Erfahrungen Woodbags oder IBC Lagerung

Grenzgaenger FR/DE

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57720 Obergailbach
Hallo ihr Holzmacher

Ich bin am überlegen meine Holzlagerung etwas umzustellen.

Zur Zeit habe ich einen Unterstand wo ich mein Holz mit einer Überdachung Lagere das reicht auch für einen Winter, jetzt möchte ich aber etwas vorarbeiten für ein zweites Jahr und das Holz so lagern das ich es mit dem Frontlader an die Garage liefern kann und dann mit einem Rollbrett hineinschieben kann.

Am WE habe ich diese Woodbags gesehen.

http://brennholz.at/woodbags/

https://www.youtube.com/watch?v=jj4YVNVfFoo

Diese wären UV stabil und man kann sie auf einer Palette Lagern.

Eine weitere Alternative wären die IBC Paletten die gibt es auch schon recht Günstig gebraucht.

Würde gerne mal wissen wie euere Erfahrungen hier sind.

Bei Amazon habe ich mir mal 5St. bestellt um das mal zu testen.

Gruß

Daniel 
 
Hallo,

wir lagern mittlerweile auch einen Teil in IBC Containern. In der Anschaffung sind die recht teuer (15-20€ pro Stück). Ich würde aber auf jeden Fall welche auch Metall/Kunststoff ohne Holzpalette nehmen. Lassen sich sehr gut händeln.

Gruß
 
Moin,

ich habe Holzbags von Ixkes verwendet. Insgesamt habe ich ca. 30 Stück davon eingesetzt. Meine Erfahrungen damit sind gemischt; folgend deshalb ein paar Erfahrungen dazu.

Da ich nur 50 cm Holzscheite benötige, sind die Säcke dafür nur suboptimal einzusetzen. Auch wenn anderes propagiert wird, ist ein Befüllen nur dann effizient, wenn diese mit den Holzscheiten von Hand gepackt werden. Ansonsten passt da nicht mal ansatzweise die Menge rein, die rein sollte. Von Hand gepackt passen fast 50% mehr rein!!! Bei kleineren Längen kann ich mir aber vorstellen, das es deutlich besser funktioniert.

Das Ausladen bei den 50er Scheiten muss auch von Hand geschehen; den Sack an den Schlaufen zu entleeren, wird auch hier nur mit den kurzen Längen funktionieren. Ob dabei aber Schäden entstehen und das Gewebe reißt, kann ich - aufgrund der bei uns durchgeführten händischen Entleerung - nicht näher erläutern.

Die Trocknung in den Säcken ist problemlos und gut. Eine Abdeckung von oben ist natürlich besser, wobei hier aber unbedingt auf eine gute Plane geachtet werden sollte. Die Billigplanen sind schrott und nach spätestens 2 Jahren vollkommen im Eimer. Also wenn Abdeckung, dann nur mit Blechen oder den dicken LKW-Planen.

*****

Die IBC-Kisten haben den großen Nachteil, das diese leer den gleichen Platz wegnehmen wie voll. Den Vorteil haben die Säcke definitiv - wenn leer, dann zusammenfalten und fertig.

Gruss Micha
 
Hallo Daniel,

mit den IBC-Boxen habe ich die letzten Jahre hantiert und eine geteilte Meinung dazu.

Positv: Man kann von der Säge gleich in die Kiste werfen oder befördern lassen und dann den Rest mit dem FL und einem Rollbret oder Hubwagen erledigen. Frisches Holz trocknet auch sehr gut in ordentlich abgedeckten Boxen (der Ausführung von Micha kann ich nur zustimmen). So war auch mein Plan.

Negativ ist (in meinem Fall): Da ich aber nicht genügend Platz habe, musten die Scheite (33 cm) in den Kisten wieder aufgesetzt werden, damit mehr (erheblich) rein passt. Das ist aber wieder viel zu umständlich. Und die Entnahme aus der Kiste, wenn sie halb leer/voll ist, gefällt mir dann auch nicht mehr so gut. Daher werde ich mein System etwas umstellen.

Ich werde mir wohl ein paar Kisten machen, die man auf einer Seite etwa in halber Höhe öffnen kann.

Wenn du kein Platzproblem hast, scheint die Lösung mit den Säcken keine schlechte zu sein.

Gruß
Michael
 
Hallo

Wir haben mit den Wood Bag´s keine gute erfahrung gemacht.

Das Holz fing darin an zu schimmeln.

Wir verwenden jetzt Raschelsäcke welche wir auf Einwegpaletten setzten.

Ist für uns das billigste und gut zu Händeln. Sack kostet da um die 1,80€ bei abnahme von 100 Stk.

www.raschelsack.de/palettennetze_138_x_192__fuer_europaletten.php?v=n180

Netzte sind leider nur einmal zu gebrauchen.

