Forstseilwinden - wozu?

Jochen4

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Hallo Leute

Ich habe mir gerade mal den Thread durchgelesen, in dem Erfahrungen über Forstseilwinden ausgetauscht werden.
Ich werbe seit 30 Jahren Holz in Norddeutschland. Jedes Jahr zwischen 40 und 50 Meter. Noch nie habe ich eine Seilwinde gebraucht. Und ich habe auch noch nie jemanden gesehen, der eine Seilwinde dabei hatte. Vor 4 Jahren hatte ein Mitwerber aus dem Nachbardorf sich eine Seilwinde gekauft weil er sie billig aus einem Nachlass bekommen konnte. Gebraucht hat er sie bis heute nicht. Jetzt meine Frage: wozu braucht man eine Seilwinde? Ausschließlich für Holz in bergigem Gelände? Sieht man deswegen keine Seilwinden in Norddeutschland? Oder gibt es sonst noch andere Gründe dafür, dass man sich eine Seilwinde kauft, die so viel kostet wie ein kleiner Schlepper?

Gruß Jochen
 
Also diese Frage kann ich von einem "Waldbauern" absolut nlcht nachvollziehen. Grund bei uns ist natürlich auch das bergige Gelände. Aber auch sonst. Bäume die in eine Richtung gezogen werden sollen in die man sie natürlicherweise nicht gefällt werden können. Teilweise auch die Sicherheit zu wissen das der Baum in eine bestimmte Richting fällt. Zeitersparnis weil ich keine Zeit mit Keilen verschwenden muss. Seil ran und los geht‘s. Gefällte Bäume von größerer Entfernung zum weiteren Rücken zum Schlepper ziehen und dabei Schäden im Bestand vermeiden weil ich nicht bis zum Baum fahren muss. 

Es gibt, denke ich, hunderte gute Gründe für eine Seilwinde. Ich fahre ohne nicht mehr los. Erst letztens dachte ich das es mal ohne geht. Baum gefällt und dann hat er sich in den Ästen einer großen Buche festgehangen. Ohne Winde hätte ich nur mit Mühe mit dem Schlepper hinfahren können mit großen Schäden. Mit Winde hab ich per Unlenkrolle den Baum eben unten weg gezogen so das er gefallen ist.
 
Ich zB habe mir vor einigen Jahren eine Tajfun 45 gekauft, und es war die beste Anschaffung im Zusammenhang mit Brennholz.

Ich habe keinen eigenen Wald, und bin dauf die umligenden Förster angewiesen.

Das Land Brandenburg hat fast alle Flächen hier in der Nähe "zertifiziert".

Das bedeutet, das hier keine mehr mit irgend einem Fahrzeug die Waldwege verlassen darf.

Ich habe nur die Möglichkeit die Bäume an Ort und Stelle kleinzuschneiden, und Stückchen für Stückchen zum Weg zu tragen.

Dabei wäre eine  Schubkarre das einzige möglich Hilfsmittel.

Alternative :

Die Bäume mit einer Forstwinde bis zum Weg zu ziehen, und sie dort aufzuarbeiten.

Dreimal darfst du raten, was die bequemere Art der Brennholzgewinnung ist.

Für mich ist eine Forstwinde ein absolutes MUSS !

Wer Bäume im Gebirge aus den Hängen holen will ist ohne Forstwinde ebenfalls aufgeschmissen.

Dein Frage war wohl als Gag gemeint, oder ohne vorherige Überlegung gestellt worden.

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Hallo,

ich finde die Frage nicht unbedingt unberechtigt. Vorweg, ich habe auch eine Forstwinde! Habe sie aber schon ca. 3 Jahre nicht mehr gebraucht. Verkauft wird die trotzdem nicht. Es kommt ja drauf an wie man Holz macht. Ich z.B. arbeite nur noch Polter auf, die am Wegesrand liegen. Bäume fällen darf man bei uns eh nicht mehr - ausser auf privat Grund. Und die Flächenlose überlasse ich gerne denen, die Zeit haben oder etwas im Wald spielen wollen. Ist nur meine Meinung.

Also wenn man keinen eigenen Wald hat und nur Polter aufarbeitet braucht man definitiv keine Winde!

