Andree aus Bremen
Aktives Mitglied
DED; Bj 1953
Ölpumpenumbau
Moin, und ein freundliches "Hallo" hier in die Expertenrunde.
Ich habe eine Frage zu den verschiedenen Ölpumpenversionen der D-Serie. Kurz zum Umfeld: Ein Freund und ich sind bemüht, jeweiles einen DED am Leben zu erhalten. Bei beiden Motoren hatten/haben wir Herausforderungen mit dem Öldruck.
Ein Motor wurde von einem Instandsetzter komplett überholt, nach Inbetriebnahme war aber kein nennenswerter Öldruck vorhanden. Der Fehler wurde nach längerer Suche in der (auch überarbeiteten) Ölpumpe gefunden, das Überdruckventil hat nicht richtig gearbeitet. Verbaut war die "alte" Pumpenversion mit Schwimmer und Kugelventil (Kugel & Feder waren neu, Kugelsitz wurde nachgearbeitet). Nach dem Tausch der Pumpe durch das "neuere" Modell mit festem Ansaugstutzen und Kolbenventil war der gewünschte Öldruck (3 bar (!)) da.
Unser 2. Motor ist gerade aufgrund einer nach 70 Jahren wohl altersschwachen Buchsenabdichtung (O-Ring porös...) auseinander, wir sind aber guter Hoffnung auch diesen Motor wieder zum Laufen zu bringen.
Buchsen, Kolben, und Pleuellager sind schon erneuert, Kurbelwelle und Hauptlager bleiben wie sie sind. Auch bei diesem Motor gab es zeitweise ein Öldruckthema was nicht auf Verschleiß zurückzuführen ist.
Jetzt zur Frage:
Wir haben DD-99 Motoren (3 Zylinder). Es gibt Ölpumpen für 2, 3 und 4 Zylinder.
Kann dieser 3-Zylinder Motor auch mit einer Pumpe aus einem 4-Zylinder Motor betrieben werden? Kann das zu Schäden führen oder ist das unbedenklich?
Eine 4-Zylinder Pumpe mit festem Ansaugstutzen (und Kolbenventil) haben wir im Regal. Obwohl sie etwas länger als die 3-Zylinderversion ist, lässt sich die Pumpe vom Maß her einbauen (die Ölwanne passt drunter...)
Im Grundsatz scheinen sich die Pumpenversionen (mit/ohne Schwimmer) durch unterschiedlich große Pumpenräder zu unterscheiden (dadurch variieren auch die Längen der Pumpen). Größere (höhere) Pumpenräder = mehr Öldurchsatz. Vom Druck her sollte es kein Unterschied geben, den Druck regelt ja scheinbar das Überdruckventil und das sollte bei diesen Motoren auf den gleichen Druck ausgelegt sein. (Wir haben mal testweise das Ventil blockiert und (zu) hohen Druck erzeugt...) Es ergäbe sich bestenfalls mehr Öldurchfluss, welcher aber durch das Überdruckventil zurück in die Ölwanne fließt, richtig?
Vielleicht kann jemand beantworten, ob wir die 4-Zylinder Pumpe bedenkenlos in den 3 Zylinder Motor einbauen können.
Besten Dank.
Grüße, Andree
Ölpumpenumbau
Moin, und ein freundliches "Hallo" hier in die Expertenrunde.
Ich habe eine Frage zu den verschiedenen Ölpumpenversionen der D-Serie. Kurz zum Umfeld: Ein Freund und ich sind bemüht, jeweiles einen DED am Leben zu erhalten. Bei beiden Motoren hatten/haben wir Herausforderungen mit dem Öldruck.
Ein Motor wurde von einem Instandsetzter komplett überholt, nach Inbetriebnahme war aber kein nennenswerter Öldruck vorhanden. Der Fehler wurde nach längerer Suche in der (auch überarbeiteten) Ölpumpe gefunden, das Überdruckventil hat nicht richtig gearbeitet. Verbaut war die "alte" Pumpenversion mit Schwimmer und Kugelventil (Kugel & Feder waren neu, Kugelsitz wurde nachgearbeitet). Nach dem Tausch der Pumpe durch das "neuere" Modell mit festem Ansaugstutzen und Kolbenventil war der gewünschte Öldruck (3 bar (!)) da.
Unser 2. Motor ist gerade aufgrund einer nach 70 Jahren wohl altersschwachen Buchsenabdichtung (O-Ring porös...) auseinander, wir sind aber guter Hoffnung auch diesen Motor wieder zum Laufen zu bringen.
Buchsen, Kolben, und Pleuellager sind schon erneuert, Kurbelwelle und Hauptlager bleiben wie sie sind. Auch bei diesem Motor gab es zeitweise ein Öldruckthema was nicht auf Verschleiß zurückzuführen ist.
Jetzt zur Frage:
Wir haben DD-99 Motoren (3 Zylinder). Es gibt Ölpumpen für 2, 3 und 4 Zylinder.
Kann dieser 3-Zylinder Motor auch mit einer Pumpe aus einem 4-Zylinder Motor betrieben werden? Kann das zu Schäden führen oder ist das unbedenklich?
Eine 4-Zylinder Pumpe mit festem Ansaugstutzen (und Kolbenventil) haben wir im Regal. Obwohl sie etwas länger als die 3-Zylinderversion ist, lässt sich die Pumpe vom Maß her einbauen (die Ölwanne passt drunter...)
Im Grundsatz scheinen sich die Pumpenversionen (mit/ohne Schwimmer) durch unterschiedlich große Pumpenräder zu unterscheiden (dadurch variieren auch die Längen der Pumpen). Größere (höhere) Pumpenräder = mehr Öldurchsatz. Vom Druck her sollte es kein Unterschied geben, den Druck regelt ja scheinbar das Überdruckventil und das sollte bei diesen Motoren auf den gleichen Druck ausgelegt sein. (Wir haben mal testweise das Ventil blockiert und (zu) hohen Druck erzeugt...) Es ergäbe sich bestenfalls mehr Öldurchfluss, welcher aber durch das Überdruckventil zurück in die Ölwanne fließt, richtig?
Vielleicht kann jemand beantworten, ob wir die 4-Zylinder Pumpe bedenkenlos in den 3 Zylinder Motor einbauen können.
Besten Dank.
Grüße, Andree