Elektrische Leitungen verbinden ?

Also grundsätzlich gibt es kein Lötverbot für Kabelverbindungen im KFZ Bereich, das mal vorneweg. Oder ist hier jemand der Meinung das die Bauteile im Radio oder Navi auf der Platine aufgepresst sind?

Folgendes aus einem KFZ Forum übernommen:

Kann man das Ganze vielleicht so auf den Punkt bringen...

1. Beim Löten gibt es verschiedene Meinungen, wenn dann muss es richtig gemacht werden, dann kann es auch stabiler sein als andere Verbindungen: heisst z.B kein frei schwingendes/vibrierendes Kabel an einem festen Teil befestigen...

2. Wenn ich kein Lötgerät besitze und auf Nummer sicher gehen will, verwende ich einen isolierten Stossverbinder wie hier http://www.kabelschuhe-shop.de/Kabelschu…:::229_253.html (der gepresst wird) oder isolierte Flachstecker wie hier http://www.eap-elektrotechnik.de/de/wkz/seiten/zangen_unisolierte_flachsteckhuelsen.php

Gruss Klaus
 
problem mit den Lötverbindern ist aber bei leicht oxdierten kabeln das diese dann auch nicht weiterhelfen. 

Das richtige Löten ist der richtige weg zu einer festen verbindung. alles andere ist gebastelt. Bei manchen Verbindungen werden sogar Querschnitte der Litzen verändert, zu 99% ins negative und durch hohe Strömer werden dann die Verbindungen sehr heiss was zum Brand führen kann.

Lüsterklemmen werden nur von Bauern benutzt die ohnehin eine Ahnung vom Spannung und Strom haben und dann noch dazu die Litzen wie einen Besen einfügen in die Klemme. 

Lötkolben kostet 20Euro plus Lötzinn, dann bisschen üben und schon funktioniert das.

Immer wenn ich die klemmerei sehe greife ich zu meinem lieblingswerkzeug -> das steht dann KNIPEX drauf ;-)
 
IMHO ist,

Das einzig ware Verlöten und dann mit Selbestverschweißendem Schrumpfschlauch... Es Hat nur 1(!) Nachteil Laien und ca 97% der sogenannten Fachkräfte können es nicht, was dann auch gleichzeigig der Grund für die hohe Verbreitung irgendwelcher

Bastelverbinder mit diversen Quetsch Löt Schrumpf Steck Schraubverbindern ist!

alles gequetschte bietet potentiell das Risiko von eindringender Feuchtigkeit, außerdem lässt sich nicht feststellen ob das Kupfer sauber und damit leitfähig ist, es lassen sich also prinzipiell korrodierte Leitungen verquetschen....

...alles geschraubte löst sich mit der Zeit durch Temperatur- und Materialunterschiede... Bestes Beispiel sind Dolüklemmen, die kann man nach ein paar Jahren immer nachziehen, obwohl die sich nicht 1mm bewegt haben....

....Lötschrumpfverbinder sind an und für Sich ganz ok, es lässt sich die Qualität der Verbindung allerdings nicht prüfen, eine weite Streuung der Verbindungsqualität ist damit vorprogrammiert. Wenn dann nur bei neuen Leitungen, das minimiert das Risiko
 
Möchte hier auch noch eine Variante einbringen:

Habe viele Jahre KFZ-Elektrik auch an Nutzfahrzeugen instand gesetzt. Mein Favorit ist und bleibt der Flachstecker nicht isoliert und versilbert. Gibts für jeden brauchbaren Kabelquerschnitt . Sauber gequetscht in einem Steckergehäuse (männlich/ weiblich ) untergebracht ist das eine gute widerstandsarme Verbindung . Wenn man dann nach der Funktionsprüfung das ganze noch mit ein wenig Hohlraumversigelung bearbeitet ist das ganz gut haltbar.Man "sieht" wenn sich im Gehäuse Korrosion bildet, kommt zum Messen an den Kontakt ran und kann bei Änderungen gut arbeiten.  Zum Entfernen der Hohlraumversigelung nehme ich Bremsenreiniger dann gibts auch keine klebrigen Finger. Aber vorsicht Der Reiniger brennt wie Zunder. Also keinen Kurzschluß basteln.... Beim MB Trac wird diese Variante werksseitig eingesetzt und funktioniert wohl ganz gut

Gruß aus dem Süden der Republik.

 
 
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