Frage zu Allradachse ZF APL 330

423&644

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24 Februar 2007
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Guten Abend zusammen,

 

da bei meinem 844XL die Kegelradwelle (Eingangswelle) der Allradachse gebrochen war, habe ich diese komplett demontiert. Dabei ist, wie schon zu erwarten war, aufgefallen, das die Lagerzapfen & Lagerböcke der Mittelachslagerung sehr stark eingelaufen sind (Spiel in der Achslagerung --> Ursache für Verschleiss der Wellenmuffe und Bruch der Welle). Daher habe ich mir einen gebrauchten Kegelrad- Tellerradsatz sowie ein neuwertiges Achsrohr samt Lagerböcken besorgt.

 

Soweit sind alle neuen Teile montiert und ich habe die Achse probeweise zwecks Tragbildprüfung mittels Tuschierpaste zusammengebaut. Das Ergebnis ist absolut OK, auch die Lagervorspannung des Differentials ist mit den schon verbauten Einstellscheiben top. Die Kegelradwelle wurde mit den gelaufenen Lagern und dem gelaufenen Abstandsring eingebaut. Auffallend ist jedoch, dass der optimale Bereich (wo sich die Welle gerade noch so "sauber" drehen lässt, schon bei "gefühltem" geringen Anzugsmoment der Wellenmutter eintritt.

 

Nun meine Fragen, ist es zwingend notwendig, sich mit anderen Abstandsringen größerer Länge (die Dinger kosten ein Vermögen) an das optimale Ergebnis heranzutasten oder genügt es, die Sache quasi wie ein Radlager nach Gefühl einzustellen?

 

Wie sieht es mit dem Zahnflankenspiel bei diesem Achstyp aus? Kennt jemand den Wert?

 

Ich bedanke mich schon im Voraus für eure Antworten.

 

Gruß

Christian

 

 
 
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