cajreiter
Mitglied
Hallo,
ich bin gerade dran meinen 644 zu restaurieren. Dabei stand unter anderem eine Generalüberholung des Motor auf dem Plan. Nun hab ich den Motor das erste Mal angelassen, sprang auch ohne Probleme nach dem Entlüften direkt an.
Allerdings drückt sich an einer Einspritzdüse wenn er eine gewisse Zeit gelaufen ist Diesel hoch. Es kommt definitiv aus der Führung wo die Einspritzdüse eingesteckt wird, nicht vom Anschluss der Rücklaufleitung. Was könnte das sein? Er zündet also wohl diesen Zylindern nicht.
Gemacht wurden: Kurbelwelle geschliffen und nitriert; alle Lagerschalen erneuert; neue Kolben und Büchsen; alle Filter neu; alle Dichtungen neu; Rücklaufleitung neu... die Einspritzpumpe ist die Alte, wurde nicht verstellt und lief vor der Überholung ohne Probleme. Diesel kommt auf allen 4 Leitungen an den Einspritzdüsen an. Die Einspritzdüse sowie die Ventile wurden nicht erneuert, da beides noch sehr gut aussah. Kipphebel etc. wurden gemäß Werkstatthandbuch eingestellt. Öldruck ist vorhanden.
Ich wollte jetzt noch testweise 2 Einspritzdüsen untereinader tauschen ob der Fehler mitwandert, dann wäre es ja die Einspritzdüse selbst. Kann ich bei dem Fehlerbild jedoch einen Schaden verursachen?
Eine Kompressionprüfung wurde ebenfalls noch nicht gemacht, da ich es bis zu dem Zeitpunkt nicht als Notwendig angesehen hatte, außerdem steht mir ein entsprechendes Gerät nicht zur Verfügung, könnte aber evtl. besorgt werden. Vielleicht entsteht einfach nicht genug Druck und der Zylinder zündet deswegen nicht. Da Diesel meines Wissens nicht verdichtet werden kann, wäre das eine weitere Erklärung warum er irgend wann anfängt ihn an der Einspritzdüse wieder hoch zu drücken.
Könnte es vielleicht auch von den Ventilen kommen? Gibt es irgend eine Möglichkeit dies zu überprüfen?
Vielleicht hatte ja jemand von euch schon mal den gleichen Fehler und kann mir einen guten Tipp geben!
Viele Dank für die Hilfe,
Markus
ich bin gerade dran meinen 644 zu restaurieren. Dabei stand unter anderem eine Generalüberholung des Motor auf dem Plan. Nun hab ich den Motor das erste Mal angelassen, sprang auch ohne Probleme nach dem Entlüften direkt an.
Allerdings drückt sich an einer Einspritzdüse wenn er eine gewisse Zeit gelaufen ist Diesel hoch. Es kommt definitiv aus der Führung wo die Einspritzdüse eingesteckt wird, nicht vom Anschluss der Rücklaufleitung. Was könnte das sein? Er zündet also wohl diesen Zylindern nicht.
Gemacht wurden: Kurbelwelle geschliffen und nitriert; alle Lagerschalen erneuert; neue Kolben und Büchsen; alle Filter neu; alle Dichtungen neu; Rücklaufleitung neu... die Einspritzpumpe ist die Alte, wurde nicht verstellt und lief vor der Überholung ohne Probleme. Diesel kommt auf allen 4 Leitungen an den Einspritzdüsen an. Die Einspritzdüse sowie die Ventile wurden nicht erneuert, da beides noch sehr gut aussah. Kipphebel etc. wurden gemäß Werkstatthandbuch eingestellt. Öldruck ist vorhanden.
Ich wollte jetzt noch testweise 2 Einspritzdüsen untereinader tauschen ob der Fehler mitwandert, dann wäre es ja die Einspritzdüse selbst. Kann ich bei dem Fehlerbild jedoch einen Schaden verursachen?
Eine Kompressionprüfung wurde ebenfalls noch nicht gemacht, da ich es bis zu dem Zeitpunkt nicht als Notwendig angesehen hatte, außerdem steht mir ein entsprechendes Gerät nicht zur Verfügung, könnte aber evtl. besorgt werden. Vielleicht entsteht einfach nicht genug Druck und der Zylinder zündet deswegen nicht. Da Diesel meines Wissens nicht verdichtet werden kann, wäre das eine weitere Erklärung warum er irgend wann anfängt ihn an der Einspritzdüse wieder hoch zu drücken.
Könnte es vielleicht auch von den Ventilen kommen? Gibt es irgend eine Möglichkeit dies zu überprüfen?
Vielleicht hatte ja jemand von euch schon mal den gleichen Fehler und kann mir einen guten Tipp geben!
Viele Dank für die Hilfe,
Markus