.ihc_453.
Bekanntes Mitglied
Hallo,
Die Verstellachsen sind ja nicht gerade dafür bekannt, dass sie leicht auseinander gehen. Ich habe es nun endlich geschafft bei meinem 453 die Achse auseinander zu bekommen und wollte euch hier mal mitteilen wie ich es gemacht habe, da es ja vielleicht dem einem oder anderen helfen könnte.
Die rechte Seite ging im Gegensatz zur linken eigentlich ganz einfach raus, hier musste ich einfach nur mit einem Hammer unten auf den Achsschenkel hauen (grün markiert) und oben mit einer Brechstange hebeln. (Blau markiert)

Nach einer Weile schlagen und hebeln kam sie dann langsam raus.

Auf dem Bild kann man auch erkennen, dass sie grundiert war, aber mehr dazu später.
Die linke Seite hingegen wollte sich nicht so einfach vom Traktor trennen. Hier hatte ich stundenlang vergeblichst versucht die Achse raus zubekommen. Auch von der anderen Seite mit einem Torstahl als verlängerung auf die Innenseite zu schlagen hat nichts gebracht. Heißmachen hat auch nichts verändert wobei ich es auch nicht übertreiben wollte, aus Angst dass das Metall schwach wird.
Ich bin dann auf die Idee gekommen, alle löcher in der Achse mit Silikon abzudichten und diese dann komplett mit Cola zu füllen, da Cola ja ich als Rostlöser zu gebrauchen sein soll. Also bin ich in den nächsten Supermarkt gefahren und habe mir 3 1.5 Liter Flaschen billige Cola geholt.

Eine Sauerei später hielt das ganze dann auch dicht, 2 Flaschen gingen in die Achse rein. (Je nachdem wie viel Dreck in der Achse ist kann es auch sein, dass man mehr braucht)

So sah es von der anderen Seite aus. Dann habe ich es erstmal eine Woche lang einwirken lassen.
Eine Woche später habe ich dann die ganze Cola rauslaufen lassen und die beiden Schrauben welche ich zum dichtmachen wieder reingeschraubt hatte rausgeschraubt. Dann hatte ich einen zweiten Traktor daneben gestellt und wie auf den Bildern zu sehen einen Spanngurt oben an den Achsschenkel gemacht.


Dabei muss man natürlich gut drauf aufpassen , dass der Traktor gut steht damit man ihn am Ende nicht auf dem Boden liegen hat. Ich hatte dafür einen dicken Holzklotz genommen und diesen unter die Ölwanne gestellt. Ich hatte dann wie auf der anderen Seite unten gegen den Achsschenkel geschlagen. Irgendwann konnte man Dann erkennen, dass sich was bewegt.

Nachdem ich dann immer wieder den Spanngurte festgezogen hatte und nach einer Weile hämmern hatte ich das ganze dann endlich auseinander.

Man erkennt hier auch, dass von der Grundierung nicht mehr viel übrig war. Die Achse wurde also wahrscheinlich schon öfter verstellt und deswegen konnte sich auch so viel Rost bilden. Mir ist auch aufgefallen, dass die Cola den Rost gar nicht so gut entfernt hat wie ich es mir erhofft hatte. Richtiger Rostentferner hätte hier sicherlich eine bessere Arbeit geleistet. Für meine Achse hat es aber ausgereicht.
Mit freundlichen Grüßen.
Die Verstellachsen sind ja nicht gerade dafür bekannt, dass sie leicht auseinander gehen. Ich habe es nun endlich geschafft bei meinem 453 die Achse auseinander zu bekommen und wollte euch hier mal mitteilen wie ich es gemacht habe, da es ja vielleicht dem einem oder anderen helfen könnte.
Die rechte Seite ging im Gegensatz zur linken eigentlich ganz einfach raus, hier musste ich einfach nur mit einem Hammer unten auf den Achsschenkel hauen (grün markiert) und oben mit einer Brechstange hebeln. (Blau markiert)
Nach einer Weile schlagen und hebeln kam sie dann langsam raus.
Auf dem Bild kann man auch erkennen, dass sie grundiert war, aber mehr dazu später.
Die linke Seite hingegen wollte sich nicht so einfach vom Traktor trennen. Hier hatte ich stundenlang vergeblichst versucht die Achse raus zubekommen. Auch von der anderen Seite mit einem Torstahl als verlängerung auf die Innenseite zu schlagen hat nichts gebracht. Heißmachen hat auch nichts verändert wobei ich es auch nicht übertreiben wollte, aus Angst dass das Metall schwach wird.
Ich bin dann auf die Idee gekommen, alle löcher in der Achse mit Silikon abzudichten und diese dann komplett mit Cola zu füllen, da Cola ja ich als Rostlöser zu gebrauchen sein soll. Also bin ich in den nächsten Supermarkt gefahren und habe mir 3 1.5 Liter Flaschen billige Cola geholt.
Eine Sauerei später hielt das ganze dann auch dicht, 2 Flaschen gingen in die Achse rein. (Je nachdem wie viel Dreck in der Achse ist kann es auch sein, dass man mehr braucht)
So sah es von der anderen Seite aus. Dann habe ich es erstmal eine Woche lang einwirken lassen.
Eine Woche später habe ich dann die ganze Cola rauslaufen lassen und die beiden Schrauben welche ich zum dichtmachen wieder reingeschraubt hatte rausgeschraubt. Dann hatte ich einen zweiten Traktor daneben gestellt und wie auf den Bildern zu sehen einen Spanngurt oben an den Achsschenkel gemacht.
Dabei muss man natürlich gut drauf aufpassen , dass der Traktor gut steht damit man ihn am Ende nicht auf dem Boden liegen hat. Ich hatte dafür einen dicken Holzklotz genommen und diesen unter die Ölwanne gestellt. Ich hatte dann wie auf der anderen Seite unten gegen den Achsschenkel geschlagen. Irgendwann konnte man Dann erkennen, dass sich was bewegt.
Nachdem ich dann immer wieder den Spanngurte festgezogen hatte und nach einer Weile hämmern hatte ich das ganze dann endlich auseinander.
Man erkennt hier auch, dass von der Grundierung nicht mehr viel übrig war. Die Achse wurde also wahrscheinlich schon öfter verstellt und deswegen konnte sich auch so viel Rost bilden. Mir ist auch aufgefallen, dass die Cola den Rost gar nicht so gut entfernt hat wie ich es mir erhofft hatte. Richtiger Rostentferner hätte hier sicherlich eine bessere Arbeit geleistet. Für meine Achse hat es aber ausgereicht.
Mit freundlichen Grüßen.