Einstellung Seitenstabilisatoren Dreipunktaufhängung

!! Rubinrot !!

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Hallo zusammen,
Wenn ich die Seitenstabilisatoren in die obere Bohrung der Seitenhalter (an der Hinterachse) einsetze und so einstelle dass die Geräteschiene oder das Gerät zum einen Schleppermittig geführt und zum anderen horizontal starrgestellt ist bei voll ausgehobener Stellung der Unterlenker, habe ich ein frei arbeitendes Gerät bei abgesenkter Hydraulik und ein starrgestelltes bei ausgehobener Hydraulik für Straßenfahrt. So wie es sein soll. Will ich jetzt aber mein Arbeitsgerät über den gesamten Hubweg starrgestellt haben muss ich die Seitenstabilisatoren in die untere Bohrung der Seitenhalter einsetzen. Und genau das geht nicht weil dafür die Spindeln zu lang eingestellt sind. Stelle ich sie kürzer habe ich dann in der oberen Bohrung der Seitenhalter bei Vollaushub keine Starrstellung mehr. So muss ich entweder immer hin und her drehen beim Umstecken oder ich müsste für den kleinen Stecker im Seitenstabilisator jeweils eine weitere Bohrung setzten, was aber nicht möglich ist weil sich die Bohrungen dann überschneiden würden! Ich hoffe mal man kann verstehen was ich meine.
Wie handhabt ihr das bei euch?

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kann den Beitrag nicht finden. schon hier im Technik Forum?

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Hallo ,der beitrag wie folgt.
Frage zur Sinnhaftigkeit von Unterlenkerketten
und Seitenstreben . vom 16.12.2008
kannst unter suche eingeben hier im technik .
mfg
 
Hallo Thomas,

eingestellt wird ja auch, wenn die Streben im unteren Loch sind. Es passt, wenn du beide streben gleich eingestellt hast, d.H. gleich lang sind.

Du kannst auch jedes Gerät der Kat 2 zum einstellen nehmen. Ackerschine ist natürlich einfacher.
Hast du die Bolzen richtig drin?

Mach mal ein Bild von deiner Dreipunkt

Gruß
Norbert
 
Hallo,
habe den Beitrag gefunden.Danke.
was hier welchen Zweck hat und wozu man was einsetzt ist mir alles klar!

Die Ausführung mit Ketten und Seitenstreben ist an den CM-Schleppern vorhanden. Bei der A-, B-, C- und D-Familie gibt es die Seitenstabilisatoren, welche Kette und Strebe in einem sind! Sind diese in die untere Bohrung an der Hinterachse eingesetzt funktionieren sie als "Strebe", d.h. sie stellen die Unterlenker über den gesamten Hubweg seitlich starr. Sind sie in die obere Bohrung an der Hinterachse eingesetzt funktionieren sie wie die Kette an einem CM-Schlepper, d.h. sind die Unterlenker ganz oben dann sind sie seitlich starrgestellt, sind die Unterlenker unten sind sie seitlich frei beweglich, da sie ja dank der Teleskop-Ausführung länger werden können.

So: stelle ich jetzt meine Seitenstabilisatoren über das Gewinde so ein, dass sie in die untere Bohrung eingesetzt eine seitliche Starrstellung ermöglichen, sind sie für die obere Bohrung "zu kurz" bzw. stellen das Anbaugerät bei Vollaushub noch nicht starr. Stelle ich die Seitenstabilisatoren in der oberen Bohrung bei Vollaushub so ein dass sie das Anbaugerät starr stellen, sind sie zu lang wenn ich in die untere Bohrung wechsle.

Jetzt meine Frage: wenn ihr zwischen oberer und unterer Bohrung wechselt, weil ihr z.B. den Pflug, Grubber, Egge,... abhängt und den Düngerstreuer anhängt, wie geht ihr da vor??

