Der Eulhofer
Bekanntes Mitglied
Hallo zusammen,
nun habe ich meinen D439 endlich soweit wieder fit und dicht - seit Februar habe ich rumgeschraubt und mit Eurer Hilfe etliche Probleme erkennen bzw. lösen können. Der ein oder andere Probelauf verlief einwandfrei und letzte Woche ist er auch ohne Beanstandung durch den TÜV gekommen.
Zuhause angekommen musste ich dann aber doch feststellen, dass die Ventildeckeldichtung nicht 100%ig abdichtet und Öl austritt.
Ich hatte die Dichtung erneuert - laut meiner Informationen ist für den Blechdeckel die Korkdichtung richtig.
Und wie ich gelernt habe, hatte ich diese auch trocken eingesetzt (die Flächen natürlich auch vorher gereinigt / entfettet).
Trotzdem suppt das Öl durch. In meiner Not habe ich dann die Korkdichtung wieder entfernt und die Paapierdichtung verwendet, die auch in meinem "Dichtsatz oben" enthalten war. Diese habe ich auch auf die gereinigten / entfetteten Flächen gesetzt - die ich zusätzlich noch mit Flüssidichtung Curil bestrichen hatte.
Heute musste ich dann leider feststellen, dass die Undichtigkeit noch massiver ist. Frust!
Ist also wahrscheinlich doch die falsche Dichtung für den Blechdeckel.
Im Nachhinein ist mir eingefallen, dass die Schrauben beim ersten Öffnen des Deckels enorm fest saßen. Ich hatte das auf Rost und Lack im Gewinde geschoben. Im Werkstatthandbuch habe ich nun gelesen, dass die Deckelmuttern nur mit knapp 10Nm festgezogen werden sollen. Bei stärkerem Festdrehen droht Undichtigkeit durch Verformung.
Abgesehen davon, dass die Vorbesitzer (die alte Dichtung war auch mit Dichtmittel eingesetzt worden) die Muttern sehr fest angezogen hatten, so habe ich auch nach dem Prinzip "viel hilf viel" viel zu stark angezogen.
Meine Frage:
Kann ich feststellen, ob ich den Deckel verzogen habe?
Kann ich das ggf. wieder richten?
Hat jemand einen Tipp, wie ich das Teil dicht bekomme?
Kann ich die quasi neue - wieder ausgebaute - Korkdichtung erneut verwenden? Wie sollte ich die vorbereiten?
Ich würde mich echt freuen, wenn Ihr mir helfen könntet - ich bin so froh, dass ich alles dicht bekommen habe und der Schlepper wieder schnurrt - und nun diese frustierende "Kleinigkeit"...
Vielen Dank schon einmal - viele Grüße
Wolfgang
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Hab erst seit 08/2016 mein erstes "Schlepperle" IHC D439, EZ1964... hab schon einiges gelernt... aber sonst... es gibt viele Fragen.... www.eulhof.de - D439@eulhof.de
nun habe ich meinen D439 endlich soweit wieder fit und dicht - seit Februar habe ich rumgeschraubt und mit Eurer Hilfe etliche Probleme erkennen bzw. lösen können. Der ein oder andere Probelauf verlief einwandfrei und letzte Woche ist er auch ohne Beanstandung durch den TÜV gekommen.
Zuhause angekommen musste ich dann aber doch feststellen, dass die Ventildeckeldichtung nicht 100%ig abdichtet und Öl austritt.
Ich hatte die Dichtung erneuert - laut meiner Informationen ist für den Blechdeckel die Korkdichtung richtig.
Und wie ich gelernt habe, hatte ich diese auch trocken eingesetzt (die Flächen natürlich auch vorher gereinigt / entfettet).
Trotzdem suppt das Öl durch. In meiner Not habe ich dann die Korkdichtung wieder entfernt und die Paapierdichtung verwendet, die auch in meinem "Dichtsatz oben" enthalten war. Diese habe ich auch auf die gereinigten / entfetteten Flächen gesetzt - die ich zusätzlich noch mit Flüssidichtung Curil bestrichen hatte.
Heute musste ich dann leider feststellen, dass die Undichtigkeit noch massiver ist. Frust!
Ist also wahrscheinlich doch die falsche Dichtung für den Blechdeckel.
Im Nachhinein ist mir eingefallen, dass die Schrauben beim ersten Öffnen des Deckels enorm fest saßen. Ich hatte das auf Rost und Lack im Gewinde geschoben. Im Werkstatthandbuch habe ich nun gelesen, dass die Deckelmuttern nur mit knapp 10Nm festgezogen werden sollen. Bei stärkerem Festdrehen droht Undichtigkeit durch Verformung.
Abgesehen davon, dass die Vorbesitzer (die alte Dichtung war auch mit Dichtmittel eingesetzt worden) die Muttern sehr fest angezogen hatten, so habe ich auch nach dem Prinzip "viel hilf viel" viel zu stark angezogen.
Meine Frage:
Kann ich feststellen, ob ich den Deckel verzogen habe?
Kann ich das ggf. wieder richten?
Hat jemand einen Tipp, wie ich das Teil dicht bekomme?
Kann ich die quasi neue - wieder ausgebaute - Korkdichtung erneut verwenden? Wie sollte ich die vorbereiten?
Ich würde mich echt freuen, wenn Ihr mir helfen könntet - ich bin so froh, dass ich alles dicht bekommen habe und der Schlepper wieder schnurrt - und nun diese frustierende "Kleinigkeit"...
Vielen Dank schon einmal - viele Grüße
Wolfgang
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Hab erst seit 08/2016 mein erstes "Schlepperle" IHC D439, EZ1964... hab schon einiges gelernt... aber sonst... es gibt viele Fragen.... www.eulhof.de - D439@eulhof.de
