblöcke mit z.B. 2xdw, 1xEW teils 100 EUR günstiger. Was spricht gegen einen Monoblock mit 3 Hebelchen nebeneinander ?
 
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