@Jochen:
in welcher Form kaufst Du Dein Brennholz?

Viele Grüße

Tom
 
Wenn man nur (noch) Polterholz aufarbeiten darf, dann ist die Winde natürlich nicht erforderlich.

Zum Glück kann ich meine Bäume noch selber aus dem Bestand holen.

Ist ja auch eine  nicht unerhebliche Preisfrage. Ich hoffe das bleibt in "meinem" Revier noch lange so.

Ich benötige 60-80 Rm/Jahr, das will ich nicht vom Polter kaufen, und auch nicht von Hand raustragen.

Wer richtig Waldarbeit im Großen macht, hat bestimmt einen Rückewagen, der ist nun wieder für mich nicht erforderlich.

Jeder benötigt halt das was für seine Gegebenheiten angebracht ist.

Es gibt ja auch Leute/Forstbetriebe, die brauchen keine Winde, arbeiten dafür aber mit einen Helikopter. 

Eine Steigerung in der Ausstattung ist fast immer möglich, aber was man hat will man meist nicht wieder hergeben.

Haben ist immer besser als brauchen.

Gruß Jürgen / Jogi633
 
@Jochen:
in welcher Form kaufst Du Dein Brennholz?
Oha, ich weiß gar nicht, wie ausführlich ich darauf antworten soll. Ich sehe schon, dass hier viele doch ziemlich DIN-geprägt sind. Beeinflusst und gegängelt von DIN-Normen, Bestimmungen, Einschränkungen und weiteren Geißelungen.
Gängelungen wie nicht abseits der Wege fahren, Öl- bzw. Benzin-Diktat oder Sägeschein kenne ich nicht. Wir haben eigentlich immer irgendwelche Bauern in der Nähe, die froh sind, wenn sich mal jemand um deren Wald kümmert. Gestern gerade habe ich den hiesigen Förster mal gefragt, wie hier im Moment eigentlich die Preise liegen, denn es ist schon etwas länger her, dass wir uns über Preise einen Kopf machen mussten. Laut Auskunft des Försters liegen die Preise derzeit bei 20€/Meter, mit fallender Tendenz.
Wir fällen die Bäume, stapeln die gespaltenen Meterstücke, messen auf und rechnen dann ab. So wurde das bei uns immer schon gemacht. Wir haben aber auch einen kleinen eigenen Wald. Wir sind eigentlich auch gut ausgestattet mit

- D-324
- 644
- 844XL
- 1 Bauwagen (gut ausgestattet mit 2,75kW Stromerzeuger für die Gemütlichkeit während der Pausen und als Lager für Material im Wald)
- 3 Anhängern (8t 3-Seiten-Kipper auf 2 Achsen, 3-Seiten-Kipper auf einer Achse, JF AV5000 Miststreuer - natürlich wird das Streuwerk dann abgenommen)
- BGU Holzspalter für Zapfwelle
- 1 kleinem Holzspalter falls mal ein zu großes Stück "durchrutscht" (noch einer von den praktischen mit Fußbedienung, wo man die Hände frei hat)
- BGU Sägemaschine mit Förderband
- dann noch viel Kleinmaterial wie 6 Motorsägen (5 Dolmar, 1 Stihl), etliche Ketten, Seile, Kettenschärfgerät, Sappies usw, usw...

aaaaber... eben keine Seilwinde. Wie sehen einfach die Notwendigkeit nicht. Darum war mein Posting auch ganz und gar nicht "als Gag" gemeint, lieber Jürgen, sondern ich habe ganz einfach mal wissen wollen, warum viele nicht drauf verzichten können. Vielleicht hätte man mir ja auch gute Argumente geliefert (anstatt aufzufordern das Hirn einzuschalten), so dass ich mir auch eine Seilwinde gekauft hätte.
 
Beim fällen ist eine Winde ja schon eine große Erleichterung. Ein weiterer Unterschied ist: Du stapelst Meter auf und fährst es aus dem Wald. Dafür brauchst du ja eine Gasse zum hin fahren. Reinfahren darf ich in meinen Wald auch, aber ich möchte es teilweise nicht. Soll ja auch immer wider was wachsen. Holz fahre ich auch nicht Meterweise aus dem Wald. Bei mir wird alles an einem zentralen Platz gerückt und da in 4 Meter Stücken mit dem Frontlader verladen. Was in den SpaltAutomaten passt kommt auf einen Polter den ich dann Spalten lasse. Alles andere was zu groß oder zu klein für den Automaten ist kommt in den Hacker.Stämme dicker wie 60cm lass ich mit nem Bagger aufspalten. 
 
