Demontage Lüfterrad D 206

IHC MOL

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Hallo an Alle,

bin neu hier im Forum. Ich habe einen 624er in schlechtem Zustand erworben und will mich jetzt an die Aufarbeitung/ Instandsetzung machen.Angefangen habe ich mit diversen Demontagearbeiten, nun habe ich jedoch ein Problem, ich bekomme das Lüfterrad nicht von der Wasserpumpe abgezogen. Ich dachte bevor ich noch Schaden mache frage ich erst mal im Forum nach. Der Lüfterpropeller ist aus Kunststoff, also nicht unbedingt mit brachialer Gewalt zu bearbeiten. Herzlichen dank erstmal im voraus.
 
Hi,

Lüfterpropeller ist mit der Riemenscheibe  an der Wasserpumpe verschraubt. Die Schrauben lösen und dann kann man Riemenscheibe und Lüfterrad  normal mit einem Schraubendreher und einen kleinen Hammer sanft trennen. Immer etwas weiter drehen und dann sollte dieser sich lösen.

Allerdings hab ich bei dem Schlepper noch nie einen Kunststoff Lüfterrad gesehen.....

Gruß Uwe 

 
 
Vielen Dank erstmal für die Antwort. Die Schrauben habe ich natürlich schon rausgedreht, aber der Propeller hat sich kein Stück bewegt. Ich habe nochmal nachgesehen, es ist definitiv ein Kunststofflüfterrad. Wenn ich irgendwann mal ein Bild einstellen kann, werde ich diese machen. Bis dann.
 
genau richtig wie DTR es schon gesagt hat. Achte mal drauf ob das lager der wasserpumpe spiel hat. Einfach vorne wo der lüfter aufgeschraubt ist mal versuchen zu wackeln. Das der 624 nen Kunstofflüfter hat wäre mir auch neu. Meiner ist aus metall
 
Gieß heißes Wasser 80° auf die Nabe, dabei drehen, der Kunststoff dehnt sich dabei. Nun sollte es ab gehen.

Gruß  Josef

Edit: Mach erst mal mit 60°
 
So habe jetzt nochmal in ETL nachgesehen, dort ist nur der Blechpropeller abgebildet. Auf der IHC- Seite, unter" Motoren" ist meiner Meinung nach aber auch der Kunststofflüfter abgebildet. Scheinbar gab es wieder mehrere Ausführungen. Melde mich mal ob es geklappt hat mit der Demontage.
 
Hallo ich noch mal,

vielleicht hängt die Austattung mit Kunststoffpropeller ja auch vom Baujahr ab. Mein 624 ist Baujahr 1972, dürfte also einer der Letzten sein.
 
Ich weiß jetzt gar nicht mehr genau, wie ich den Lüfter von unserem 744 abbekommen hab, dabei ist es gar noch nicht so lange her...

Ich glaub ich hab vorsichtig (!) mit einem Holzstück dazwischen draufgeklopft. Das Innenteil, da wo der Propeller auf der Nabe sitzt istjednfalls aus Metall.

Gruß

Markus
 
Wenn das Innenteil Metall ist, zwei 6er Gewinde im vorhandenen Lochkreis bohren, mit Schlagabzieher wechselweise abziehen, zuvor mit Öl besprühen.
 
Hallo,

ich haben einen 523 mit Bj 66/67 und bei dem ist der Propeller auch aus Kunststoff. Den Propeller oder das Lüfterrad (je nach dem wie man es bezeichnen will) habe ich auch bereits runtergehabt.

Der eigentliche Plastikpropeller und das auf dem Bild zu sehende metallische Mittelteil sind aber zwei verschiedene Bauteile. Das Metallteil gehört zur Wasserpumpe. Auf den Flansch / der Nabe ist der Propeller "nur" aufgesteckt und mit der Wasserpumpe verschraubt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier einige meinen, dies wäre eine Einheit, oder?

Ich bin wie folgt vorgegangen. Zunächst einmal die Übergangsfuge zwischen Plastik und Kunsstoff mit einem spitzen Gegenstand gut auskratzen / sauberkratzen. Dann in die Schraubenlöcher und in diese Übergangsfuge WD 40 und oder Silikonspray oder ähnliches satt zwischen Kunststoff und Metall einsprühen. Einige Zeit abwarten und dann beginnen das Lüfterrad vorsichtig auf dem Flansch zu drehen. Bei mir war das dann ruckzuck gelöst.

Vielleicht hilft Dir das ja weiter bevor Du da irgendwas anbohrst.

Viele Grüße

Thomas
 
Hallo ich nochmal,

erstmal vielen Dank für die Antworten. Ganz besonderen Dank an +bredi, Dein Beitrag hat mir wirklich weitergeholfen. Habe die ganze Sache gestern Abend nochmal mit WD 40 eingesprüht, aber das Lüfterrad ging noch immer nicht runter, es war zu sehr festgekeimt. Habe dann ganz vorsichtig mit einem langen, dünnen Schraubenzieher und Hammer durch die Schraubenlöcher zwischen Keilriemenscheibe und Pumpennabe geschlagen. Vorher natürlich nochmal alles saubergemacht und siehe da, Propeller und Riemenscheibe haben sich relativ einfach gelöst.

dsc07567ytor3.jpg


Wie man sieht ist das Material des Lüfterrades doch ziemlich dünn und sollte nicht mit einem Hammer oder anderen "brachialen" Werkzeugen bearbeitet werden, die direkt mit größerer Kraft auf das Werkstück wirken. Die Nabe selber, die ja das Lüfterrad und die Riemenscheibe trägt ist natürlich fest mit dem Wasserpumpengehäuse verbunden, siehe auch im Granit- Katalog zum Beispiel.
 
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