blobo
Bekanntes Mitglied
Hallo,
nachdem ich bereits ein paar technische Fragen gepostet habe, möchte ich mich bzw. meinen Traktor hier auch vorstellen:
Ich selbst bin Baujahr 1977 und komme aus der Nähe von Amberg/Oberfpalz. Beruflich Entwicklungsteamleiter eines (asiatischen) Elektronikkonzerns. Verheiratet, einen Sohn (bisher).
Mein Urgroßvater war Landwirt, deshalb haben wir durch die Generationen durchgereicht noch ein Stück Wald sowie Acker/Wiese.
Mein Vater hat 1979 einen völlig heruntergekommen IHC D-320 (Bj. 1956) für damalige 1000 DM gekauft und neu aufgebaut. Der wurde soweit ich weiß ohne Straßenzulassung nur zum Kunstdünger ausbringen eingesetzt und hatte kaum noch Lack, auch technisch absolut fertig. Wurde damals neu lackiert und technisch fit gemacht.
Der Traktor hat das normale 6-Gang-Getriebe, Heckhydraulik (Kraftheber), Antrieb für Balkenmähwerk (das auch noch im Schuppen steht), Fritzmeier-Planenverdeck. Geräteschiene mit Kugelkopf, Zugmaul mit Verriegelung. Kühltemperaturanzeige und Öldruckmesser, 12V-Anschluss für Scheibenwischer Fritzmeier-Verdeck, Ladekontrolleuchte und Warnblinkanlage. Kein Traktormeter, keine Vorglühanzeige (Glühwendel) etc...
In der 80er Jahren hatte mein Vater mal privat Landwirtschaft betrieben (Kartoffeln angebaut), d.h. Pflüge + Egge sind auch vorhanden aber seit 20 Jahren nicht mehr im Einsatz. Danach wurde der Traktor nur sporadisch für Transportaufgaben sowie Brennholz holen eingesetzt, in Verbindung mit einem Blumhardt Hänger (Bj. 1960).
Ich bin das erste im Alter von 12 Jahren damit gefahren und hab mich sehr schnell an das unsynchronisierte Getriebe gewöhnt, auch herunterschalten bergab mit Zuhilfenahme der Handbremse oder ähnliches. Mein Vater schaltete nur im Notfall (voll beladen bergauf) mit Zwischengas, blieb sonst gerne zum Herunterschalten (fast) stehen
Mein Vater ist 2002 gestorben, seitdem kümmere ich mich um den Traktor. Habe ihm 2003 neue Wasserpumpe, neuen Keilriemen, neue Hupe, neue Blinkergläser etc. spendiert und eine Zapfwellen-Brennholzsäge gekauft, mit der er etwas regelmäßiger im Einsatz war, aber auch nur ca. 50 Stunden jährlich. Und der Traktor ist von der feuchten Scheune (sogar Lenkrad und Verdeck begannen zu schimmeln) in die trockene Garage umgezogen.
WHB und Ersatzteilliste sind vorhanden, aber dummerweise keine Bedienungsanleitung, so dass ich bereits im Technikbereich (vielleicht dumme) Fragen gestellt habe. Zwischenzeitlich sollte ich mich wohl doch mal um Getriebe- und Hydrauliköl kümmern und nicht nur die offensichtlichen Dinge (Motorölwechsel, Ölstand Einspritzpumpe, Elektrikinstandsetzung, abschmieren, Reifen...)
Momentaner Einsatz ist Brennholzbereitung für den Kachelofen meiner Mutter - ich wohne in Miete und komme so leider nicht in den Genuss, mit Holz heizen können.
D.h. die letzten Jahre Brennholz (Meterstücke) mit Traktor + Blumhardt Zweiachshänger vom freundlichen Bauern holen, ca. 3 Ster pro Wagenladung, ca. 12-15 Ster pro Saison. Zu Hause mit Brennholzsäge in ofentaugliches Format sägen.
Dieses Jahr stehen nach den Sturmschäden der letzten Jahre ein paar Einsätze im Wald an, vorwiegend mit PKW-Hänger.
Neben vielen optischen Blessuren fallen mir eigentlich nur zwei technische Macken zum Traktor ein:
a) Feder im Schalthebel ist gebrochen (seit ca. 20 Jahren
)
b) Beim Motorölwechsel vor zwei Tagen (ich gestehe, der letzte war 5 Jahre und ca. 200 Betriebsstunden her...) habe ich einen knappen Liter Kühlwasser in der Ölwanne entdeckt. Klingt nach Zylinderkopfdichtung. Der Traktor startet und läuft aber einwandfrei, deshalb behalte ich‘s vorerst mal gründlich im Auge.
Ach ja, ein zweiter D-320 (Bj. 1958, seit 1976 abgemeldet) steht seit Mitte der 80er bei uns im Schuppen, von meinem Vater damals als Teilespender gekauft. Ich kann mich düster dran erinnern, dass er ihn damals grundsätzlich zum Laufen bekommen hat, allerdings eher schlecht als recht und seitdem keinerlei Aufwand mehr reingesteckt hat.
Ansonsten möchte ich mich erst mal für die freundliche Aufnahme im Forum bedanken und hoffe, dass wir noch vielerlei interessante Informationen austauschen / Diskussion führen werden.