Hallo Jochen, Hallo alle anderen,

wozu kann man eine Seilwinde brauchen, man kann damit Hänger vom Stock ziehen, Randfällungen von Vorhängern,

Stammholz in die Rückegasse ziehen (mit oder ohne Umlenkung) oder Stammholz komplett auf den Weg ziehen. Natürlich

gibt es noch jede Menge weiter Anwendungsmöglichkeiten. Sicher kann man das alles auch ohne Seilwinde machen, aber

mit geht es schneller, leichter sprich bequemer.

Ganz unumstritten ist dass bei uns in Deutschland die Regeln in den Wäldern ganz unterschiedlich sind, da gibt es schon mal

verschiedene Arten von Wald! Privatwald, Staatswald, manche Gemeinden haben Wald... dann gibt es noch die die den Wald "verwalten".

Das sind Privatleute, Gemeinden, der Landesforst, der Bundesforst...

Da wird schnell deutlich das nicht in jedem Wald die selben Regeln gelten. Scheinbar kann man bei dir noch fröhlich mit allem in den

Wald reinfahren womit man Spaß hat, bei uns ist das im Landesforst verboten.Selbst die Forstunternehmen dürfen die Rückegassen

nicht verlassen. Da hast du ohne eine Seilwinde ein Problem!

Ich hoffe ich konnte etwas sinnvolles zu deiner Frage beisteuern,

Gruß

Peter
 
Hallo,

bei uns ist es ganz genau so wie Peter schreibt.

Außerhalb von Wegen und Rückegassen hat niemand was mit einem Fahrzeug zu suchen. Erwischt der Förster einen dabei schmeißt er ihn aus dem Wald. Und Flächenlosholz bekommt der dann auch keins mehr.

Flächenlose gibt es bei uns sowieso nur noch im Gemeindewald. Im Staatswald werden nur noch von Forstunternehmen Polter an den Weg gerückt. Ist mal wieder so ein Pilotprojekt.

Der Witz daran ist, dass die Forstunternehmen soviel Geld bekommen, dass beim Holzverkauf nichts mehr hängen bleibt.

Hauptsache zertifizierter Wald.

Bei meinem letzten Flächenlos waren alle Bäume mit dem dicken Ende an die Gasse gezogen. Die brauchte ich nur noch zu entasten, mit der Kette an den Schlepper hängen und rausziehen. Dafür braucht man keine Winde. So wird das wohl in Zukunft immer laufen. Ich bin mittlerweile froh dass ich vor ein paar Jahren nicht das Geld hatte mir eine Winde zu kaufen. Jetzt würd sie nur noch rumstehen.

Viele Grüße aus dem nordpfälzer Bergland,

Julian
 
Hallo Julian,

du schreibst:

Der Witz daran ist, dass die Forstunternehmen soviel Geld bekommen, dass beim Holzverkauf nichts mehr hängen bleibt.
Zu dieser Aussage möchte ich kurz Stellung nehmen. Das ganze System ist irgenwie etwas wirr. Ich kann immer nur über das sprechen was ich kenne/erlebe, hier ist es so das die staatl. Waldarbeiter kaum noch was fällen. Die arbeiten ja nicht mehr auf Akkord, also werden die Arbeiten an Lohnunternehmer vergeben. Als Lohnunternehmer kann man nur gutes Geld verdiehnen wenn man entweder sehr schnell arbeitet, oder seine Mitarbeiter sehr schlecht bezahlt (dann hat man halt nur Gastarbeiter mit oft entsprechender Qualität). Allerdings wird in letzter Zeit immer mehr versucht beide Möglichkeiten auszumerzen! Betriebe müssen zertifiziert sein und werden mit immer mehr Auflagen gegängelt, sodass man sich gelegentlich schon überlegen mus ob sich das noch lohnt!

