Drehzahlmesser IHC 633/Blinker

Heiko633

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12 Oktober 2009
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Hallo in die Runde,
1. bei meinem IHC 633 ist wohl der Drehzahlmesser/das Traktormeter defekt.
Die Nadel springt hin und her und schlägt bei Halbgas bereits voll durch; der Stundenzähler läuft noch.
Frage: wie und wo wird das Ding eigentlich angetrieben (Welle/elektronisch);
Ist das Reparabel oder besser Einbau eines neuen...?
Wo kriegt man denn günstig ein Ersatzteil?

2. Beim Blinker geht regelmäßig die Sicherung kaputt, bei Anhängerbetrieb häufiger. Kann das am Relais liegen?

Danke und Gruss

Heiko
 
Hallo

ZU 1:

Der Traktormeter wird über eine Welle angetrieben, erstmal ausbauen und den Sitz der Welle überprüfen, den Traktormeter kann man zur Reperatur einschicken. (Vor dem Ausbau Batterie abklemmen).

Antriebswellen bekommt man beim Lama oder z.b ebay.

Zum einschicken des Traktormeters schau mal hier:

Traktormeter

Zu 2:

Das klingt nach einem Kurzschluß (blanke Kabel), könnte bei oder an der Steckdose nach hinten sein. Da es ja oft bei Anhängerbetrieb vorkommt.

Frank

P.S. Mit der funktion "Suche" kannst Du dir viele Fragen selbst beantworten, über diese Themen gibt es massig Material hier. /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
 
Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Das mit dem Prüfen der Welle werde ich machen, denke aber, wenn der Stundenzähler noch ordnungsgemäß läuft, müsste auch die Welle bzw. der Sitz der Welle noch in Ordnung sein....

Hab bei ebay ein Angebot für ein Traktormeter für 8,50 + MWst (Gebot) gesehen, habe den Anbieter angemailt, was sofortkaufen kosten würde, ich denk bei einem Preis in der Höhe + Versand lohnt sich kein Reparieren und einschicken.....
 
Hi,
der Traktormeter wird nicht unter 50€ weggehen, schätze ich.
Achte darauf, das er passend zu Deinem Traktor und Getriebe ist.
Es gibt min. 3 Getriebevarianten mit min. je zwei Endgeschwindigkeiten.
Dazu noch unterschiede je nach Bereifung.

Gruß Matthias
 
Hallo Heiko,
ich habe bei unserem 633 den Traktormeter demontiert. Ging gar nicht mehr. Aus zwei defekten habe ich dann ein funktionierendes Instrument gemacht.

Wenn der Stundenanzeiger noch funktioniert ist Winkeltrieb, Antriebswelle und Schneckengetriebe wohl ok.

Die Nadel wird nicht direkt angetrieben, sondern durch ein von einem drehenden Magneten erzeugten Magnetfeld. Auf dem folgenden Foto sieht man die Rückseite der "Nadel". Diese Einheit wird über den Magneten gestülpt und ist dann nur über ein Magnetfeld mit der Antriebswelle verbunden.

In deinem Fall könnte ich mir vorstellen, das Rost, der ja magnetisch leitend ist, nun zeitweise eine direkte Verbindung zur Nadel herstellt und für das zappeln verantwortlich ist.

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Hier sieht man beide Teile zusammen gesteckt.

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Wenn Du Wert auf die genaue Umdrehungszahl legst, wirst Du wohl über eine professtionelle Überholung nicht drum herum kommen. Das Teil ist dann aber so gut wie neu. Es wird dann entmagnetisiert und wieder magnetisiert und eine passende Rückholfeder eingebaut. Hier im Forum gibt es auch entsprechende Adressen. Am besten mal ein paar davon anrufen.

Aber wenn‘s nicht so drauf ankommt, würde ich das Teil selbst demontieren und nachsehen, zumal die Rückholfeder der Nadel eine Überbeanspruchung sicher auch nicht allzu lange mitmacht. Wenn die kaputt ist, ist die Nadel immer am Rechtsanschlag.

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen?

Viel Erfolg
Gruß
Maddin
 
Hallo Maddin,

danke für die ausführlichen Hinweise...

..habe vorerst mal die Antriebswelle abgemacht, damit da nicht noch mehr kaputt gehen kann..

..wie bekomme ich denn das Traktormeter geöffnet??

Danke und Gruss

Johannes
 
Hallo Johannes,

gerne antworte ich auf die Frage:
..wie bekomme ich denn das Traktormeter geöffnet??


  • 1. mit viel Geduld und
    2. ganz ganz vorsichtig /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
    3. das Traktormeter umdrehen und mit einem Schraubendreher den Chromring Stück für Stück vorsichtig aufbiegen. Es entstehen dabei aber sehr schnell kleine Macken und Vorsicht, wenn Du abrutscht ist die Verletzungsgefahr sehr groß!
So wie oben beschrieben hab ich es gemacht.

Das Nächstemal würde ich Folgendes probieren:

Traktormeter umdrehen und mit einer oder zwei kleinen Schraubzwingen am Tisch befestigen. Dann einen Schraubendreher oder ein anderen keiliges Werkzeug mit einem kleinen Hämmerchen am bzw. unter dem Chromring entlangtreiben. Ich versprech mir davon weniger Macken und eine geringere Verletzungsgefahr.

Der Zusammenbau lässt sich ganz gut durchführen, wenn das Traktormeter mit Schraubzwingen ganz leicht unter Druck gesetzt und der Chromring dann wieder vorsichtig um den Rand "getickert" wird. Beim Öffnen kommt man so eventuell auch leichter mit seinem Keil unter den Ring.

MfG
Maddin

PS: bei ebay ist neulich ein Original für ca 128,- Euro weggegangen. www.oldtimer-jehle.de bietet welche für 99,- Euro an, allerdings noch nicht für den 633.
 
Hallo,

danke für die Tipps.

Werde mal sehen, was sich mache; habe mittlerweile Adressen von Firmen, die die Dinger Instandsetzen - erste Angebote (ohne dass die das Ding gesehen haben) liegen zwischen 100 - 150,-- €.
Ich befürchte, wenn ich das Ding selber aufmache, der dann nciht mehr ganz Wasser-/Feuchtigkeitsdicht ist..

Bei ebay die Angebote habe ich auch gesehen, habe auch einen Lieferanten, der Nachbau-Neutraktormeter vertreibt...

schönen Gruss

H.
 
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