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Viele Grüße aus dem Westerwald
Thorsten
 
Hallo zusammen,

aus den o.g. Gründen bin ich auch wieder beim Holzbündeln gelandet. Das Entleeren von solchen Säcken und Boxen sollte man halt nicht vergessen; das ist ein ganz wesentlicher Aspekt.

Da man aber die eigene Situation nicht auch auf andere konsequent übertragen kann, muss das jeder für sich selbst entscheiden. Ich kenne nicht deinen Holzverbrauch pro Jahr bzw. wie du letztlich heizt. Im ersten Moment hört sich das alles toll an, aber die Gegebenheiten vor Ort spielen einfach die größte Rolle.

Bei uns hat es mit den Säcken und den Boxen einfach keinen Sinn gemacht; ich habe die verschiedenen Systeme ebenfalls getestet und mir meine Meinung daraus gebildet. Das Bündeln hat den großen Vorteil, das man große Mengen Holz OHNE eine spezielle Verpackung lagern und bewegen kann. Ich bündel 1 m Stücke in 1 rm Bündel; wenn alles über 2 Jahre getrocknet ist, fahre ich die Bündel zur Säge und schneide die Scheite einmal durch. Das Ganze passiert im Sommer. Per Förderband geht es dann einen luftigen Schuppen, von wo ich es dann in den Keller bringen und verheize.

Unser Brennholz decke ich nicht mehr ab; der Effekt ist relativ gering und die Trocknung kann auch so erfolgen => das haben auch verschiedenste Messungen und Analysen bereits ergeben. Und wie bereits geschrieben: die billigen Planen sind wirklich billig und nix wert.

Gruss Micha
 
Moin,

mit Gitterboxen von IBC Containern habe ich auch gemischte Erfahrungen, mein Problem , oder besser das was ich negativ dabei sehe das beim Befüllen schon der ein oder andere Scheit durch das Gitter rutscht

Dann ist das entnehmen auch nicht die reine Freude, Mann oder Frau muss sich wenn die Gitterbox fast leer ist sehr weit in die Box beugen

Verladen und stapeln lassen sich die Boxen sehr gut und auch der Transport geht klasse



Holz trocknet über die Längsfaser, und ich habe mit aufgestapelten Meterstücken sehr gut Erfahrungen gemacht, das Holz trocknet viel schneller als früher als wir das Holz auf Ofenlänge geschnitten hatten und in rundgebogenen Baustahlmatten gelagert und getrocknet haben

Das hier auch schon beschriebene Bündel war mir zu teuer und zu aufwendig, ich wollte nicht jedes mal die Bänder zum „bündeln“ kaufen müssen, und mir ging es auch gegen den Strich die Bänder nach einmaligen Gebrauch wegwerfen zu müssen

Für den Job haben sich bei mir die bekannten Europaletten als richtig gut erwiesen, und da kaufe ich einmal eine Palette und die Rohre die als „Rungen“ dienen und danach ist kein weiterer Invest mehr nötig und es wird kein Müll in Form von Bändern zum „bündel“ produziert

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Wenn das Holz trocken ist schneide ich es auf Ofenlänge (miitlerweile nur noch 20 cm lang) lagere es dann in normalen BigBags, die sind 100x100x140

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An den BigBags entsteht auch Verschleiß, das reißt auch schon mal einer, ich glaube ich habe solange wie ich das jetzt so mache, 2 oder 3 BigBags verschlissen

Die BigBags gab es umsonst, ursprünglich war da Kartoffelstärke drin
 
Hallo Ralf,

für die Bündel nutze ich die Kunststoffbänder, die beim Pressen von Quaderballen benutzt werden und nach dem Aufschneiden der Ballen anfallen. Also ein Abfallprodukt, das ich nochmals recycle. Invest = 0. Um die Bündel stramm zu bekommen, stecke ich ein kleinen fingerdicken Ast zwischen die Bänder, drehen diesen, spanne so das Band und verknote dann mit dem Bandende den Ast; ohne eine spezielle Vorrichtung oder ähnliches.

Pro Bündel benötige ich 4 Bänder, da ich diese doppelt um das Bündel ziehe. Mit einer Aufnahme (bei mir eine einfache Kette) können die Bündel ohne Probleme an den Bändern angehoben und transportiert werden.

Das Gestell zum Bündeln habe ich aus Schrottresten gebaut. Ganz einfacher Eigenbau, der auch von Hand aufgrund des leichten Gewichts bewegt werden kann.