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wie Bolzen richtig drin? Den kleinen Stecker am Seitenstabilisator lasse ich immer im gleichen Loch. Wie ich oben schon geschrieben habe könnte ich theoretisch auch eine weitere Bohrung für den kleinen Stecker setzen. Einmal für Obere Bohrung Hinterachse und einmal für Untere Bohrung Hinterachse, was aber praktisch nicht geht weil die Bohrungen so nahe beieinander liegen würden dass sie sich schon überschneiden!!

deshalb bleibt mir eigentlich nur die möglichkeit wenn ich umstecke zwischen oberer und unterer Bohrung Hinterachse am Gewinde nachzustellen. Probier´s mal bei dir aus ob sich´s da auch so verhält

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Hallo Thomas,

es ist was falsch bei dir, Ausprobieren brauch ich es nicht, da ich in meiner Ausbildung fast jeden Tag diese Einstellungen erledigt habe, bei Neuschleppern genauso wie bei Kundenmaschinen. Im unteren Loch einstellen und wenn z.B gepflügt wird kommen die Seitenstreben oben rein, dann hast du beim Arbeiten unten Freigang und oben im ausgehobenen Zustand Starr.
Haben viele Bauern nicht kapiert diese Einstellung.

Daher mach mal ein Foto.

kannst mir auch direkt senden: Norbert.Kleine@treckerfreunde.de

Gruß
Norbert
 
Hallo Thomas

Die obere Bohrung benutze ich nur zum Pflügen, bei allen anderen Arbeiten wird die untere Bohrung benutzt. Alle anderen Anbaugeräte brauchen keinen Freigang.

Die Stabilisatoren werden in der unteren Bohrung auf die richtige Breite eingestellt. Wenn du nun zum Pflügen in die obere Bohrung umsteckst, dann solltest du die Stabilisatoren nicht mehr verdrehen.

MfG Martin
 
Hallo Thomas,

habe dein Foto gesehen, ich kann da nichts falsche dran feststellen, außer der Ackerschiene.
Das ist eine Nachbau, halte diese doch mal an den Dreipunktbock deines Pfluges oder ähnliches. Kann es sein daß das Maß zwischen den Bolzen nicht übereinstimmt?

Dann solltest du die Einstellung mit einem Anbaugerät machen, oder besorge dir eine Original Ackerschiene, Vielleicht leiht sie dir auch einer.

Melde dich mal zurück

Gruß
Norbert
 
Hab beim D439 den Zylinderkopf komplett überholen lassen(neue Ventile,planschleifen,neue Düsen)
springt super an,läuft super
nach warmlaufen brennt nun die Oelkontrolle unter 800 Umdrehungen
was ist denn nun schon wieder

mfg
Arnold
 
Hallo Norbert, Hallo Martin,

Bild habt ihr gesehen, gut. Die Ackerschiene passt schon hat genau 825mm lichtes Maß also Kat.2 und stimmt exact mit den Anbaugeräten überein.

Jetzt zum Bild: So wie auf dem Bild habe ich meine Dreipunkt-Seitenstabilisatoren eingestellt. Eingesetzt in die untere Bohrung der Seitenhalter, kleiner Stecker beidseitig im gleichen Loch und dann die Gewinde-Spindeln so eingestellt dass die Ackerschiene Schleppermittig sitzt mit 1cm seitlichem Spiel (das ganze soll ja nicht in sich verspannt sein). Hebe ich jetzt voll aus habe ich immer noch 1cm Spiel über ganzen Hubweg. Logisch! Setze ich jetzt im voll ausgehobenen Zustand die Seitenstabilisatoren von der unteren in die obere Bohrung, ohne am Gewinde zu verdrehen, sollte ich doch theoretisch immer noch bei etwa 1cm seitlichem Spiel liegen. Habe ich aber nicht denn jetzt sind es 8-9cm!! Das müsste heisen es ist entweder nicht voll ausgehoben oder meine Hubstangen sind zu lang eingestellt. Richtig soweit oder? Habe nachkontrolliert: Es ist voll ausgehoben und meine Hubstangen sind laut Bedienungsanleitung 2cm zu lang! Habe sie um 2cm kürzer gedreht was aber lange nicht ausreicht. Kürzer geht auch nicht da ich sonst die Kreiselegge nicht mehr anhängen kann weil meine Unterlenker dann nicht weit genung nach unten gehen würden!

