D324 geht nach 20sek wider aus

NiRi96

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24 Februar 2017
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Hallo nachdem ich mir schon ein zwei Tipps hier im Forum geholt habe jetzt aber nichts passendes finde müss ich mal direkt fragen :) 

wir besitzen einen d324 der gerade in der Garage steht und einfach nicht richtig laufen will

zur Vorgeschichte: eines Tages stand ich und mein Vater im Wald und machten Holz der Schlepper lief 10 Stunden ohne Probleme da er schon immer "etwas" Öl verliert war dan kurz vor Ende der Arbeit eine kleine Pause nötig um Öl zu hollen und nachzuschütten. Das war ca nach 30 min erledigt nun startete der Schlepper auch noch ganz normal. nachdem der erste Stamm im spalten war ging er aber einfach aus Und das Problem begann er wollte einfach nicht mehr starten komme was da wolle am Ende mussten wir ihn abschleppen. So dan mal schnell Ventile neu eingestellt und er lief. Dennoch war der Entschluss getroffen nun endlich mal was zu tun an ihm. Also fing ich an da die kopfdichtung ein halbes Jahr grad mal alt war und wir wussten 1 Kolben ist so gut wie tot muss dieser raus. Also nachm ich den Kopf ab und alles was dazugehört. Vorderachse demontiert und motor entfernt. Kolben gezogen und was seh ich 2 Kolben sind nicht mehr zu retten also 2 Kolben neu mit laufbuchsen etz alle Dichtungen erneuert und neue KW und pleullager. Als die ganzen schönen Sachen da waren endlich wider zusammenbauen und es klappte auch alles der Motor wurde laufen gelassen und alles passt nach mehreren Stunden laufen in der Garage und ein paar kleinen reperaturen an kühler etz ging es dan auf Probefahrt. Diese sollte nicht sehr lange sein am Anfang lief alles wunderbar aber nach 300 Meter merkte ich wie die leistung langsam fällt und 200 Meter weiter blieb er stehen. Starten war nun unmöglich alsonach hause geschoben und mal ansaug abgeschraubt und Abgas. so 2 te zylinder Abgas feucht nach etwas suchen sah ich das Unheil Wasser Kamm zum stehbolzen hoch ins einlassventil also alles wider runter bauen und neu montiert mit ein bisschen dichtmache um die wasserkanäle. Trocken ist er jetzt. Anspringen will er aber trotzdem nicht also da die spritleitungen nicht mehr die besten sind alle erneuert. Und seit dem läuft er etwas besser wider zumindest läuft er 20sekunden nachdem er kurz stand und wen er ausgeht geht er langsam aus. Morgens beim ersten starten läuft er sogar 2 -5 min. 

das Problem ist also das er nach kurzer Laufzeit ausgeht 

bisher getan: Kompression gemessen 18-20 bar kalter Motor (da er ja nicht warmlaufenkann) 

spritleitungen erneuert und probeweise ohne Filter laufen lassen

luftseitig ist er offen bis zum kopf 

also hat was er braucht Sprit Luft Druck. Drotzdem macht es mir den anschein als ob da was am Sprit nicht passt er ist auch neue . Also verteilerpumpe einstellen aber das will nicht ganz so und als ich mal ausfersehen ohne Feder zu weit drehte den Motor sah ich das ca 30crad vor der Förderbeginmakierung der Sprit richtig rausschießt aus der Pumpe ... ist das nun der eigentliche Punkt der Pumpe wo sie fördert oder lief ich da falsch . Dan müsste ich ja die Pumpe umsetzen aber die Würde genau au die Markierungen gesetzt (im steuergehäse- 1 Punkt KW auf 1 Punkt Nockenwelle von da 2 Punkte auf zwischenrad2 Punkte und von dort 1 Punkt auf ein Punkt mit Zahl 3) die einspritzpumpe selbst wurde vorletztesjahr beim boschdeinst eingestellt 

hat jemand ein Bild oder video zur Einstellung des förderbegins wo man ca die Menge sieht die austritt? ist es da wo der Kraftstoff richtig stark ausfliest?

 
 
Hallo,

20 bar ist die Untergrenze der Kompression, darunter stimmt was nicht. Was für Kolben hast Du eingebaut? Da gibt es welche von einer Firma, die sollen etwas zu groß vom Durchmesser sein und dann bleibt der Motor einfach nach kurzer Zeit stehen wenn sie sich ausdehnen. Wurde hier im Forum schön öfters berichtet. Den Namen nenne ich jetzt bewusst nicht, sonst kommt gleich Post vom Anwalt. Dann wird immer auf Firlbeck verwiesen, diese Kolben sollen top sein.