Thomas
nachdem ich bereits ein paar technische Fragen gepostet habe, möchte ich mich bzw. meinen Traktor hier auch vorstellen:
Ich selbst bin Baujahr 1977 und komme aus der Nähe von Amberg/Oberfpalz. Beruflich Entwicklungsteamleiter eines (asiatischen) Elektronikkonzerns. Verheiratet, einen Sohn (bisher).
Mein Urgroßvater war Landwirt, deshalb haben wir durch die Generationen durchgereicht noch ein Stück Wald sowie Acker/Wiese.
Mein Vater hat 1979 einen völlig heruntergekommen IHC D-320 (Bj. 1956) für damalige 1000 DM gekauft und neu aufgebaut. Der wurde soweit ich weiß ohne Straßenzulassung nur zum Kunstdünger ausbringen eingesetzt und hatte kaum noch Lack, auch technisch absolut fertig. Wurde damals neu lackiert und technisch fit gemacht.
Der Traktor hat das normale 6-Gang-Getriebe, Heckhydraulik (Kraftheber), Antrieb für Balkenmähwerk (das auch noch im Schuppen steht), Fritzmeier-Planenverdeck. Geräteschiene mit Kugelkopf, Zugmaul mit Verriegelung. Kühltemperaturanzeige und Öldruckmesser, 12V-Anschluss für Scheibenwischer Fritzmeier-Verdeck, Ladekontrolleuchte und Warnblinkanlage. Kein Traktormeter, keine Vorglühanzeige (Glühwendel) etc...
In der 80er Jahren hatte mein Vater mal privat Landwirtschaft betrieben (Kartoffeln angebaut), d.h. Pflüge + Egge sind auch vorhanden aber seit 20 Jahren nicht mehr im Einsatz. Danach wurde der Traktor nur sporadisch für Transportaufgaben sowie Brennholz holen eingesetzt, in Verbindung mit einem Blumhardt Hänger (Bj. 1960).
Ich bin das erste im Alter von 12 Jahren damit gefahren und hab mich sehr schnell an das unsynchronisierte Getriebe gewöhnt, auch herunterschalten bergab mit Zuhilfenahme der Handbremse oder ähnliches. Mein Vater schaltete nur im Notfall (voll beladen bergauf) mit Zwischengas, blieb sonst gerne zum Herunterschalten (fast) stehen
Mein Vater ist 2002 gestorben, seitdem kümmere ich mich um den Traktor. Habe ihm 2003 neue Wasserpumpe, neuen Keilriemen, neue Hupe, neue Blinkergläser etc. spendiert und eine Zapfwellen-Brennholzsäge gekauft, mit der er etwas regelmäßiger im Einsatz war, aber auch nur ca. 50 Stunden jährlich. Und der Traktor ist von der feuchten Scheune (sogar Lenkrad und Verdeck begannen zu schimmeln) in die trockene Garage umgezogen.
WHB und Ersatzteilliste sind vorhanden, aber dummerweise keine Bedienungsanleitung, so dass ich bereits im Technikbereich (vielleicht dumme) Fragen gestellt habe. Zwischenzeitlich sollte ich mich wohl doch mal um Getriebe- und Hydrauliköl kümmern und nicht nur die offensichtlichen Dinge (Motorölwechsel, Ölstand Einspritzpumpe, Elektrikinstandsetzung, abschmieren, Reifen...)
Momentaner Einsatz ist Brennholzbereitung für den Kachelofen meiner Mutter - ich wohne in Miete und komme so leider nicht in den Genuss, mit Holz heizen können.
D.h. die letzten Jahre Brennholz (Meterstücke) mit Traktor + Blumhardt Zweiachshänger vom freundlichen Bauern holen, ca. 3 Ster pro Wagenladung, ca. 12-15 Ster pro Saison. Zu Hause mit Brennholzsäge in ofentaugliches Format sägen.
Dieses Jahr stehen nach den Sturmschäden der letzten Jahre ein paar Einsätze im Wald an, vorwiegend mit PKW-Hänger.
Neben vielen optischen Blessuren fallen mir eigentlich nur zwei technische Macken zum Traktor ein:
a) Feder im Schalthebel ist gebrochen (seit ca. 20 Jahren
b) Beim Motorölwechsel vor zwei Tagen (ich gestehe, der letzte war 5 Jahre und ca. 200 Betriebsstunden her...) habe ich einen knappen Liter Kühlwasser in der Ölwanne entdeckt. Klingt nach Zylinderkopfdichtung. Der Traktor startet und läuft aber einwandfrei, deshalb behalte ich‘s vorerst mal gründlich im Auge.
Ach ja, ein zweiter D-320 (Bj. 1958, seit 1976 abgemeldet) steht seit Mitte der 80er bei uns im Schuppen, von meinem Vater damals als Teilespender gekauft. Ich kann mich düster dran erinnern, dass er ihn damals grundsätzlich zum Laufen bekommen hat, allerdings eher schlecht als recht und seitdem keinerlei Aufwand mehr reingesteckt hat.
Ansonsten möchte ich mich erst mal für die freundliche Aufnahme im Forum bedanken und hoffe, dass wir noch vielerlei interessante Informationen austauschen / Diskussion führen werden.
Thomas