Jetzt meine Fragen: 1.wieviel Unterschied im seitlichen Spiel zwischen oberer und unterer Bohrung bei Vollaushub ist möglich/habt ihr? und 2. wo der kleine Stecker sitzt ist doch egal, kann ja theoretisch links in einem anderen Loch als rechts sitzen da man es ja beim Einstellen über´s Gewinde ausgleichen würde, oder nicht?

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Hallo ,
bei mir sitzen sie in der oberen bohrung,meine anbaugeräte Kat2
sind ausgehoben starr ,abgesenkt freigang für die bodenberarbeitung.
wechsele ich zur Kat 1 setze ich die kleinen bolzen rechts und
links 2,5 cm vor .
der 840 wurde mit Kat 2 ausgeliefert ,Kat 1 wurde neu gebohrt
somit muß ich für meinen gebrauch nichts vertrehen oder
groß da unten umstecken.
mfg karl
die unteren löcher waren bei mir (ackerbau)noch nie benutzt
 
Ich hab 19 Jahre mit nem 844 XLA gearbeitet und da wurde nie die Strebe umgehängt, egal welche Arbeit gemacht wurde. Man kann auch aus einer Mücke nen Elefanten machen....
 
Hallo.

Die Sache hat sich geklärt:
Ich habe mich gefragt warum die Seitenstabilisatoren überhaupt ein Gewinde zum verstellen haben? Die Antwort ist: weil die Hubstangen auch eines haben. Es ist zwar ein Grundeinstellmaß der Hubstangenlänge in der Schlepper-BTA angegeben, doch in der Praxis muss und somit kann diese eventuell auch geändert werden. Werden die Hubstangen länger/kürzer gestellt, müssen auch die Seitenstabilisatoren länger/kürzer gestellt werden um bei Vollaushub zur Anlage zu kommen, bedingt durch gewisse fest vorgegebene Größen in der Geometrie der Schlepper-Dreipunktaufhängung.

D.h. ich setzte grundsätzlich die Seitenstabilisatoren in die untere Bohrung ein und verdrehe diese bis meine Geräteschiene/mein Anbaugerät Schleppermittig geführt ist. Jetzt habe ich die seitliche Starrstellung über den gesamten Hubweg, da sich die Unterlenker und die Seitenstabilisatoren auf der gleichen Achse drehen. Hubstangenlänge ist hierbei völlig egal.
Setze ich die Seitenstabilisatoren jetzt in die obere Bohrung für Freigang bei abgesenkter und Starrstellung bei voll ausgehobener Hydraulik muss ich die Hubstangenlänge noch so anpassen (in meinem Fall kürzer drehen) dass bei Vollaushub starrgestellt ist. Denn die Hubstangenlänge ist für Starrstellung bei Vollaushub in oberer Bohrung von sämtlichen anderen Größen der Dreipunktgeometrie abhängig.

Um dies zu erreichen muss ich die Hubstangen aber auf die kürzeste Länge drehen, was wiederum einen sehr hohen Koppelpunkt ergibt. Jetzt muss ich entweder diesen hohen Koppelpunkt in Kauf nehmen (ist aber nicht möglich) oder den Kompromiss mit dem verdrehen der Seitenstabilisatoren beim Wechsel von unterer und oberer Bohrung eingehen (entspricht in meinem Fall 4 Umdrehungen).

Die Position der oberen Bohrung ist eventuell auch bewusst so gewählt worden um mögliche Schäden am Dreipunktgestänge zu vermeiden.

Vielen Dank an dieser Stelle an Achim "der Ackergaul" der mir mit Vergleichsmessungen geholfen hat.

PS: Verwirrt hat mich ganz einfach dass der Schlepper-BTA (1056XL also C-Familie) nicht zu entnehmen war dass die seitliche Starrstellung bei Vollaushub in oberer Bohrung mit der Grundeinstelllänge der Hubstangen nicht möglich ist. Vollaushub der Hydraulikanlage wurde nach WHB geprüft. Siehe Foto: Einmal Festanschlag und einmal Endabschaltung. Distanz soll 3-4mm.

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Gruß Thomas /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
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