Gruss Micha
 
Hallo,

Ich habe außerdem recht gute Erfahrungen mit Baustahlmatten auf 2 Europaletten gemacht. Man nimmt die Baustahlmatte und befestigt sie auf 2 Europaletten. Das lässt sich nachher allerdings nicht mehr toll fahren. Ein Bekannter hat dafür eine lange Paltettengabel im Heckhubwerk und spannt es zusätlich noch mit einem Spanngurt. Ist allerdings nur für kurze Strecken geeignet, da eben instabil.

Gruß
 
Hallo,

ich benutze seit 3 Jahren die Holzbags von Ixkes 1,00 x 1,00 x 1,60m.

Säge die abgelagerten und gespaltenen 1m Stücke auf 25cm.

Mit dem Förderband dann direkt in die Säcke und verlade diese dann

mit einem Staplermast am Dreipunkt.

Die Säcke haben voll ein Gewicht von 650 - 700 Kg.

Bin sehr zufrieden damit.

Entleert werden sie mit der Hand.

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Gruß

Andi
 
Hallo

Danke für euere Einschätzungen und Erfahrungen die ihr schon gesammelt habt.

Es  spielt natürlich eine Grosse Rolle wie man das Holz im Wald schon macht, ich z.B. schneide im Wald schon gleich 50 längen ab und will sie dieses Jahr das erste mal mit meinem

Spalter selbst spalten. Dieser hat eine Ablage wo das  Hoz so ca.1m höhe nach dem Spalten liegt, in meiner Vorstellung will ich das dann dort abgreiffen und in den Sack legen.

Danach auf meinem Grundstück so lagern das ich im Winter auch bei extremem Wetter ran komme.

Im Sommer leichter Wetterschutz und dann ab Herbst etwas Robusteres.

Das entlehren würde ich immer direckt bei mir in der Garage machen (wo der Vergasser steht) wenn es gebraucht wird also nicht rauschütten sondern einfach herausnehmen.

Na ja mal sehen werde bald mal testen wenn Wetter ist zum Spalten.

Gruß

Daniel

 
 
Moin,

das hört sich doch erstmal schon durchdacht an.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Holz deutlich besser und effizienter verbrannt wird, wenn es für einige Zeit noch trocken unter einem richtigen Dach gelagert wird. Ob im Sack oder lose spielt hierbei eigentlich keine Rolle. Als wir den Sack direkt vom Lagerplatz zur Heizung gebracht und dort geleert haben, konnte man beim Verheizen merken, das an den Stirnflächen immernoch Feuchtigkeit ausgetreten ist; und darunter leidet dann der Ofen und die Effizienz vom Holzeinsatz. Seit dem wir wieder unter Dach das Holz lagern, ist dies nicht mehr aufgetreten.

Gruss Micha
 
Hallo Micha

Das kann ich mir gut vorstellen.

Ich finde die Lösung von Andi sehr gut mit der Lagerung, aber wer hat schon solche möglichkeiten.

Bei mir ist es halt so das ich zur Zeit durch Sturmschaden 6 Buchen liegen habe und dies klein schneiden muss bevor sie beine bekommen.

Die menge übersteigt aber meine jetzige Lagerkapazität in meinem Unterstand da lege ich die Scheiten locker hinein und habe ein Trapetzblechdach neben meinem Wohnhaus.

Die Mehrmenge möchte ich in den Woodbags lagern und sie erst übernächsten Winter dann verbrennen.

na ja mal sehen wie es Funktioniert mache mal ein paar Bilder.

Gruß

Daniel
 
Hallo, 

ich hab das ganze Holz aufgestapelt in 1 m Längen und schneide es dann in große Gitterboxen die in der Scheune eingelagert werden 

die kann ich mit‘m Frondlader gut bewegen . 

Gruss Daniel 
 
Hallo Zusammen

Witzig wenn man nochmal so die alten Berichte durch geht.

Hat alles nicht so geklappt wie ich geschrieben hatte seit diesem Jahr fange ich jetzt erst an mit dem Lagern in IBC-Kisten, es klappt einfach nicht so wie ich möchte

einen Forat anzulegen es ist immer etwas anderes.

Muss aber sagen die IBC-Kisten habe ich günstig bekommen habe jetzt berst mal 16 Stück und hoffe das ich noch ein paar bekomme.

Das Spalten und einlegen klappt alles so wie ich es mir gedacht habe , ich lagere es jetzt vorerst mal in  einer Halle bis das Heu kommt dann müssen die Kisten raus.

Was mir nicht so gefällt ist der Transport mein Grundstück hat Hanglage und wenn die Kisten voll sind und ich fahre quer zum Hang ist mir schon eine umgekippt, muss sie mit spanngurt sichern.

Gruß

Daniel
 
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