Das Problem in unserem Land ist dass immer wenn irgend jemand Scheiße baut dieser nicht entsprechend hart bestraft wird, sondern immer gleich neue Gesetzte und Verordnungen gemacht werden um zu verhindern das so etwas noch mal passiert. Dadurch lähmen wir uns immer mehr bis wir irgendwann bewegungslos sind!

Aber so ist es nun, bis es soweit ist heist es in Bewegung bleiben...:-)

Gruß

Peter
 
Hallo!

Bei uns stellt sich eigentlich die Frage nach einer Winde garnicht, weil sie hier eigentlich selbstverständlich ist! :)

Wir sind hier im mittleren Schwarzwald, da bietet sich zu 99% garnicht die Möglichkeit an, zum Holz zu fahren, einfach weil es zu steil ist. Hier wird eigentlich immer von der Rückegasse gearbeitet und dann hat man wenn es blöd läuft immernoch bis zu 100m Seilweg. Ich brauche ab und zu trotz meiner 100m Seil die Verlängerung um das Holz zu bergen.

Grüße
 
Hallo 

Stimme felix_383 zu, wohne 2 orte weiter und hier geht ohne winde nichts.  

Mache holz im staatswald da darf ich wenns nass ist nichtmal in die Gasse fahren un sonst nur von der gasse aus schleifen.  Die winde haben wir bei uns schon über 10 Jahre aufem hof un brauchen sie jährlich. Nichtnur zum holz im wald machen auch zum Hecken Bäume etc vom streuobst oder so wegmachen. Oder schlepper beergung Hänger beergung oder mit dem schild planieren. 

Mfg Basti 

IHC 4-ever
 
Bin auch Norddeutscher, westliches Niedersachsen, dicht an der Grenze zu Westfalen. Bei uns in der Gegend ist es auch so das es hier und da ‘n professionellen Holzfäller geben mag der ‘ne Forstwinde hat. Unter den "privaten" Holzfällern hier in der Region kenn ich nur einen mit Winde. Der hat sich aber auch schon sehr viel dumme Sprüche deswegen anhören müssen. Das arbeiten mit Seilwindenunterstützung ist heir eigentlich ziemlich unbekannt und "watt de Buer nich kennt dat fret he nich!"

Von der Struktur her haben wir fast nur private Laub- und Mischwälder in den jeder Eigentümer so ziemlich machen darf was er will.

Gruß

Klaus

Nachtrag. Ich werd hier ja schon argwöhnisch angeguggt wenn ich mit so neumoischem Kram wie ‘n Sappi (siehe auch meinen Thread zum Thema) im Wald auftauche.
 
Moin 

Bin auch aus dem Norden .Habe mir Letztes Jahr eine Tajfun 4,5t Neu gekauft.

Ich mache sehr viel Feldränder Sauber und da kommt es oft genug vor das ich 

sie zum Fällen Brauch weil die Richtung nicht passt ,oder es ist zu nass so das ich 

nicht auf den Acker fahren kann.

  Gruß Frank
 
Hallo,

die Frage ob man eine Winde braucht oder nicht, kann man je nach Sichtweise beantworten.

Das gleiche gilt für Holzspalter, Wippsäge, Förderband, Frontlader, Fronthydraulik usw. Die Liste ist lang.

Sicher braucht man das alles nicht, weil vor 100 Jahren gab es das auch nicht und es ging auch so.

Ich kann nur für mich sprechen. Ich mache auch seit etlichen Jahren Holz und habe gebaut, gepflastert usw. Gerade in unseren Breiten ist es bergig und hat nur begrenzt Platz auf den Waldwegen.

Früher haben wir mit Seilen und Ketten und etliche Male umhängen die Bäume herausgezogen. Wenn man zu zweit ist geht es noch, ansonsten muss man ständig ab- und aufsteigen.

Man hat sich mit wenigen Mitteln helfen können, aber im Laufe der Zeit hat sich herausgestellt, daß man es auch leichter und einfacher haben kann im Leben. Man wird ja nicht jünger :-)

Jede Anschaffung die ich bis jetzt gemacht habe war nicht unnütz sondern arbeitserleichternd.

Deswegen muss jeder für sich selbst entscheiden was er braucht oder glaubt zu brauchen.

