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clem1971
Die nach Ral definierten Farben (
www.ral.de ) sind eindeutig, die Herstellung allerdings schwankt stark nach Hersteller.
Die Farbe enthält, je nach Definition, eine bestimmte Menge Farbpigmente, die zu einem Tägermaterial (Verdünner, Wasser, Kunstharz etc.) gemischt wird.
Jetzt sind hier schon 2 Produktionsprozesse vorhanden, die mit genehmigten Toleranzen arbeiten.
Zum einen die Herstellung der Farbpigmente, zum anderen das Mischen der Pigmente mit demTrägermaterial.
Der 3. Schritt ist dann die Weiterverarbeitung beim Maschinenhersteller, z.B. : bei IHC.
Hier muss der vom Farbenlieferant gelieferte Lack noch vorbereitet werden,
also aufmischen, evtl. noch mal verdünnen, damit er durch die Lackiervorrichtung geht etc.
Dann kommt es darauf an, wie "dick" lackiert wird. Hier ist jedes Kilo weniger auf 100 oder 1000 Einheiten (also Bleche oder Motor oder Schlepper) bares Geld.
Das Gleiche gilt natürlich schon für die Herstellung des Lackes. Jedes Kilo weniger Farbpigmente im Rahmen der genehmigten Toleranzen ist auch hier bares Geld.
Dazu kommt die Umstellung der Lacke in den 1960er Jahren ohne Bleizusätze.
Es gibt genug Gründe, warum Lacke einer RAL-Spezifikation (hier RAL 3003) voneinander abweichen können.
Grüße
matbush