Flügelschargrubber umbauen

casi d-439

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2 Februar 2013
Beiträge
476
Ort
Niedersachsen, Landkreis Cloppenburg
Rufname
Casi
Technik
Wesseler WL12 Bj 1956
D219 Bj 1963
D439 Bj 1963
654 Bj 1973
844s Bj 1976
Maxxum5130 Bj 1993
CS130 Bj 2003
Hallo,

Der Flügelschargrubber von Kotte soll zum Tiefengrubber umgebaut werden.

Vorne drei Zinken, in der Mitte vier und dann kommen drei Paar Teller und zum

Schluß eine Rohrstabwalze.

Die Flügelschare sind durch Doppelherzschare ausgetauscht worden. Die Walze

durch eine Keilringwalze von Amazone. Nur die Teller müssen noch raus, da die

auf den Acker tiefe Rillen hinterlassen und die Keilringwalze diese nicht weg bekommt.

Meine Gedanken wären eine dritte Reihe Doppelherzschare oder doch besser

Großfederzinken oder die kleinen Federzinken aus einem Kultivator, die die Oberfläche

begradigen. Oder einfach ein Schleppbalken?

Über eure Meinungen würde ich mich sehr freuen!

Gruß Casi
 
Moin Casi 

Kannst du die Teller nicht in der Höhe verstellen. Ist bei meinem Lemken so und bei dem Becker den ich davor hatte auch. Die Doppelherzschare schmeißen ja auch nen Damm und d bin ich der Meinung das die Teller das am besten begradigen.

Gruß Uli 
 
Hallo,

die Teller sind schon auf höchste eingestellt, schmeißen aber trotzdem noch einen

flachen Graben. Darum bin ich damit im Moment nicht mit zufrieden!

Gruß Casi
 
Hallo

Eigenlich passt das alles nicht zusammen. Ein Flügelschargruber ist für flache Stoppelbearbeitung gedacht, somit müssen die Hohlscheiben nur eine bestimmte gleichmäßige Menge Erde auf der Arbeitsbreite verarbeiten. Wenn man den Flügelschargruber umbaut zu einen Tiefengruber, dann passen die Hohlscheiben nicht mehr zu dem Erdstrom und man wird keine vernünftige Erdablage mit den Hohkscheiben hinbekommen. Das haben schon mehrere versucht.

Tiefenlockerung und sofort eine fertiges Saatbeet in einem Arbeitsgang ist nicht ganz so einfach. Wie ist der Boden denn, geflügt, Strohstoppel, Maisstoppel, gefräßt oder ?

Am besten wäre eine dritte Reihe Doppelherzschare, es gibt oder gab von Kotte ja Tiefengruber mit Doppelherzscharen, die hatten auf 3 m 11 Stück  so das auch alles an Erde bewegt wurde weil diese enger standen. Dahinter war dann eine Rohrstabwalze zur Tiefenführung. Beim Flügelschargruber sind diese weiter auseinander weil die Flügel ja auch breiter sind.

Hinter der dritten Reihe müssen dann am besten zwei Reihen normale Gruberzinken verbaut werden, höhenverstellbar, um eine gleichmäßigere Oberfläche hin zu bekommen so das die Keilringwalze vernünftig arbeiten kann. 

Durch diese ganze Bauart kommt die Keilringwalze weiter nach hinten da gewisse Abstände berücksichtigt werden müssen wegen dem Erdstrom sonst fängt es an zu schieben.

Die Keilringwalze ist doch sehr schwer und die originalen Tragarme von dem Kotte Flügelschargruber werden dies nicht lange durch halten hier muß du stärkere verbauen.

MfG

Alwin
 
Hallo,

Danke Alwin, für die ausführliche Beschreibung. Dann werde ich als

dritte Reihe mal einen zweireihigen Rahmen anbringen mit normale Federzinken,

höhenverstellbar, und ausprobieren. Der Grubber wird jetzt auf sandigen Boden zur

Maislandbestellung eingesetzt anstatt den Pflug und später auf Getreidestoppel für

die Zwischenfrucht.

Gruß

Casi
 
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