Druckprüfungen per Manometer

Matthias-IH353

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56368 Katzenelnbogen
Hallo,

ich habe auch mal ne technische Frage.

Also, bei den Direkteinspritzern z.B D-155 kann man ja oben an den Düsenstöcken, die in den Block geschraubt sind, ne Schraube rausdrehen. Wenn ich dort einen kleinen Druckschlauch anbringe und mit einem Druckmanometer verbinde, müsste ich ja ganz bequem den Einspritzdruck passend zu jedem Zylinder messen können nehme ich mal an.

falls das so funktioniert, reicht da ein Manometer mit einem anzeigbaren Skalenbreich bis 40 bar aus.

Ich hab nämlich noch ein fast neues, was mit der Einspritzpumpe unseres alten Weishaupt Ölbrenners verbunden war.

Danke und Grüße an alle

Matthias
 
Ein Manometer bis 40 Bar wird dir nicht reichen weil die Einspritzdüse einen Öffnungsdruck von ca 180 bar hatt (weiß aber nicht ob die 180 bar stimmen) da reicht das Manometer auf keinen Fall aus ich würde dir auch empfelen wenn du dich nicht richtig auskennst nichts an der Einspritzanlage zu machen.
 
Also, ich habe nicht vor, an der Einspritzanlage etwas zu verstellen. Die steht auf Standardwerte ein und das bleibt auch so.

Hintergrund meiner Frage ist eigentlich folgender.

Es wurde schon in diversen Beiträgen von Drücken in den Zylindern etc. geschrieben, deren Gleichheit ( niedrige Differenz untereinander) und geringe Abweichung vom Referenzwert einen Aufschluss über den Verschleiß der Maschine geben soll.

Da das ein Part ist, wo ich mich überhaupt nicht auskenne, wollte ich wissen, mit welcher Prüftechnik das realisiert wird und an welche Motoreinrichtungen man sie anschließt.
 
Du willst eine Kompresions Messung machen wenn ich das jetzt richtig verstanden habe? Dazu must du die Einspritzdüsen ausbauen dann brauchst du so eine eine art Einspritzdüse ohne Düseneinsatz damit der Zylinder wieder dicht verschlossen ist und dazu brauchst du noch ein Spezielles Manometer mit Rückschlagventil dann kannst du die Kompesion messen. Ich an deiner stelle würde eine Düse ausbauen und zu deinem Händler des Vertrauens fahren und ihn Fragen ob er dir das Prüfgerät gibt.
 
Hallo Matthias,

so kannst du auf keinen Fall den Öffnungsdruck der Einspritzdüsen messen.

Den Anschluss den du meinst ist nähmlich die Leckleitung der Einspritzdüse (Sekundärseite). Man muss schon die Einspritzdüse samt Düsenstock ganz ausbauen und mit einem Düsentestgerät abdrücken. Nach meinen Unterlagen soll der Druck so um die 205 bar (353 bis 1046)liegen. Wie die Düsen eingestellt werden steht im Werkstatthandbuch für den Motor. Der Komprossionsdruck wird wie schon gesagt mit einem umgebauten Düsenstock gemessen an dem ein Manometer angeschlossen wird. Hier sollten die einzelnen Zylinder nicht zu große Abweichungen zueinander haben. Der Druck sollte bei etwa 22 bar liegen.
 
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