D322, Anlasser dreht Motor nicht mehr

Bevor du, Schrottigel, hier die Vorfreude bremst:

Es ist genau so, wie Dieter schreibt. Der Sicherungsring begrenzt in Verbindung mit dem Anschlagring den Einspurweg,

so daß das Ritzel frei drehen kann. Ohne Sicherungsring schiebt die Schneckenverzahnung das Ritzel samt Anlaufscheibe gegen das

Gehäuse und klemmt dort natürlich.

Eigentlich ist Mechanik doch ganz einfach :-)

Gruß +Matthes+
 
Hallo Dieter, wenn Du schon so schöne Bilder hast, kannst Du auch den Anker bestaunen. Den Anschlg gab es mit Mutter oder Anschlagring mit Drahtsicherung. Dieser sitzt auf der Welle, nicht in der Verjüngung.

Gruß Demian
 
Hallo Jan, die Arbeit den Anschlagring nach vorne zu versetzen kannst Du Dir sparen. Hier wird was behauptet was so nicht richtig ist.

An Dieter und seiner Fan Gemeinde.

Hier ein Bild vom baugleichen Anker, wo man genau sehen kann wo der Anschlagring sitzen soll.

Gruß Demian

l_c130109anker2004004.jpg
 
Hallo zusammen,

so heute bin ich dann endlich mal dazu gekommen mir das genauer zu betrachten. 

Dieter: ich muss uns beide leider enttäuschen. Demian hatte recht und die Nut die zu sehen ist, ist fertigungsbedingt. Die Welle ist vor der Nut auf das Lagermass abgedreht. Der Anschlagring sitzt in der Mut dahinter und der Sicherungsring ist auch da wo er hin soll. Der Anschlagring lässt sich auch nicht verschieben. Ich hab den jetzt wieder zusammengesteckt und werd den am WE einbauen. Heute wollt ich mich nicht mehr ärgern.

vielleicht passiert ja ein Wunder und er dreht den Motor.

Gruss Jan

IHC D322
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Moin,

so hab Grad noch mal den Anlasser im ausgebauten Zustand getestet.

im Stromlosen Zustand steht das Ritzel 20mm im Getriebe. Der Zahnkranz ist 25mm von der Aussenksnte Getriebe entfernt, also 5mm Luft. Wenn ich den Anlasser betätige spurt das Ritzel etwa 5-10mm aus (lässt sich schwer messen). Es kommt aber nicht mal in die Nähe des Anschlagrings, da bleiben noch gute 10mm Luft. Bei dem Weg müsste es zwar in den Zahnkranz einfahren aber maximal 5mm eingreifen. Das dürfte zu wenig sein, und würde denke ich erklären warum er blockiert. Woran kann das liegen? Eigentlich kann doch dann nur der Magnetschalter nicht genug Weg machen. aber den kann man ja eigentlich gar nicht falsch verbauen.

Gruss

der ratlose Jan

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Hallo Jan, hatte letzte Woche einige dringende Checks zur Gesundheit ( 2 Schlaganfälle neue Herzklappe) und melde mich daher jetzt wieder. Bei Deinem eingestellten Bild hatte der "Schrottigel" recht, da hab ich echt die zwei Nuten verwechselt. Zu Deinem Problem hab ich noch 2 Ideen, aber dann bin ich auch ratlos. Die Nocken der Einrückgabel sind abgenutzt oder sitzen nicht zwischen den Scheiben, die Einrückgabel ist verbogen. Die Befestigungsschraube der Einrückgabel ist zu dünn. Die Feder im Freilauf ist lahm oder gebrochen. Auf dem Bild das ich eingestellt habe sind die Scheiben die Nr: 52, die Feder die Nr: 53. Gruß Dieter.
 
Hallo Jan, das mit dem Ritzel ist so nicht richtig und der Fehler könnte so wie Dieter schreibt zu suchen sein. Aber ein im Zahnkranz eingehaktes Ritzel, wird durch die Drehbewegung und Steiggewinde zum Anschlag gezogen, so das eine Funktion gegeben ist. (ist bei Bosch so nicht vorgesehen aber möglich) 

Nach dem schon so viel repariert, aber nichts richtig geprüft wurde, ist es wohl sinnvoll von vorne anzufangen.

Sind Batterie und Anschlüsse funktionsfähig? 

Gruß Demian
 
Grad wieder auseinandergehalten... Diesmal war ich zu blöde. Gabel war nicht in der Aufnahme😬. Bau den dann noch mal richtig zusammen wenn die Finger wieder aufgetaut sind und dann auf ein neues.

grüsse Jan

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