Differenzial D439 läßt sich nicht zuschalten

Lef.

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21224 Rosengarten/Nenndorf
Hallo,

ein Kumpel von mir hat ein kleines Stück Acker zu Verfügung gestellt bekommen, um darauf ein wenig zu Ackern.

Das Stück war aber komplett mit gut 1,5m hohen Disteln und Gras zugewuchert.

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Ich habe die Disteln und das Gras mit dem Grubber rausgezogen.

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Zum Schluß hatten wir einen durchaus pfügbaren Acker.

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Sein Bruder hat das ganze Grünzeug dann mit einem Bagger eingegraben.

Bei der ganzen Aktion habe ich 2 mal die Diffsperre genutzt.

Beim ersten Mal habe ich den Hebel gezogen, ihn dann aber beim Nachhintensehen kurz aus der Rasterung kommen lassen.

Noch bevor ich den Hebel losgelassen hatte, hat es 2-3 mal gerattert.

Beim 2ten Mal hat die Diffsperre nicht mehr gegriffen. Die Welle läßt sich nicht einschieben.

Daran hat sich bis jetzt nichts geändert.

Ds Differenzial funktioniert einwandfrei, die Welle dreht sich beim Fahren und es gibt auch keine unbekannten Geräusche

aus dem Getriebe.

Im WHB wird ja der Ausbau der Diffsperre beschrieben. Das ist sehr aufwändig.

Ich vermute, das sich am Ende der Welle etwas verformt hat, das das Eindrücken verhindert.

Kann ich die Welle auch separat ziehen?

Hat jemand von euch schon einmal ein ähnliches Problem gehabt?

Wie wurde das behoben?

Gruß

Jörg
 
Hallo,
ENTWARNUNG!!

Ich habe mir das noch einmal genau angesehen.

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Man kann es kaum erkennen. In die Platte, die ich vor 5 Jahren ersetzt hatte,
hat sich von der drehenden Welle eine kleine Vertiefung eingearbeitet.

Dadurch ergibt sich keine vernünftige Schräge, die die Welle eindrücken kann.

Das ist kein Problem. Ich ersetze die Platte oder schweiße die Delle zu.

Gruß
Jörg
 
Hallo Anton,

stimmt, der Schrecken war zuerst groß. Vor allem weil alles zusammen paßte:

Sie hat funktioniert, es hat gerattert und nichts ging mehr.

Ich mußte vorhin weg, daher nur die kurze Nachricht.

So sieht der Hebel aus.

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Hier sieht man deutlich die Vertiefung

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Im Originalzustand ist der Handhebel nach hinten befestigt.
Dadurch ist der Schwerpunkt des gesamten Hebels so, das die Welle die Platte nicht berührt.
Da der Sitz, den ich montiert habe, deutlich höher ist als der Originalsitz habe ich den Handhebel steiler gestellt.
So konnte ich den hebel besser erreichen.
Dadurch hatte die Platte ständig Kontakt mit der Welle und ist eingelaufen.

Das werde ich beim Neueinbau verändern.

Gruß
Jörg

PS: Anton, deine Links sind interessant, nur kann ich keinen Zusammenhang zum Thema sehen.

Wolltest du sie jemand anderes schicken?
 
He Jörg!  was mir so auf dem Foto auffällt,das der Handhebel nach vorne gedreht ist! Gehört eigendlich Richtung hinten!  Den das Pedal müßte bei nichtbedätigung frei laufen und am Anschlag anschlagen vom Übergewicht des Hebels!

 

Kurti
 
Moin Kurti,

das hatte ich doch in meinen Ausführungen beschrieben.....Zitat:  habe ich den Handhebel steiler gestellt.....

Gruß und schönen Tag

Jörg
 
Hallo,
um das Thema zu beenden, kommt hier die Lösung des Problems.

Ich hatte noch ein 12mm-Hydraulikrohr mit 2,5mm Wanddicke liegen.

Das eine Ende habe ich auf 8,5mm aufgebohrt und ein 10mm Gewinde geschnitten.
Mit einer Gewindestange habe ich die Kugel aufgeschraubt.

Am anderen Ende habe ich ein 12mm-Gewinde geschnitten, und zusammen mit der Kontermutter
am Hebel befestigt. Dann noch etwas zurech gebogen.... paßt.

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So kann ich den Hebel bequem erreichen.

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Dann noch die Kuhle zuschweißen.

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Der Hebel ist jetzt so ausbalanciert, daß die Welle nicht gegen die Platte stößt.

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Der Hebel läßt sich seidenweich ziehen, in die Welle rückt ohne Widerstand ein.

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Das Rohr ist zwar etwas weich. Das Zuschalten der Diffsperre soll aber ja auch nicht mit Gewalt geschehen.
Wenn das Rohr sich verbiegen sollte, wiederhole ich das Ganze mit einer festeren Stange.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

man, man, da kanns einem heiß unterm Hut werden,

wenn man als "Traktorist" wg. einem "Spasspflügen" sein

Getriebe "opfert"!

Gott sei Dank hat sich alles geklärt!

Pass nur immer auf, dass der Stift der Sperre beim lösen auch raushüpft.

Wenn nicht halte kurz an, oder fahre rückwärts dann kommt er wieder raus, aber ich

denke das weisst du. (klug[BAD]) hihi....

Äh....nochwas, mein Wasserfass bewährt sich! Hätte nicht gedacht, dass ich soviel

Wasser verdränge!!!! Heisser Sommer!

Grüsse schreib ruhig mal per Mail, Freu mich, Fred
 
Hallo Fred,

ja, man verjagt sich zuerst schon. Dann kommt aber die analytische Phase.... was ist zu tun?

Letztlich muß man mit so etwas rechnen, wenn die Maschinen nicht nur in der Garage stehen.

Das Erlebnis Trecker ist auf dem Acker deutlich schöner als bei Strassenfahrten zu irgendwelchen Treffen.

Ich bin überaus froh, daß sich die Sache so geregelt hat.

Dein Badezimmer im Freien ist sicher ein Labsal für den hitzegeschundenen Körper.

Du mußt nur aufpassen, daß das Wasser nicht zu warm wird. :-)

Gruß

Jörg
 
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