Erfahrungen mit Kegelholzspalter

Paulus 1

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12 Februar 2013
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Hallo, 

da ich jetzt einen Kegelholzspalter von der Firma Posch bei meiner Oma entdeckt habe frage ich euch soll man 

mit soetwas in der heutigen Zeit noch arbeiten.

Hab noch nie mit einem Kegelholzspalter gearbeitet deshalb meine Frage , haben auch zurzeit kein Holz zum spalten.
 
Servus Paulus,

also ich habe im Internet beobachtet, dass diesbezüglich ein Aufwärtstrend festzustellen ist.

Ich konnte folgende Vorteile gegenüber einem Spalter aufmachen:

- Strom- bzw. Spritsparend, da die Spaltung allmählich von statten geht. Du rammst also keine Schneide durch ein Holz, sondern bohrst langsam mit einem Kegel in das Holz.

- es gibt kaum ein Holz, dass du nicht klein bekommst. Während es vorkommen kann, dass der Spalter aufgibt, kommt der Kegel ohne große Mühe durch.

- in Verbindung mit einem Bagger unschlagbar. Man kann dann sogar längeres Holz spalten, das zum Beispiel 3 bis 4 m lang ist.

Schau dir einfach ein paar Videos auf Youtube an, damit du dir ein Bild davon machen kannst.

Wie bei allen Dingen, gibt es Befürworter und welche die dagegen sind. Ich finde den Punkt mit dem Bagger klasse, allerdings muss dann wiederum der Bagger verfügbar sein.

Die Bedienung von Hand finde ich allerdings gewöhnungsbedürftig...

Grüße aus Bayern

Hannes
 
Hallo Paulus

Also Ich habe einen Kegelspalter Von Farmi,und bin sehr Zurieden

mit dem Teil .

Gib mal Kegelspalter als Suchbegriff hier ein und du wirst viele Meinungen

Finden. Der Farmi Spalter hat Eine Vorrichtung womit du das Holz in den

Kegel Drückst und es ist Gleichzeitig ein Schutz.

Gib mal Farmi Kegelspalter bei Google ein, die Bilder die du sehen kannst

ist der Spalter den ich Gekauft Habe.

Mfg  Frank
 
oh määähn , ein kegelholzspalter... das sind die totaaal abgefahrenen geräte, die früher immer an den kreissägen montiert waren.

also, man nimmt einen gaanz knorrigen holzblock und schiebt ihn GANZ vorsichtig gegen das sich schön schnell drehende kegelspaltteil, dann fliegt einem die ganze s.heisse um die ohren und man muss ins kreiskrankenhaus zum nähen, kennst du nähen?

am besten du besorgst dir beim arbeitsamt einen billigen mitarbeiter, flüchtlinge sollen ja bald schon für 4 euro pro stunde arbeiten dürfen, meldest den kollegen ordentlich an und lernst ihn gründlich ( nur theoretischer unterricht ) mit dem spaltkeil ein, kannst ja bisserl Englisch -oder?

müsstest halt aufpassen das der arbeitslose nachbar frants, der eigentlich nur für 13 euro arbeiten möchte nicht böse wird, weil du ihn nicht eingestellt hast.....wenn dem billigarbeiter mbassa mwangonuko dann der ganze mist um die ohren gefahren ist, musst du halt nur noch die maschine mit dem spaltkeil verstecken, wegen der berufsgenossenschaft und so,..... und ordentlich froh sein, dass du’s nicht wirklich selber ausprobiert hast

AMEN  

kann dich auch gerne persönlich beraten, kostet aber dann auch..   
 
Moin, also Kegelspalter am Bagger ist sicher eine andere Liga als der Posch für hintern Schlepper. Ich habe hier auch noch einen von meinem Vater den ich gerne loswerden will weil es mir (seit ich Nachwuchs habe) zu gefährlich ist.

Selbst wenn du da nur nen 20 PS Schlepper davor hängst... wenn du da mit dem Pulli oder Jackenärmel dran kommst ist wohl das günstigste was passieren kann das die Klamotten kaputt sind. Wenn du aber hochwertige Klamotten und Pech hast drehst du dich solange im Kreis bis der Diesel alle ist.

Wenn das Holz schon etwas trocken ist reißt es nicht schön und dann kann es auch durchaus mal passieren das man den Schlepper abwürgt (25er Deutz).

Wenn man versehentlich mal in einen Knoten fährt kann es passieren das das Holz garnicht reißt, dann würgst du den Schlepper ab und kannst auch noch den Spaltkegel mit Motorsäge, Spalthammer und Keilen aus dem Meterstück befreien.

Mein Vater hat mal frisches Fichtenholz gespalten, da hat sich dann ein Knoten zwischen Spaltkegel und das umliegende Schutzrohr gezogen. Ergebnis war das bevor der 25er Deutz ausging die 34mm Welle die den Kegel aufnimmt verbogen war.

Wenn du schönes, frisches Buchenstammholz ohne Äste hast kannst du nicht schneller spalten, aber ansonsten ziehe ich einen hydraulischen Spalter immer vor.