Man könnte auch sagen: Haben ist besser als brauchen.

Für mich ist das alles Hobby

Gruß Alex

IF IT AIN´T RED, LEAVE IT IN THE SHED
 
Alex353:

Früher haben wir mit Seilen und Ketten und etliche Male umhängen die Bäume herausgezogen. Wenn man zu zweit ist geht es noch, ansonsten muss man ständig ab- und aufsteigen.

Man hat sich mit wenigen Mitteln helfen können, aber im Laufe der Zeit hat sich herausgestellt, daß man es auch leichter und einfacher haben kann im Leben. Man wird ja nicht jünger :-)

Jede Anschaffung die ich bis jetzt gemacht habe war nicht unnütz sondern arbeitserleichternd.

Deswegen muss jeder für sich selbst entscheiden was er braucht oder glaubt zu brauchen.

Man könnte auch sagen: Haben ist besser als brauchen.

Für mich ist das alles Hobby
Bei uns ist es mittlerweile auch Hobby. Anfangs, als ich noch im Alter von ca. 16 Jahren war, war es lästige Pflicht. Und auch wir waren Anfangs noch mit Spaltkeilen dabei. Besonders die Pappel-Stämme haben uns so manche Schweißperle auf die Stirn getrieben. Da war der Spalter dann schon einen ENORME Arbeitserleichterung. Auch der "Aufstieg" von einer einfachen Wippsäge zu einer mit Förderband war ein weiterer Schritt in Sachen Arbeitserleichterung.
Du siehst also, für Arbeitserleichterungen sind wir immer zu haben. Insbesondere weil wir immer älter werden! Deswegen hatten wir uns gefragt, ob eine Seilwinde eine Arbeitserleichterung darstellt. Aber das sehen wir nicht. Und alleine sind wir auch nie im Wald - so entfällt also das Auf- und Absteigen.
Ich frage mich, wieviele Seilwinden weniger verkauft würden, wenn es weniger "zertifizierte" Wälder gäbe und man mit dem Schlepper den Baumstamm aus dem Wald ziehen dürfte.

Außerdem: wie lang ist so ein Seil einer Seilwinde? 50m? Vielleicht 100m? Das hieße, ein "zertifizierter" Wald müsste alle 100m/200m mit einem Weg durchzogen sein. Ich weiß nicht wie es bei Euren Wäldern so aussieht, aber hier kann man froh sein, wenn es überhaupt einen Weg im Wald gibt.
 
Hallo,

wir haben vor 3 Jahren eine Seilwinde angeschafft. Bis dahin sind wir immer ohne ausgekommen. Die Arbeit erleichtert sich deutlich. Alleine die Fällungen werden um einiges sicherer. Damit muss man einfach mal gearbeitet haben um zu entscheiden, ob sich sowas lohnt. An einer Seilwinde kann aber auch nicht viel kaputt gehen.

Gruß Christian
 
Bei uns ist die Regel klar vorgegeben!

Ohne Winde bekommst Du kein stehendes Holz!!

Was hot en Ton so richdich schöö? Des is beschdimmt en IHC..........
 
Mein Vater hat mit einem D 324 immer ohne Winde gearbeitet, im flachen Wald. Bei dem kleinen, leichten Schlepper kommt man auch so überall gut ran. Ich hab mir jetzt eine zugelegt, Tajfun 3.5t, beim Fällen eine echte Erleicherung, sie hat auch viel mehr Kraft als der D 324, also zum an den Weg Rücken gut geeighnt. Aber wiegt natürlich, die Hydraulik ist etwas schwach und hebt nicht mehr so viel. Der Hebelarm ist ein bischen länger geworden, und der D 324 macht schneller Männchen Auch die Kraft greift höher an, als bei der Ackerschiene mit Kettenhaken, geht also auch leichter hoch.

Für die volle Windenkraft (braucht man selten, je nach Lage bis zu 4 fm Stämme rücken) muss man aber schon vollgas geben, das knirscht dann überall. Eher die Ausnahme.

Unterm Strich eine Echte Erleichterung. Ich überlege nach einer Konstruktion für einen Wagen, auf dem man die Stämme raufziehen kann, um die Männchen zu vermeiden.
 
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