Der Eulhofer
Bekanntes Mitglied
Hallo zusammen,
im Rahmen meiner Wartungs- und Abdichtungsarbeiten hat mich der Ölpudding im Filter und in der Ablassschraube dazu bewegt auch die Ölwanne zu demontieren.
Nach gefühlten 100 Schrauben (nee... "nur" 22) die z.T. nur mit massivem Krafteinsatz herauszudrehen waren, wollte die Wanne dennoch nicht der Schwerkraft folgen...
Im Werkstattbuch steht so schön man solle die Ölwanne abstützen, bevor man die letzten Schrauben löst...
Also erstmal viel MoS2-Öl arbeiten lassen...
Dann
Schonhammer aus allen Richtungen: Fehlanzeige...
Versucht Holzkeile vorn und hinten einzutreiben: Fehlanzeige...

Suche im Forum: Nicht zimperlich sein...
Na gut... Dicken Schraubendreher und Montiereisen angesetzt: Es bewegt sich was


Ganz schön schwer, das Teil... und soooo schlimm sieht es innen doch nicht aus...

Auch der Blick nach oben ist nicht wirklich erschreckend, oder?


Die Stirnseiten zeigen, warum die losgeschraubte Wanne so vehement an ihrem Platz blieb:


Und die Entfernung der alten Dichtungsreste brachte einige Beschädigungen zutage - da wurde wohl schon einmal dran geschraubt:


Egal - alles sauber gemacht...


Nun meine Frage:
Soll ich diese Stirnflächen, die ja ohne Dichtungen o.ä. wieder zwischen Kupplungsgehäuse und Vorderachsträger geschoben werden, irgendwie behandeln?
Die Passflächen vielleicht leicht mit temperaturbeständigem Fett bestreichen?
Und die Vertiefungen vielleicht noch mit Lack o.ä. vor Rost schützen?
Ich hoffe ja nicht, dass ich die Wanne jemals wieder demontieren muss, aber dennoch will ich das ordentlich machen...
Ich habe die Dichtungsreste vom Kurbelgehäuse noch nicht entfernt - ob ich während der Arbeiten wohl die vier Gummikeile finden werde, die ich extra besorgt habe? Ich habe noch keine Idee, wo die sitzen... bin gespannt...
Ach so... laut Werkstatthandbuch soll die neue Dichtung eine klebende Seite haben - dies scheint bei meinem Exemplar (Hersteller "poWer-Gaskets") nicht der Fall zu sein.
Wäre da z.B. die Flüssigdichtung "Curil" von "elring" die richtige Montagehilfe?
Ich freue mich auf Eure konstruktiven Tipps...
VLG
Wolfgang
-------------------------------------------------
Hab erst seit 08/2016 mein erstes "Schlepperle" IHC D439, EZ1964... hab schon einiges gelernt... aber sonst... es gibt viele Fragen.... www.eulhof.de - D439@eulhof.de
im Rahmen meiner Wartungs- und Abdichtungsarbeiten hat mich der Ölpudding im Filter und in der Ablassschraube dazu bewegt auch die Ölwanne zu demontieren.
Nach gefühlten 100 Schrauben (nee... "nur" 22) die z.T. nur mit massivem Krafteinsatz herauszudrehen waren, wollte die Wanne dennoch nicht der Schwerkraft folgen...
Im Werkstattbuch steht so schön man solle die Ölwanne abstützen, bevor man die letzten Schrauben löst...
Also erstmal viel MoS2-Öl arbeiten lassen...
Dann
Schonhammer aus allen Richtungen: Fehlanzeige...
Versucht Holzkeile vorn und hinten einzutreiben: Fehlanzeige...
Suche im Forum: Nicht zimperlich sein...
Na gut... Dicken Schraubendreher und Montiereisen angesetzt: Es bewegt sich was
Ganz schön schwer, das Teil... und soooo schlimm sieht es innen doch nicht aus...
Auch der Blick nach oben ist nicht wirklich erschreckend, oder?
Die Stirnseiten zeigen, warum die losgeschraubte Wanne so vehement an ihrem Platz blieb:
Und die Entfernung der alten Dichtungsreste brachte einige Beschädigungen zutage - da wurde wohl schon einmal dran geschraubt:
Egal - alles sauber gemacht...


Nun meine Frage:
Soll ich diese Stirnflächen, die ja ohne Dichtungen o.ä. wieder zwischen Kupplungsgehäuse und Vorderachsträger geschoben werden, irgendwie behandeln?
Die Passflächen vielleicht leicht mit temperaturbeständigem Fett bestreichen?
Und die Vertiefungen vielleicht noch mit Lack o.ä. vor Rost schützen?
Ich hoffe ja nicht, dass ich die Wanne jemals wieder demontieren muss, aber dennoch will ich das ordentlich machen...
Ich habe die Dichtungsreste vom Kurbelgehäuse noch nicht entfernt - ob ich während der Arbeiten wohl die vier Gummikeile finden werde, die ich extra besorgt habe? Ich habe noch keine Idee, wo die sitzen... bin gespannt...
Ach so... laut Werkstatthandbuch soll die neue Dichtung eine klebende Seite haben - dies scheint bei meinem Exemplar (Hersteller "poWer-Gaskets") nicht der Fall zu sein.
Wäre da z.B. die Flüssigdichtung "Curil" von "elring" die richtige Montagehilfe?
Ich freue mich auf Eure konstruktiven Tipps...
VLG
Wolfgang
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Hab erst seit 08/2016 mein erstes "Schlepperle" IHC D439, EZ1964... hab schon einiges gelernt... aber sonst... es gibt viele Fragen.... www.eulhof.de - D439@eulhof.de