Großer Vorteil ist der recht günstige Anschaffungspreis.
 
hallo, 

ich habe auch einen posch Kegelspalter nutze ihn nur für dünnes Holz bis 30 cm da sonst ohne Stammheber zu umständlich , aber Fichtenholz geht auch darf halt nicht ganz frisch sein . Und zum eigenen schutz nur enganliegende Kleidung tragen 

gruss Daniel 
 
ich bin mit meinem Kegelspalter sehr zufrieden. Er ist wesentlich schneller als ein Hydraulikspalter, weil man nicht warten muss, bis die Hydraulik auf und ab fährt.

Allerdings muss man sich bewusst sein, dass das Gefährdungspotenzial wegen der Roatation sehr hoch ist. Meiner ist mit einer Klauenkupplung ausgerüstet, mit der die Rotation bei Gefahr schlagartig unterbrochen werden kann.

 
 
Hallo, die meisten haben es schon richtig beschrieben. Gerade die alten Dinger sind hochgefährlich. Nicht nur wegen dem Drehmoment mit dem Holz, sondern die Spitze des Kegels an sich. Einmal abgerutscht und egal welches Körperteil, das Blut läuft in Strömen. Nicht umsonst ist das Schimpfwort "Witwenmacher". Die alten Dinger haben auch keine Zulassung durch die Genossenschaft. Ich sage "Finger weg" von den Teilen. Am Bagger mit genug Abstand zu Personen sicher kein Problem.

Gruß Klaus
 
Danke für eure Antworten. Wenn ich mir nen Kegelspalter zulegen sollte dann wird der mit Kran und Greifer bedient. Von Hand würde ich nie das Holz in den Kegel drücken da es wirklich ziehmlich gefährlich is.

MFG Stefan
 
Bei bedarf nutze ich auch noch ein Kegelspalter, wenn man ein paar Sachen beachtet kann man die Gefahr senken aber nicht ausschließen.

Ein Paar Regel sollte man BEACHTEN

1.) Keine Hektik

2.) Enge anliegende Kleidung tragen.

3.) Keine Veränderung an der Maschine vornehmen

4.) Kein Alkohl und Drogen

5.) Keine Starke Medikamente nehmen

Die Punkte kann man weiter führen.

Passieren kann immer was selbst beim Hydraulikspalter, da habe ich schon genug Sachen gesehen die gerade noch gut aus gingen und das nicht nur bei anderen sonder auch bei

mir.

Bedienung von Maschinen ist immer mit Gefahren verbunden.

Gruß Andreas

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Bei Rechtschreibfehlern fragen sie ihren Arzt oder Apotheker.
 
Moin,

bei einem Kegelspalter ohne "Notausschaltung" ist wirklich eine ordentlich Portion Vorsicht geboten. Wenn er schon mit einer Kupplung versehen ist, macht es die Sache schon wesentlich weniger gefährlich. Umsichtig umgehen muß man mit vielem, auch eine Axt, eine Kreis- oder Kettensäge... können böse Verletzungen verursachen, man muß eben auch damit gewissenhaft hantieren. ...und eine Gelenkwelle mit passender Sternratsche oder Reibscheibenkupplung ist bei so einem Gerät sicher von Vorteil.

Zum Kegelspalter am Bagger kann ich nur sagen, daß ich meinen niiiiiiieeeeee mehr hergeben werde! Damit mache ich alles Holz soweit klein, daß ich es bequem unter den Hydraulikspalter stellen kann, ohne mich abmühen zu müssen. Geniale Kombination!

Grüße

Holger
 
Hallo Andreas 

Du hast es auf den Punkt gebracht ein sicherer stand für 

Mann und Maschine sei noch zu erwähnen.

Ich hab genau den gleichen Spalter ist ein Farmi und 

durch die Wippe hinten find ich ihn Sicher.

Grüße Frank
 
Ich hole dieses Thema mal wieder hoch weil für uns evtl. auch ein Kegelspalter für den Bagger in Frage kommt.

Wir haben einen ATLAS Bagger und überlegen, uns einen Keglespalter dafür anzuschaffen. Wir haben zwar einen BGU-Spalter (ohne Winde) hinter dem Schlepper, aber es fällt doch teilweise echt schwer, die relativ schweren Meter-Stämme in den Spalter zu stellen. Folgende Zweifel haben wir noch am Kegelspalter:

  • die Baumstämme müssen am Stück aus dem Wald herausgezogen und dort in Meterstücke zersägt werden, da der Mobil-Bagger (16t) zu groß ist, um in den Wald zu fahren. Und am Waldrand ist manchmal keine Möglichkeit zu fahren da dort bestellter Acker oder zu weicher Boden für den schweren Bagger sind.
  • In Videos ist zu sehen, dass beim Spalten mit dem Kegelspalter, das Holz immer sehr faserig gespalten wird. Es franst aus. Es splittert. Beim BGU-Spalter gleitet der Keil 5cm in den Stamm, es mach "Knack" und die gespaltenen Holzteile sind ganz glatt. Oder sind das in den Videos zufällig immer nur Pappeln?
Oder wäre ein Kran-Spalter dem Kegelspalter am Bagger vorzuziehen?

Hier zwei Videos. Das erste Video zeigt einen Kegelspalter am Bagger, das zweite Video einen ATLAS Bagger mit Kran-Spalter.

https://www.youtube.com/watch?v=xf1WSPIqFB0

https://www.youtube.com/watch?v=cIGtuCoLCnE 
 
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