Einspritzdüsen ersetzen 856XL

Florian IHC

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58802 Balve
Moin,

ich habe vor bei meinem 856XL die Einspritzdüsen zu ersetzten. Damit ich keine blöden Überraschungen habe wollte mich einmal vergewissern welches Material ich benötige.

- Bosch Düsen DLLA150S815

- Hitzeschutzhülsen 3132028R1

- Dichtring 717203R1

und eventuell die Rücklaufschläuche zwischen den Düsen.

Nun ist es ja so, dass die Düsen eingestellt werden können/ müssen. Ist das wenn man die Düse erneuert zwingend erforderlich oder ist durch den neuen Düsenkopf der Verschleiß weitgehend behoben?

Ist sonst speziell etwas beim Ausbau der Düsen zu beachten bzw. hat jemand ein Auszug aus einem Werkstattbuch für mich, wo die Reperatur beschrieben ist?

Wenn ich die Düsen einstellen lassen muss, auf welchen Druck müssen diese eingestellt werden?

Mit freundlichen Grüßen

Florian

und noch einen schönen Sonntag
 
Hallo Florian, zunächst penible Sauberkeit walten lassen. Mit Pressluft um die Düsenstöcke alles reinigen. Düsenstöcke mit geignetem Werkzeug links und rechts drehen und aus der Kühlhülse herausziehen. Öffnung in der K-hülse verschließen, vorher natürlich Sauberkeit des Konus herstellen. Düsen zerlegen und alles in Diesel oder Bremsenreiniger säubern. Neue Düsen und Hitzeschutzhülsen montieren. Düsen müssen dann abgedrückt und eingestellt werden (248bar) Beim Einbau Rücklaufleitung Hohlschraube zum Ventildeckel LG vom Paylodoc.PS:siehe Anhangeup-1136772273-9d3b28da0dc69516624b6549d77baaa9-1572185484_big.webp
 
Hi, danke erstmal für die Anleitung und die Grafik.

Ist die Einspritzdüse zum Brennraum hin auch noch irgendwie mit einem Kupferring abgedichtet? Oder Dichte die Einspritzdüse rein über den Konus ab?

Der O-Ring Dichtet so wie ich das sehe nur den Düsenschaft nach oben ab.

Gruß Florian
 
Moin,

habe heute die Düsen ausgebaut, ging erstaunlich gut. Allerding war die vom letzten Zylinder am Schaft ganzschön rostig.

Die Dichringe, waren allerdings auch steinhart, dass dann feuchtigkeit an den Schaft der Injektoren kommt war dann wohl klar.

Die Düsenelemente habe ich dann alle mit nem Messingaufsatz für den Akkuschrauber gereinigt und zerlegt.

Alles gut gereinigt und die neuen Düsen eingesetzt. Morgen bringe ich die Düsen zum Lama zum abdrücken.

Ich fand es schon heftig, wie dreckig die Düsen waren, vorallem die Vorlaufleitung von oben zur Düse selbst, da kam richtig schwarzer Modder raus.

Da fand ich das schon heftig, dass der überhaupt so gut lief.

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Morgen gehts dann hoffentlich weiter, sodass ich am Dienstag wieder mit fahren kann. Ich muss mir nurnoch irgendein Aufsatz für den Akkuschrauber suchen, um den Sitz im Kopf zu reinigen.

Gruß Florian
 
Moin.

Ich habe einen mit WD40 getränkten Lappen in die Hülse vom Zylinderkopf gesteckt und einen Tag einwirken lassen. Danach konnte ich den Dreck einfach auswischen. Den Lappen hab ich einfach mit einem langen Schlitzschraubendreher in der Büchse gedreht, mit einem sauberen Lappen hinterher und gut war.

Gruß Jürgen
 
Hi,

Düsen sind jetzt verbaut, dass Abdrücken hat sich gelohnt, die schlechteste hat schon bei 180bar geöffnet. Jetzt sind alle auf ca 245bar eingestellt, so genau wie es eben geht.

Heute habe ich den Ih mal richtig warmgefahren, nen großen Unterschied merke ich jetzt nicht.

Nur er sägt jetzt im Leerlauf etwas, was aber auch daran liegen kann, dass ich den Gaszug richtig eingestellt habe, vorher ging der Hebel der ESP nicht ganz auf Standgasstellung zurück und lief im Leerlauf bei knapp 800 u/min. Jetzt nurnoch 650 u/min.

Bei nächster Gelegenheit wenn der Motor warm ist, drehe ich den Endanschlag mal etwas hoch, auf ca 700u/min, mal sehen ob das Sägen dann weg ist.

Das Sägen ist auch nur ganz minimal.

Gruß Florian 
 
Hi,

beim letzten Reinigen des Filtersiebes in der Förderpumpe, welches echt übel aussah, ist mir beim entlüften des Dieselfilters aufgefallen, dass dieser falsch angeschlossen ist/war. Ich denke da habe ich jetzt die Ursache, warum das Startverhalten nach und nach schlechter geworden ist, die Pumpe wird wohl in den letzten 500h ordentlich Dreck gepumpt haben.

Jedenfalls ist die Pumpe jetzt ausgebaut und beim Instandsetzer. Uns ist allerdings aufgefallen, dass der Förderbegin auf 6° vor OT eingestellt war und was aus unserer Sicht nicht richtig sein kann. Weiß einer, was die richtigen Einstellwerte für den DT239 sind?

Gruß Florian
 
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