giersdorfer
Neues Mitglied
Servus zusammen,
bevor ich mein Schlepper-Problem schildere, möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin der Michi, bin 25 Jahre alt und komme aus dem Raum Kelheim/Niederbayern. Ich bin gelernter Maurer, verfüge über ein durchschnittliches technisches Verständnis und schraube nebenbei gern an alten Maschinen rum, so wie die meisten hier. Ich habe mich hier angemeldet, weil ich seit längerer Zeit aufmerksam im Forum mitlese und weiß, dass hier sehr kompetente Leute unterwegs sind, die mir vielleicht mit ihrer Erfahrung weiterhelfen können und mögen.
Zu meinem Problem: Vor drei Jahren bin ich wie die Jungfrau zum Kinde an einen McCormick D439 gelangt. Der hatte laut Traktormeter ca. 12.000 Bst drauf und auch dementsprechend aus der Kurbelgehäuseentlüftung rausgeblasen. Darüber hinaus war die Kupplung am Ende. Außerdem hatte er diverse und oftmals geschilderte Öllecks, zum Beispiel an der hinteren Kurbelwellendichtung, an der Handbremswelle etc. und war dadurch recht kostengünstig zu haben.
Die Reparatur war eigentlich nicht weiter problematisch und die Mühle läuft meiner Meinung nach gut. Die Öllecks sind abgedichtet, neue Kupplung drin, neue Kolben, Büchsen, Pleuellager, also eigentlich alles erneuert, was bei 12.000 Bst an der Verschleißgrenze angelangt ist. Das konnte ich selber machen. Außerdem habe ich durch einen Motorenschleifer den Zylinderkopf komplett überholen und zwischenzeitlich auch den Motorblock planschleifen lassen (inkl. Büchsensitze nachfräsen und Kolben kürzen). Der Kübel hat gute Kompression, springt brav an - und haut beim Start bzw. kurz danach jedes Mal einen Schluck Wasser aus dem Auspuff raus!
Nach längerer Suche habe ich festgestellt, dass das Wasser an dem Stehbolzen zwischen Zylinder 3 und 4 (in Fahrtrichtung links) tropfenweise nach oben steigt, in die Ventilkammer läuft und schließlich im Brennraum landet. Allerdings nur, wenn der Motor läuft. Es wurde ja schon oft geschildert, dass der 439er bzw. die ganze D-Serie relativ schwierig dicht zu bekommen ist, aber mir gehen langsam die Ideen aus, an was es liegen soll. Der Kopf und der Block haben keine Risse, zumindest keine sichtbaren. Der Büchsenüberstand ist zwar schwer zu messen, liegt aber bei allen vier zwischen 0,08 und 0,20 mm. Im Kühlwasserbehälter sind keine Luftblasen, die drauf hindeuten, dass der Motor ins Kühlwasser bläst. Ich hab den Motor insgesamt drei Mal auseinander und wieder zusammen gebaut (mit jeweils neuer Kopfdichtung) und krieg ihn trotz dem zwischenzeitlichen Blockschleifen nicht dicht, obwohl er‘s doch vorher auch war.
Vielleicht hat jemand eine Idee, wie das Kühlwasser über den Stehbolzen raufkommt und was man noch tun kann. Vielen Dank schon mal und Grüße aus Niederbayern!
Michi
bevor ich mein Schlepper-Problem schildere, möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin der Michi, bin 25 Jahre alt und komme aus dem Raum Kelheim/Niederbayern. Ich bin gelernter Maurer, verfüge über ein durchschnittliches technisches Verständnis und schraube nebenbei gern an alten Maschinen rum, so wie die meisten hier. Ich habe mich hier angemeldet, weil ich seit längerer Zeit aufmerksam im Forum mitlese und weiß, dass hier sehr kompetente Leute unterwegs sind, die mir vielleicht mit ihrer Erfahrung weiterhelfen können und mögen.
Zu meinem Problem: Vor drei Jahren bin ich wie die Jungfrau zum Kinde an einen McCormick D439 gelangt. Der hatte laut Traktormeter ca. 12.000 Bst drauf und auch dementsprechend aus der Kurbelgehäuseentlüftung rausgeblasen. Darüber hinaus war die Kupplung am Ende. Außerdem hatte er diverse und oftmals geschilderte Öllecks, zum Beispiel an der hinteren Kurbelwellendichtung, an der Handbremswelle etc. und war dadurch recht kostengünstig zu haben.
Die Reparatur war eigentlich nicht weiter problematisch und die Mühle läuft meiner Meinung nach gut. Die Öllecks sind abgedichtet, neue Kupplung drin, neue Kolben, Büchsen, Pleuellager, also eigentlich alles erneuert, was bei 12.000 Bst an der Verschleißgrenze angelangt ist. Das konnte ich selber machen. Außerdem habe ich durch einen Motorenschleifer den Zylinderkopf komplett überholen und zwischenzeitlich auch den Motorblock planschleifen lassen (inkl. Büchsensitze nachfräsen und Kolben kürzen). Der Kübel hat gute Kompression, springt brav an - und haut beim Start bzw. kurz danach jedes Mal einen Schluck Wasser aus dem Auspuff raus!
Nach längerer Suche habe ich festgestellt, dass das Wasser an dem Stehbolzen zwischen Zylinder 3 und 4 (in Fahrtrichtung links) tropfenweise nach oben steigt, in die Ventilkammer läuft und schließlich im Brennraum landet. Allerdings nur, wenn der Motor läuft. Es wurde ja schon oft geschildert, dass der 439er bzw. die ganze D-Serie relativ schwierig dicht zu bekommen ist, aber mir gehen langsam die Ideen aus, an was es liegen soll. Der Kopf und der Block haben keine Risse, zumindest keine sichtbaren. Der Büchsenüberstand ist zwar schwer zu messen, liegt aber bei allen vier zwischen 0,08 und 0,20 mm. Im Kühlwasserbehälter sind keine Luftblasen, die drauf hindeuten, dass der Motor ins Kühlwasser bläst. Ich hab den Motor insgesamt drei Mal auseinander und wieder zusammen gebaut (mit jeweils neuer Kopfdichtung) und krieg ihn trotz dem zwischenzeitlichen Blockschleifen nicht dicht, obwohl er‘s doch vorher auch war.
Vielleicht hat jemand eine Idee, wie das Kühlwasser über den Stehbolzen raufkommt und was man noch tun kann. Vielen Dank schon mal und Grüße aus Niederbayern!
Michi