Wenn der Motor vorher mit diesem FB gut lief, warum soll sich da etwas verändert haben? Oder war es ab Werk schon falsch? Ich hab einen 320-Motor geschlachtet, da stimmten die Körnermarkierungen überhaupt nicht, aber der soll trotzdem gut gelaufen sein.

Kompression wird beim Diesel normalerweise kalt gemessen.

Für mich sieht das aus wie wenn der Motor mal komplett überholt gehört. Wenn Du Dichtmasse brauchst hat er bestimmt Lochfraß an den Planflächen

Wieso entfernst Du den Motor wenn Du die Kolben wechselst? Ich mach nur Kopf und Ölwanne weg.

Tschüß,

Bernd
 
Hallo 

also ich hab mich da mal ans WerkstattBuch gehalten mit der Kompression dort steht geschrieben ab 16 atü problematisch darüber i.o. Und das es im warmen Zustand gemessen gehört. (hoffe das ich mich auf die Angaben daraus verlassen kann - zumindest ist es gut um das mal gelernte wider aufzufrischen)

kolben fest: nach dem ausgehen kann ich den Anlasser sofort betätigen und der Motor dreht daher sollte ich dies doch ausschließen können oder ? Auch beim drehen mit Kurbel merkt man keinen größeren widerstand.

FB: konnte ich inzwischen einstellen hat nicht ganz gepasst aber nun behoben ... ja die Körnungen stimmten bei diesem auch nicht ganz könnte ich aber beheben als ich den Motor in seinen Einzelteilen vor mir hatte. zwischenrad stand nur 90crad versetzt

der Motor wurde ja überholt ja lochfraß war vorhanden aber das sollte jetzt passen war nur eine riss zum stehbolzen der Probleme machte aber das ist ja bekannt bei diesem Motor 

allerdings wollte ich nicht tausende Euros reinstecken daher ist nicht alles neu die Kirche muss ja im Dorf bleiben auch wen das viele kritisieren vieleicht aber warum was tauschen was noch ok ist. Ich mein der motor ist ist an nem halben Tag zerlegt und an nem halben Tag zusammengebaut.

der Motor wurde entfernt da ich zu einem die Kupplung prüfen wollte und zum andern sind es ja nur 6 Schrauben mehr da die weg müssen. Außerdem müssten ja die KW Dichtungen auch neu rein war ja der eigentliche Grund für die Arbeit und es ist doch sicherer den Motor auf der Werkbank zu haben als hochgebockt mit hölzern unten drunter zu liegen:) Außerdem ist das arbeiten angenehmer und schneller da man so den Motor beliebig drehen und wenden kann :) also meiner Sicht nach wen es rein um kolbenziehen geht Stimm ich dir allerdings zu das es dan nicht nötig were. 

Könnte ein klemmendes Pleullager den Motor halten dort hat er ein Übermaß Lager bekommen. rein gemessen sollte das genau passen meine Befürchtung nun ist das eine leichte unrundheit dort doch ist und sobald er warm ist und leichte Ausdehnung der Materialien es zum klemmen kommt? 

Danke schonmal im vorraus für tipps und tricks ebenso an @Der mechheniker - werd mal schau  von welchem Hersteller die Kolben genau sind 

Gruß Nico
 
18-20bar sind bei neuen Zylindern und Kolben  absolut zu wenig !

Ich denke du solltest dich mal um den Kopf kümmern , neue Ventile , Sitze überarbeiten usw.. Das passt auch gut zum Ausgehen wenn der Motor warm wird.

Gruß Ingo
 
Hallo,

also mein alter ungeöffneter 214er brachte nach dem Kauf bei kaltem Motor und 10° C Außentemperatur so um die 23 bar.

Wenn Du die Pleuellager vermutest, schraub halt wieder die Ölwanne runter. Aber wenn Du ihn gleich nach dem Ausgehen mit der Kurbel drehen kannst, kann dort ja eigentlich nichts klemmen.

Ich denke eher Du hast ein Problem auf der Spritseite. Ich nehm zum Test immer Starthilfespray, egal ob Traktor, Auto oder Roller. Wenn Du merkst daß er ausgeht, sprüh doch einfach mal eine Ladung in den Luftfilter. Kommt er dann wieder hoch, ist das Problem irgendwo dieselseitig. Hast Du eine Handpumpe an der ESP? Dann könnte dort die Dichtung kaputt sein, dann zieht er dort Luft. Oder das Handrad ist nicht fest gezogen, gleiches Ergebnis. Oder falls er ein Überströmventil hat, auch dort. Ich denke es gibt beim 324 auch viele verschiedene ESP, bei meinem 320 min. 5 Stück.

Tschüß,

Bernd
 
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